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The Hunger Games - Die Tribute von Panem
Fantasy-Trilogie von Suzanne Collins. Erster Film jetzt auf DVD

#1 Mitglied ist offline   Pedda 

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12. Februar 2012 um 18:26 Uhr

The Hunger Games - Die Tribute von Panem

Fantasy-Trilogie von Suzanne Collins


Website (Romane) | Wikipedia (Romane) | Wikipedia (Film) | IMDb | Website (Film)


Die Bücher:

Eingefügtes Bild

Band 1/Trilogie (englisch) bei Amazon
Eingefügtes Bild

Band 1/Trilogie (deutsch) bei Amazon


Die Prämisse (Wikipedia):

Zitat

Die Tribute von Panem (Originaltitel: The Hunger Games) ist eine Fantasy-Romantrilogie der US-amerikanischen Schriftstellerin Suzanne Collins. Sie erscheint in deutscher Übersetzung beim Oetinger-Verlag. Die Verfilmung des ersten Teils soll laut Oetinger-Verlag am 23. März 2012 in den USA und am 22. März 2012 in Deutschland zur Aufführung gelangen.

Die Tribute von Panem spielt in einer nicht näher definierten Zukunft, nachdem Nordamerika durch Naturkatastrophen und den Einfluss des Menschen größtenteils zerstört wurde. Aus den Trümmern entstand das Land Panem, welches ursprünglich aus dem regierenden reichen Kapitol und 13 umliegenden ärmeren Distrikten bestand. Schließlich kam es wegen der immer größeren Ausbeutung der Menschen zu einem Aufstand der Distriktbewohner gegen das Kapitol. Die Bemühungen der Bewohner schlugen jedoch fehl, es kam zu einem Krieg des Kapitols gegen die Distrikte, wobei Distrikt 13 vollständig zerstört wurde.

Als Mahnung für die folgenden Generationen führte die Regierung die sogenannten Hungerspiele ein, um die Distrikte daran zu erinnern, dass sie der Macht der Regierung schutzlos ausgeliefert sind.


Der Trailer zum ersten Film:


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#2 Mitglied ist offline   Tenner 

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12. Februar 2012 um 19:45 Uhr

Beitrag anzeigenLex, on 12. Februar 2012 um 19:13 Uhr, said:

Dienstag geliefert, voraussichtlich heute durch mit 454 Seiten. Das hatte ich schon sehr lange nicht mehr.


Wow! :blink:
Das klingt wahrlich nach einem Buch, dem man eine Chance geben sollte.

Hmm, erinnert mich ausserdem - nach Ansicht des obigen Trailers - an das Buch "The Long Walk" - "Todesmarsch" von Steven King, welches er unter dem Pseudonym Richard Bachman veröffentlichte.
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#3 Mitglied ist offline   Lex 

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14. Februar 2012 um 14:19 Uhr

Ich habe es dann Sonntag auch noch fertig gelesen und freue mich nun auf Teil 2, "Catching Fire". In der Mittagspause habe ich schon ein paar Seiten lesen können.

Das es "Die Tribute von Panem" überhaupt gibt und worum es grob geht, habe ich erst durch Berichte von den Dreharbeiten erfahren, auf die ich eher zufällig gestoßen bin. Die Story an sich ist vielleicht nicht neu ("Battle Royale" kommt mir da in den Sinn), klingt aber recht interessant. Der erste Trailer hat mich dann endgültig überzeugt, den Film muss ich sehen. Paula Malcomson als Mutti Everdeen ist ein netter Bonus.

Und da bis zum 22. März noch ein wenig Zeit ist, habe ich mir auch gleich die Bücher besorgt, um zumindest den ersten Teil zu lesen. Ich muss schon sagen, ich bin schwer begeistert von dem Buch und konnte es kaum aus der Hand legen. Da ich bis auf die grobe Grundstory nichts wusste, blieb es auch bis zum Ende hin spannend. Auch wenn einige Geschehnisse nicht wirklich überraschend kamen fand ich es doch recht interessant, wie Collins verschiedene Probleme gelöst hat.

Spoiler Ich war mir bis zum Ende hin unsicher, ob Peeta überlebt oder nicht, denn im Gegensatz zu Katniss wäre er für die Fortsetzungen verzichtbar gewesen. Interessant hätte ich gefunden, wenn Collins Rue nicht so früh getötet hätte, und diese bis zuletzt überlebt hätte. Wie hätte Katniss reagiert? Würde sie ein 12-jähriges Mädchen, ihre Verbündete, töten? Auch an anderen Stellen wurde ein wenig Konflikt-Potenzial verschenkt, schade. Übertrieben fand ich diese Mutanten-Tiere im finalen Kampf, die waren IMO total überflüssig.

Ich kann mir jedenfalls vorstellen, dass sich dieses Buch sehr gut als Film umsetzen lässt. Auf den Film freue ich mich richtig, und das ist nach sehr langer Zeit der erste, den ich möglichst schon in der Startwoche im Kino sehen möchte.

EDIT: Ich bin übrigens ein großer Freund davon, zuerst eine Verfilmung zu gucken und danach das Buch zu lesen. So habe ich beim Lesen das Aussehen der Figuren im Hinterkopf und muss mir nicht selbst zusammenreimen, wie die Leute wohl aussehen :D Anders herum bildet sich beim Lesen ein Bild der Figuren, und das passt nicht immer zu den Schauspielern, die für den Film gecastet werden. Das wirkt dann komisch auf mich, wenn ich mir einen Charakter ganz anders vorgestellt habe.
Hier, bei Hunger Games, habe ich Dank Trailer vor dem Lesen schon eine genaue Vorstellung davon gehabt, wie die Protagonisten aussehen :)
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#4 Mitglied ist offline   wrath-of-math 

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14. Februar 2012 um 20:35 Uhr

Nachdem die letzte Buchreihe, die ich noch vor ihrer lang ersehnten Verfilmung ausgetestet habe, ein totaler Glücksgriff war (*hust* A Song of Ice and Fire *hust*), probier ich's jetzt mal mit "The Hunger Games". Ich bin gespannt.

Und weil's hier so gut rein passt, muss ich mich mal ärgern: Warum zur Hölle haben eigentlich englische Bücher in ihrer deutschen Übersetzung immer komplett andere Titel? Würden die Pfeifen in den deutschen Verlägen heutzutage "Der alte Mann und das Meer" erstveröffentlichen, hieße das Ding wahrscheinlich "Fang den Marlin" oder so ein Blödsinn.
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#5 Mitglied ist offline   Lex 

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25. Februar 2012 um 17:00 Uhr

So, durch. Band 2 und 3 fand ich nicht mehr ganz so fesselnd wie den ersten Teil, aber immer noch sehr nett. "Catching Fire" ist so ein typischer Mittel-Teil. Und "Mockingjay" mehr oder weniger Spoiler nur eine linear erzählte Kriegsberichterstattung der Rebellion. Beide Bücher noch ein wenig vorhersehbarer als der erste Teil, mit wenig Überraschungen. Einzig mit Spoiler Prims Tod hatte ich so gar nicht gerechnet.

In Schulnoten:
Teil 1: 1-
Teil 2: 2-
Teil 3: 3+

Insgesamt sehr ordentlich. Nachdem die Verfilmung von Teil 1 gerade einen neuen Vorverkaufsrekord aufgestellt hat (in your face, Twilight!), dürfte der Film wohl kein kompletter Rohrkrepierer sein und auch Teil 2 und 3 gedreht werden (now looking in YOUR general direction, Last Airbender). Während ich mir das erste Buch sehr gut als vorlagentreuen Film vorstellen kann, glaube ich nicht, dass 2 und 3 sich 1 zu 1 als Film umsetzen lassen. Mal schauen, wie die das regeln.


Was die deutschen Titel angeht: "Die Hunger-Spiele" und "Feuer fangen" wäre ja noch okay gewesen, aber "Spotttölpel" klingt irgendwie doof. "Gefährliche Liebe" ist aber schon irgendwie dämlich gewählt, wenn es schon komplett andere Titel sein müssen.
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#6 Mitglied ist offline   wrath-of-math 

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25. Februar 2012 um 23:24 Uhr

Beitrag anzeigenLex, on 25. Februar 2012 um 17:00 Uhr, said:

Was die deutschen Titel angeht: "Die Hunger-Spiele" und "Feuer fangen" wäre ja noch okay gewesen, aber "Spotttölpel" klingt irgendwie doof. "Gefährliche Liebe" ist aber schon irgendwie dämlich gewählt, wenn es schon komplett andere Titel sein müssen.

"Mockingjay" wird also im Deutschen mit "Spotttölpel" übersetzt? Ich hab das Buch noch nicht angefangen, aber sind diese Vögel in der Serie nicht ein Symbol für Freiheit oder so? Obwohl ein "jay" laut Wörterbuch auch ein Häher ist, wählte man also lieber die Übersetzung "Tölpel"? Weil Tölpel so elegant und erhebend klingt? *facepalm*

Da muss man ja schon fast zwangsläufig zum Original-Language-Snob werden.
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#7 Mitglied ist offline   Lex 

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25. Februar 2012 um 23:44 Uhr

Ich habe das Buch nicht auf Deutsch gelesen, aber im dritten Trailer wurde der Vogel so genannt. Ich nutze mal die Gelegenheit und verlinke die drei deutschen Trailer hier:




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#8 Mitglied ist offline   Pedda 

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17. März 2012 um 09:42 Uhr

Genau eine Woche vor der Deutschlandpremiere des ersten Films habe ich gestern mit "The Hunger Games angefangen". Und ich muss René recht geben: Das liest sich weg wie nix! Ein interessanter Genre-Mix mit einer sympathischen Hauptfigur.

Beitrag anzeigenwrath-of-math, on 14. Februar 2012 um 20:35 Uhr, said:

Würden die Pfeifen in den deutschen Verlägen heutzutage "Der alte Mann und das Meer" erstveröffentlichen, hieße das Ding wahrscheinlich "Fang den Marlin" oder so ein Blödsinn.

:lol:

Im Fall der "Hunger Games" wurde der Originaltitel wohl als zu düster empfunden. Neben dem deutschen Titel der Romanreihe deutet auch die Gestaltung der deutschen Hardcover stark darauf hin, dass man die Bücher hierzulande mit aller Macht im ästhetischen und stimmungsmäßigen Dunstkreis der extrem erfolgreich Fantasy-Teen-Romanzen unterbringen wollte.
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#9 Mitglied ist offline   Lex 

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23. März 2012 um 00:09 Uhr

Sooo... wieder daheim vom Kino. Da ich keinen Sinn darin sehe, einen komplette Post in Spoiler-Tags zu setzen, direkt die Warnung:

Ab hier Spoiler für den Film und die ersten beiden Bände der Trilogie

Fangen wir gaaanz am Anfang an: Ich war in der 20-Uhr-Vorstellung, der zweiten Vorstellung an diesem Premierentag im Klever Tichelpark-Kino. Ich habe mit einem großen Andrang gerechnet, der blieb aber aus. Ich sah wie die Zuschauer aus der 17-Uhr-Vorstellung rausliefen, und das waren nicht wirklich viele, vielleicht 40-50 Menschen. In unserer Vorstellung waren dann gut 100 Leute, bei einem 400er-Saal. Der große Knaller war es also nicht, was die Zuschauermenge angeht.

Am Wochenende wird das wahrscheinlich schon etwas anders aussehen. Die getroffene Zielgruppe des Films sind offensichtlich etwa 15/16-jährige Mädchen, die etwa 90% des Publikums ausmachten. Die müssen am nächsten Tag in die Schule, da geht man eher am Wochenende. Ich fühlte mich mit meinen 32 Jahren dort schon sehr alt, und war mit Sicherheit in der Top5 der ältesten Besucher an dem Tag.

Nun zum eigentlichen Film. Kurz gefasst: Toll! Eine erstklassige Verfilmung mit perfekter Besetzung. Jennifer Lawrence überzeugt voll und ganz als Katniss, auch wenn sie eigentlich schon zu alt ist. Mich würde es überraschen, wenn sie hierfür eine weitere Oscar-Nominierung erhalten würde, aber ich wäre auch nicht sauer darüber.

Josh Hutcherson als Peeta ist spot on. In der Reihe hinter mir moserten die Mädels, dass er nicht gut genug aussieht für Peeta. Hallo? In den Büchern wird Peeta nie als Schönling beschrieben, eher der leicht kräftig gebaute, blonde Junge von nebenan. Den verkörpert Hutcherson perfekt. Und die Chemie zwischen den beiden stimmt.

Noch großartiger fand ich die Nebendarsteller. Lenny Kravitz, Wes Bentley, Stanley Tucci, Elizabeth Banks und allen voran ein grandioser Woody Harrelson. Die anderen Tribute passen ebenfalls prima zur Vorlage, toll gecastet. Allesamt hätte ich mir nicht besser und/oder passender vorstellen können. Liam Hemsworth war noch etwas unauffällig, aber Gales Auftritte in Buch 1 beschränken sich auch eher aufs gut aussehen.

Apropos Gale... Für mich war das Love-Dreieck Katniss/Gale/Peeta nie ein wichtiger Bestandteil der Buchreihe und blieb dort immer angenehm im Hintergrund. Ich hatte die Befürchtung, dass dies im Twilight-Fahrwasser deutlich aufgebauscht wird. Das blieb dankenswerterweise aus. Ein paar weniger fröhliche Blicke von Gale, wenn er Katniss und Peeta küssend im Fernsehen sieht, mehr eigentlich nicht. Ich hoffe, das bleibt auch in den nächsten Filmen so.

Der wohl größte Unterschied zwischen Buch und Film ist die Perspektive. Im Buch sehen wir die Welt durch Katniss Augen. Das ist in einem Film schwer möglich, ohne uns mit exzessiven Voice-Overs zu bombardieren. Dem Film tut das sehr gut, macht aber auch ein paar kleine Änderungen nötig/möglich. Es wird gezeigt, wie die Zuschauer die Hungerspiele wahrnehmen und wie Haymitch im Hintergrund agiert. Das er nicht der dauerbreite Looser ist, wie er im ersten Buch dargestellt wurde, wird hier schneller deutlich. Gute Vorbereitung für die kommenden Filme, wo er ja nicht unwichtig ist. Und letztendlich sehen wir auch, warum Seneca so handelt und wie er stirbt.

Was auch gezeigt wird ist der aufkeimende Aufstand in Distrikt 11. Geopfert wurde dafür das Brot-Geschenk der 11er an Katniss. Allgemein ist die Interaktion zwischen Rue und Katniss etwas gekürzt, wie auch der Rest der Hungerspiele. In der Höhle haben die beiden gefühlt vielleicht 1-2 Tage verbracht, viel weniger als im Buch.

Schade, aber verschmerzbar ist, wie Katniss an den Spotttölpel-Pin kam. Hier bekommt sie ihn aus der Markthalle, nicht von Madge, der Bürgermeistertochter. Sie gibt ihn Prim vor der Ernte als Glücksbringer und erhält ihn später von ihr zurück. Der Pin an sich taucht ein paar mal im Film auf, wird aber nicht so aufdringlich präsentiert wie ich befürchtet habe. Ist ja nicht nur ein relativ wichtiges Symbol der Revolution, sondern auch ein 1A-Merchandiseartikel.

Ein weiterer großer Unterschied ist der Hunger. Im Buch wurde sehr deutlich gemacht, wie sehr die äußeren Distrikte leiden, wie wenig sie haben. Im Film kommt das sehr viel schwächer rüber. Rue ist hungrig und knabbert genussvoll an ihrem Brathähnchen. Aber der Satz, dass sie noch nie so viel für sich alleine hatte, fehlte leider. Schade, die Unterversorgung in den Distrikten und während der Spiele war für mich ein wichtiger Punkt im ersten Buch. Die Szene mit der jungen Katniss und Peetas Brot-Spende wird gezeigt, verliert aber sehr an der nötige Stärke weil niemand weiß, dass Katniss zu dem Zeitpunkt kurz vor der absoluten Verzweiflung und Aufgabe stand und Peeta ihr damit nicht einen kleinen Gefallen getan, sondern sehr wahrscheinlich ihr Leben und damit auch das ihrer Familie gerettet hat.

Das Ende wurde auch leicht abgewandelt. Die Mutationen sehen nicht mehr aus wie die toten Tribute (was ich sehr begrüße), und jagen Katniss und Peeta aus den Wald Richtung Füllhorn. Dort treffen sie auf Cato, im Buch war es umgekehrt. Cato büßt auch seinen Bodypanzer ein, was mich schon wundern lässt, was er denn beim Fest so wichtiges im Beutel hatte.

Der Streit zwischen Katniss und Peeta während der Zugfahrt nach hause ist als solcher kaum noch zu erkennen, deutlich harmloser als im Buch. Eventuell war das auch sinnvoll. Die beiden gehen im Streit auseinander? Wahrscheinlich rennt Katniss direkt zu Gale und beide werden glücklich miteinander? Nicht das Ende, was die Liebesdreieck-Fans in den zweiten Teil treiben würde.

Fazit: Der Film hält sich sehr nahe ans Vorbild, mehr als ich erwartet habe. Was geändert wurde, kann ich nachvollziehen und/oder verstehen. Ein 140-minütiger Film kann nicht identisch mit einem 400-Seiten-Buch sein, da muss hier und da was gestrafft und angepasst werden. Das ist hier besser gelungen als bei so manch anderer Verfilmung.

8,5 von 10 Punkten. Ich freue mich schon auf die Fortsetzungen. Angeblich sollen die Schauspieler ja alle für 4 Filme unterschrieben haben. Von mir aus gerne :)
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#10 Mitglied ist offline   Caprica 

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24. März 2012 um 11:05 Uhr

Beitrag anzeigenLex, on 23. März 2012 um 00:09 Uhr, said:

Ein weiterer großer Unterschied ist der Hunger. Im Buch wurde sehr deutlich gemacht, wie sehr die äußeren Distrikte leiden, wie wenig sie haben. Im Film kommt das sehr viel schwächer rüber. Rue ist hungrig und knabbert genussvoll an ihrem Brathähnchen. Aber der Satz, dass sie noch nie so viel für sich alleine hatte, fehlte leider. Schade, die Unterversorgung in den Distrikten und während der Spiele war für mich ein wichtiger Punkt im ersten Buch. Die Szene mit der jungen Katniss und Peetas Brot-Spende wird gezeigt, verliert aber sehr an der nötige Stärke weil niemand weiß, dass Katniss zu dem Zeitpunkt kurz vor der absoluten Verzweiflung und Aufgabe stand und Peeta ihr damit nicht einen kleinen Gefallen getan, sondern sehr wahrscheinlich ihr Leben und damit auch das ihrer Familie gerettet hat.


Mir ist das vor allem an Katniss selbst aufgefallen. Vornweg, ich finde es besser, sie machen es so als wenn Jennifer Lawrence für die Rolle noch hätte 10 Kilo abnehmen müssen, aber dafür, dass sie im Prinzip seit frühester Kindheit mangelernährt ist, ist sie schon recht groß und sieht auch ganz wohlgenährt aus.
Bei der Brotszene mit Peeta war sie mir übrigens auch einfach zu alt. "Damals" war sie ja erst 11, 12 Jahre alt. Und nochmal deutlich unterernährter. Das erkennt man in dieser Szene so überhaupt gar nicht, und ich weiß nicht, ob mir als Nichtbuchleser überhaupt klar gewesen wäre, dass sie da rumliegt, weil sie vor Hunger so erschöpft war.
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#11 Mitglied ist offline   wrath-of-math 

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27. März 2012 um 11:59 Uhr

Ich stimme dann mal zu, das sich das Buch weg liest wie nix! Faszinierend.

Und wer mal kurz an der Menschheit verzweifeln will, kann sich diesen Tumblr durchlesen, in dem jemand Tweets sammelt, in denen sich Leute darüber aufregen, dass Rue im Film von einem schwarzen Mädchen gespielt wird.
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#12 Mitglied ist offline   Lex 

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27. März 2012 um 13:03 Uhr

Hier würde es natürlich helfen, wenn man vorher mal das Buch gelesen hätte. :autsch:

"She’s the twelve-year-old, the one who reminded me so of Prim in stature. Up close she looks about ten. She has bright, dark, eyes and satiny brown skin and stands tilted up on her toes with her arms slightly extended to her sides, as if ready to take wing at the slightest sound."

"The boy tribute from District 11, Thresh, has the same dark skin as Rue, but the resemblance stops there. He’s one of the giants, probably six and a half feet tall and built like an ox(...)"


:rolleyes:
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#13 Mitglied ist offline   wrath-of-math 

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27. März 2012 um 13:33 Uhr

Yup, so sieht's aus. Aber selbst wenn Suzanne Collins im Buch keine Angaben über Rues Aussehen gemacht hätte, wären diese Tweets immer noch schrecklich. Welche fürchterlichen Menschen fühlen denn mit einem kleinen Mädchen weniger mit, nur weil es nicht weiß ist? :angry:
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#14 Mitglied ist offline   Lex 

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27. März 2012 um 21:06 Uhr

...ohne Worte :D


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#15 Mitglied ist offline   Tenner 

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10. April 2012 um 17:45 Uhr

Aus dem entfernteren Kollegenkreis hatte ich läuten hören, dass man "The Hunger Games" nur schwer bis gar nicht versteht, wenn man die Bücher nicht kennen würde. Wir haben dann am WE doch das Wagnis auf uns genommen und sind ohne entsprechende Lektüre ins Kino.
Und ich muss sagen: Was für ein Quatsch mit der obigen Aussage!
Mir hat der Film sehr gut gefallen, von den Darstellern wie auch von der Spannung und der Darstellung der Welt des Staates Panem. Und trotz leiser Vergleiche zum weiter oben von mir schon erwähnten Buch Stephen Kings habe ich mich sehr gut unterhalten gefühlt. Es war spannend bis zum Schluss, auch wenn das Ende des Films spätestens ab der Mitte des Films absehbar war.

Nachdem ich jetzt die Trilogie geordert habe, bin ich gespannt, wie die Bücher sind.

Ach ja, und noch etwas: Mir geht es ebenso wie Lex. Bereits Gesichter zu einer Buchhandlung zu kennen, hilft - mir jedenfalls - ebenfalls sehr.
Ging mir mit dem Herrn der Ringe ähnlich. Die Bücher habe ich erst, nachdem der erste Teil in den Kinos war, nochmals komplett gelesen. Vorher fehlte mir zu Beginn des zweiten Teils der Bezug.
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#16 Mitglied ist offline   Lex 

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10. April 2012 um 18:09 Uhr

Ich würde auch nicht behaupten, dass der Film ohne die Bücher unverständlich ist. Soooo kompliziert ist der Film nun nicht *g*

Viel Spaß mit den Büchern! Ich habe sie sehr genossen.
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#17 Mitglied ist offline   Lex 

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13. April 2012 um 10:45 Uhr

Cracked.com hat die Story des Films mal, erm, zusammengefasst :D
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#18 Mitglied ist offline   wrath-of-math 

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17. April 2012 um 23:15 Uhr

So, ich bin jetzt durch alle drei Bücher durch. Im Gegensatz zu Lex empfinde ich den dritten Band der Reihe, "Mockingjay", deutlich als den Besten.

Okay, der erste Band ist sicherlich spannender und flüssiger erzählt, aber Collins hat mit dem dritten Band etwas viel schwierigeres versucht, nämlich Krieg mit all den emotionalen Traumata darzustellen, die er so mit sich bringt. Dass das Ende dann eben kein großer Hurramoment war, sondern die fast völlige psychische Zerstörung von Katniss und ein quälender und nie ganz abgeschlossener Heilungsprozess, gibt der Trilogie einen so fantastisch düsteren Abschluss, wie ich es von "Jugendbüchern" nie erwartet hätte.

Auch interessant war die Tatsache, dass die Seite der Rebellen nicht etwa die Fleischwerdung des puren Guten darstellte, sondern fast genauso verabscheuungswürdig und korrupt war, wie das alte Regime.

Ob Hollywood irgendwann "Mockingjay" zu einem PG-13-Mainstream-Film machen kann, ohne die wahren Qualitäten des Buches zu beschneiden, halte ich jetzt echt mal für zweifelhaft.

Meine Bewertung:
Teil 1: 2+
Teil 2: 2- (Die Quarter Quell-Prämisse war etwas arg konstruiert)
Teil 3: 1-
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#19 Mitglied ist offline   Lex 

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18. April 2012 um 07:56 Uhr

Das eigentliche Ende hat mir auch gut gefallen, aber der Weg dorthin kam mir ein wenig holprig vor. Diese ganze Geschichte mit Gehirnwäsche-Peeta z.B. war nicht so meins. Albern fand ich auch die Spezial-Pfeile aus der "Q-Division" oder diese "Fallen", die überall in den Straßen des Capitols zu sein scheinen. Ist es wirklich eine gute Idee, meine eigene Stadt mit den sonderbarsten Gefahren (Wespen?!) zu verminen, um mich vor Eindringlingen zu schützen? Und diese Mutationen fand ich schon am Ende des ersten Buches überflüssig, aber die Mutanten-Soldaten in der Kanalisation (oder was auch immer das war) dann einfach nur störend.

Mir kommt es vor, als wollte Collins zumindest gegen Ende des Buches einfach nur einen möglichst actionreichen Kriegsfilm aufs Papier zaubern. Aber immer dann, wenn es wirklich spannend wird, geht Katniss K.O. und wir erfahren in einem schnellen Rückblick, wie es ausgegangen ist.

Komplett gaga kam mir die Szene vor, in der die Gruppe (inkl. Katniss!) beschließt, Hungerspiele mit den Capitol-Kindern durchzuführen. Und am Ende stirbt Coin dann nicht zuletzt auch wegen dieser Entscheidung, die ihre Mörderin selber mit bewilligt hat.

Trotzdem immer noch ein tolles Buch, keine Frage. Ich bin wirklich gespannt, wie das für den Kinofilm adaptiert wird (ich erwarte da deutlich mehr Änderungen als in Teil 1). Und wo da getrennt werden soll, wenn es wirklich zwei Filme werden?
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#20 Mitglied ist offline   Lex 

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18. April 2012 um 10:38 Uhr

Kleine Info zum Film: Die DVD und Blu-ray soll nun erst am 20. September 2012 erscheinen, hat Amazon gerade verkündet. Keine Ahnung ob das nun das endgültige Datum oder eine Schätzung von Amazon ist. Amazon US und UK haben noch kein Datum angegeben.

September... Das ist noch sehr lange hin <_<
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