Caprica-City-Forum: Wie würde eine Battlestar Group aussehen? - Caprica-City-Forum

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Wie würde eine Battlestar Group aussehen?

#1 Mitglied ist offline   Primax 

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20. Mai 2010 um 14:43 Uhr

Mich würde Interessieren wie eine Battlestar Group aussehen könnte.
Wie würdet Ihr eine BSG zusammenstellen? Was für Schiffe wären eurer Meinung nach dabei?

Eine BSG wäre wahrscheinlich so ähnlich zusammengesetzt wie die heutigen Carrier Strike Group der US-Navy, oder?
Die zusammenstellung einer heutigen CSG wäre wie folgt (Info laut Wiki):

einem Flugzeugträger der Nimitz-Klasse oder der USS Enterprise (CVN-65) mit je einem Carrier Air Wing
zwei Lenkwaffenkreuzern der Ticonderoga-Klasse, die, ausgerüstet mit Tomahawk-Marschflugkörpern, für Langstrecken- und sonstige Angriffe verwendet werden
zwei bis drei Lenkwaffenzerstörern der Arleigh-Burke-Klasse, die hauptsächlich für die Luft- und U-Bootabwehr zuständig sind
einer Fregatte der Oliver-Hazard-Perry-Klasse zur U-Boot-Abwehr
zwei Jagd-U-Booten der Los-Angeles-, Seawolf- oder Virginia-Klasse zur Bekämpfung feindlicher U-Boote und Überwasserschiffe
einem logistischen Trossschiff zur Versorgung der gesamten Gruppe mit Munition, Lebensmitteln und Treibstoff

Mein Vorschlag wäre:

Ein Battlestar
Zwei Colonial Destroyer
Zwei bis drei Colonial Defender/Guardian MK II
Ein Gunstar
Zwei Stealth Fighters
Ein Versorgungsschiff

Das ganze Szenario wäre natürlich vor der Zerstötung der Zylonen und von der annahme das es mehrere Schiffsgattungen gibt.
Was meint Ihr?
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#2 Mitglied ist offline   Lex 

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20. Mai 2010 um 14:54 Uhr

Ich habe mir auch immer vorgestellt, dass so eine BSG aus einem Kampfstern besteht, mit Begleitschiffen. Laut der BSG-Wiki könnten es aber anscheinend auch mehrere Battlestars sein:

Eine Kampfsterngruppe ist eine Kolonialflotten-Einheit, die von wenigstens einem Kampfstern angeführt wird. Auf Schiffswappen, Abzeichen, Dokumenten und ähnlichem werden sie mit "BSG" (engl. Battlestar Group) abgekürzt.

Kampfsterngruppen sind das koloniale Äquivalent zur irdischen Trägerkampfgruppe. Sie bestehen aus mindestens einem Kampfstern und mehreren Unterstützungsschiffen [1]. Aufgrund der Anzahl verfügbarer Kampfsterne zum Zeitpunkt des neuerlichen Ausbruchs zylonischer Feindseligkeiten kann davon ausgegangen werden, dass eine Kampfsterngruppe auch aus mehreren (drei bis vier) Kampfsternen bestehen kann, zuzüglich unterstützender Schiffe.

(Quelle)

Ich könnte mir vorstellen, dass das dann ein Kampfstern der Mercury-Klasse ist, begleitet von "kleineren" Battlestar-Typen oder älteren Klassen. Da aber nie etwas offizielles dazu gesagt wurde, ist das alles Spekulation.
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#3 Mitglied ist offline   Primax 

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20. Mai 2010 um 16:28 Uhr

Klar ist das alles Spekulation. Das gehört dann zu Fanfiction.

Die Heutigen Träger sind schwächer bewaffnet und gepanzert im gegensatz zu einem Battlestar.
Mehrere Battlestars verschiedener Klassen wäre auch eine Möglichkeit.
Welche anderen Battlestars würdest du noch nehmen und warum?

Spekulationen haben auch was schönes.
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#4 Mitglied ist offline   schrotti 

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20. Mai 2010 um 17:48 Uhr

Oh Mann! Du hast aber schön wortwörtlich aus der Wikipedia abgeschrieben ( http://de.wikipedia....4gerkampfgruppe ). Nicht gut, denn vielleicht bestehen Urheberrechte und einfaches kopieren und veröffentlichen können verdammt teuer werden... :(

Flugzeugträger sind natürlich schwächer bewaffnet und gepanzert, schließlich besitzen die nicht den FTL - Antrieb und müssen keine Kamikazeangriffe befürchten.

Nun gut, was eine "Battlestar Group" angeht, dürfte es sich bei einer mehrfachen Zusammenfassung von Kampfsternen um eine eigentliche TaskForce handeln, denn bei denen werden die Schiffe (wenn man das irdische Äquivalent nimmt) nach Auftrag und Möglichkeiten zusammengestellt und zentral geführt. Doch werden diese nur im Krisen- oder Kriegsfall gebildet. Deswegen glaube ich eher dass es sich bei einer "Battlestar Group" (BSG) eher um einen Schiffsverband in "Friedenszeiten" handelt, wo ein zentraler Kampfstern das Flaggschiff ist und sich andere kleinere Schiffe um ihn herum positioniern.

In einer BSG sollten also mindestens 6 Zerstörer oder Kreuzer und noch ein Raumschiff zur Feuerunterstützung sein (Großkampfeinheiten). Was Fregatten, Avisos, usw. betrifft, dürften diese wohl in einer BSG vorhanden sein (Kleinkampfeinheiten). Desweiteren würde ich dem Ganzen sowohl einen Tanker und ein Versorgungsschiff hinzufügen (Troßschiffe).

Zur Formation des Ganzen sollten sich die Großkampfeinheiten unterhalb flankierend zum Kampfstern postieren, da sie dort am verwundbarsten sein sollten (zumindest habe ich kein Abwehrfeuer gesehen, was direkt von der Unterseite der "Galactica" kam). Ein weiteres Schiff und das Gros der kleineren Einheiten sollten sich um die Troßschiffe positionieren, während letztere quasi der eigentlichen BSG in gebührendem Abstand folgt.
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#5 Mitglied ist offline   Bernard Sheyan 

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21. Mai 2010 um 16:27 Uhr

Das wäre dann aber eine Aufteilung in Battlegruop und Support-Group.

Ich denke eher, dass so eine Battlestargroup nur fallweise und je nach Bedarf Versorger zugeteilt bekommt. Die meisten Battlestars dürften in Friedenszeiten sowieso mehr oder weniger die ganze Zeit im Orbit eines Planeten zubringen, nur einige, wenige werden sich auf Patrouille befinden, da diese Aufgabe von kleineren Schiffseinheiten effizienter ausgeführt werden kann.

Wie ich mir eine Batlestargroup vorstelle:
- Ein oder mehrere Battlestars als zentrale Kampfeinheiten
- Mehrere Kreuzer und Zerstörer als Geleitschutz und engere Deckung
- Mehrere Fregatten oder Korvetten zur Unterstützung und vor allem Aufklärung in Bereichen, wo dies nicht durch Raptor übernommen werden kann.
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#6 Mitglied ist offline   schrotti 

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22. Mai 2010 um 13:59 Uhr

Okay, doch ist die Aufteilung von "Battle" und "Support Group" in einer "Battlestar Group" selbst in Friedenszeiten durchaus sinnvoll, denn da man Unfälle nie ausschliessen kann, sollten sich die Versorger ein Stück weiter weg befinden. Im Kriegsfall ist es sogar mehr als sinnvoll diese beiden Gruppen räumlich zu trennen, denn als Angreifer wäre die Versorger ein hervorragendes Ziel. Denn wären die Schiffe näher am Kampfverband, so kann allein ihre Zerstörung mit der daraus resultierenden Druckwelle (so etwas gibt es durchaus im All) und der Trümmerwolke schwere Schäden an den eigentlichen Kampfschiffen hervorrufen.

Wenn man mal bedenkt, dass so ein riesiges Kriegsschiff ein enormes Gewicht hat, sollten die sich schon weiter von einem Planeten entfernt halten als nur den Orbitabstand. Allein die Masse eines Schiffes reicht schon aus um die Gezeiten der Meere durcheinander zu bringen, von Vulkanausbrüchen und Erdbeben ganz zu schweigen (wenn sich mehrere Schiffe im Orbit eines Planeten aufhalten). Dazu fällt mir auch ein, dass die Cylonen die Kolonien noch nicht einmal mit Kernwaffen hätten angreifen brauchen. Gut, um die Verteidigungssysteme auszuschalten wären die vielleicht ganz nützlich gewesen. Doch wenn sich mehrere "Basestars" sich im Orbit zusammen gefunden hätten, hätten die nur einfach in Gegenrichtung zur Rotationsachse fliegen mussen und hätten dabei die Eigenrotation des Planeten aufheben können. Das Ergebnis wäre dasselbe gewesen wie nach dem "nuklearen Holocaust". Wers anzweifelt, dem empfehle ich mal die Lektüre "Die Physik hinter StarTrek" und weiterer Literatur. ;) :(
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#7 Mitglied ist offline   schrotti 

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22. Mai 2010 um 14:02 Uhr

Übrigens Bernhard; danke nochmal für deine druckreife Geschichten. Du solltest die wirklich in Druck geben!
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#8 Mitglied ist offline   Frosty_JG 

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22. Mai 2010 um 16:17 Uhr

 schrotti, on 22.05.2010, 14:59, said:

Denn wären die Schiffe näher am Kampfverband, so kann allein ihre Zerstörung mit der daraus resultierenden Druckwelle (so etwas gibt es durchaus im All) und der Trümmerwolke schwere Schäden an den eigentlichen Kampfschiffen hervorrufen.

Da es im All kein Medium gibt, in dem sich eien Druckwelle ausbreiten kann ist die Durckwelle nur das Gas der Explosion, eine Druckwelle dieser Art wäre nach spätestens ein paar Kilometern harmlos. Die Trümmer sind aber wirklich ein großes Problem, denn während in der Atmosphäre Trümmerstücke schon nach einer sehr kurzen Flugstrecke durch den Luftwiederstand abgebremst werden, fliegen sie im All endlos weiter. Man sollte also wirklich so weit weg sein, dass sie Chance von einem größeren Teil getroffen zu werden gering ist.

 schrotti, on 22.05.2010, 14:59, said:

Wenn man mal bedenkt, dass so ein riesiges Kriegsschiff ein enormes Gewicht hat, sollten die sich schon weiter von einem Planeten entfernt halten als nur den Orbitabstand. Allein die Masse eines Schiffes reicht schon aus um die Gezeiten der Meere durcheinander zu bringen, von Vulkanausbrüchen und Erdbeben ganz zu schweigen (wenn sich mehrere Schiffe im Orbit eines Planeten aufhalten). Dazu fällt mir auch ein, dass die Cylonen die Kolonien noch nicht einmal mit Kernwaffen hätten angreifen brauchen. Gut, um die Verteidigungssysteme auszuschalten wären die vielleicht ganz nützlich gewesen. Doch wenn sich mehrere "Basestars" sich im Orbit zusammen gefunden hätten, hätten die nur einfach in Gegenrichtung zur Rotationsachse fliegen mussen und hätten dabei die Eigenrotation des Planeten aufheben können. Das Ergebnis wäre dasselbe gewesen wie nach dem "nuklearen Holocaust". Wers anzweifelt, dem empfehle ich mal die Lektüre "Die Physik hinter StarTrek" und weiterer Literatur. ;) :(

Okay, das zweifle ich sehr stark an. Nehmen wir einmal an, ein Kampfstern hätte eine Masse von 10 Millionen Tonnen, das wäre etwa hundert mal so viel wie ein Träger der Nimitz Klasse. Zwar dürfte ein Kampfstern kaum derart schwer sein, aber was soll's. Wenn man die normale Formel benutzt, sprich: Gravitationskonstante multipliziert mit der Masse (in diesem Fall 10 000 000 Tonnen) geteilt durch das Quadrat des Abstandes zur Masse (in diesem Fall habe ich 400 km benutzt, was einem recht niedrigen Orbit entsprich), dann beträgt die Gravitationsbeschleunigung eines Kampfsterns auf 400 km Entfernung etwa 4.169x10^-12 m/s^2. Zum Vergleich, die Fallbeschleunigung an der Oberfläche der Erde beträgt etwa 9,8 m/s^2.
Ein Objekt in einem Abstand von etwa 380 000 km vom Mond (was ungefähr dessen Abstand zur Erde entspricht) erfährt durch dessen Masse nach meiner Rechnung noch eine Fallbeschleunigung von etwa 3.394x10^-5 m/s^2, was im Bereich der Literaturwerte liegt (meine Rechnung kann also nicht so falsch sein). Dies bedeutet, die Wirkung der Gravitation des Mondes in einer Entfernung von 380 000 Kilometer auf die Erdkruste ist etwa 8 141 000 größer als die einer Masse von 10 000 000 Tonnen in 400 km Entfernung. Man bräuchte also etwa 8 Millionen Kampfsterne im niedrigen Orbit, um den gleichen Effekt zu haben wie der Mond. Dadurch, dass sich diese relativ zur Oberfläche schneller bewegen, wären die Gezeiteneffekte unter Umständen etwas stärker, viel wird es aber nicht ausmachen.
Wenn man aber etwa eine Milliarde Kampfsterne oder Basisschiffe an einem Punkt versammelt, könnte es vielleicht wirklich ein Erdbeben oder Vulkanausbrüche auslösen. :M
Und wenn man bedenkt, dass der Mond die Erdrotation in 100 Jahren nur so weit abgebremst hat, dass die Tage dadurch 0,00164 s länger sind, wird es ohne irgendwelche Fantasietechnologie nicht möglich sein die Rotation eines Planeten zu stoppen. Wenn ich nur an die immense Rotationsenergie der Erde denke... Mich würde interessieren, von welchen Massen/Geschwindigkeiten der Schiffe deine Quellen in diesem Fall ausgehen. Man muss hier bedenken, dass man bei Star Trek alle möglichen kühnen Annahmen machen kann, da man sich dort nicht oft an physikalische Gesetze hält. :wub:

Zum eigentlichen Thema: Die genannten Ideen für eine BSG sind meines Erachtens ganz gut. Zusätzlich halte ich es aber noch für möglich, dass es Kampfgruppen gibt, die nur aus Battlestars bestehen. Da Kampfsterne sowohl die Funktion der Flugzeugträger haben, jedoch auch stark genug bewaffnet sind um die Flugabwehr und den Kampf gegen andere Schiffe selbst zu übernehmen, sind sie nicht so stark auf Eskorten angewiesen wie westliche Träger. In "The Plan" ist z.B. eine Gruppe aus vier Kampfsternen der selben Klasse wie die Valkyrie zu sehen. Dies würde dann eher der bisherigen russischen Philosphie was Träger betrifft entsprechen. Die Admiral Kusnezow ist beinahe so groß wie ein Träger der Nimitz Klasse, hat jedoch wesentlich weniger Platz für Flugzeuge, ist dafür aber mit ihren schweren Anti-Schiff Raketen und vielen Flugabwehrwaffen stärker bewaffnet als ein amerikanischer Kreuzer. Die Admiral Kusnezow war angeblich auch manchmal solo unterwegs.
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#9 Mitglied ist offline   Primax 

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22. Mai 2010 um 16:42 Uhr

Die Idee mit den Versorgungseinheiten ist durchaus sinnvoll.
Kann aber auch ein Handicap sein.
Wenn die Versorgungsschiffe weiter weg sind, dann sollten da auch ein paar Kriegsschiffe zum Schutz da sein.
Dadurch schwäche ich aber dann meine Battlestar Group.
Würde ich die Versorgungseinheiten schwach bewachen oder ganz vernachlässigen dann besteht die Gefahr das der Feind die Versorgungseinheiten vernichtet und meine Battlestar Group säße dann irgendwann auf den Trockenen.
Gehen wir mal von den Hypothetischen Szenario aus das die Battlestar Group weit entfernt ist von einer freundlichen Versorgungsstelle.

Die Idee einer Battlestar Group bestehend nur aus Battlestars ist denke ich für Sonderfälle gut.
Ich denke mir das die Battlestars wie die Heutigen Flugzeugträger sehr Schwerfällig und langsam sind.
Von daher denke ich das eine BSG aus gemischten Einheiten mit schnellen Kreuzen/Zerstörern flexibler ist.
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#10 Mitglied ist offline   Bernard Sheyan 

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23. Mai 2010 um 06:54 Uhr

 schrotti, on 22.05.2010, 15:02, said:

Übrigens Bernhard; danke nochmal für deine druckreife Geschichten. Du solltest die wirklich in Druck geben!



Oh danke. Kannst sie ja mal RDM schicken, vielleicht macht er ja nen Film draus (falls er sie überhaupt lesen kann)


Eine wirklich effektive Kampfflotte besteht aus Einheiten, deren Vorzüge die Nachteile der anderen Schiff ausgleicht.
Sehen wir uns die Battlestars mal genauer an:
Sie sind groß, tragen eine Vielzahl von Jägern und ihre Geschütze sind in der Lage jeden Gegener zu zerschmettern. Aber sie sind auch langsam und schwerfällig, Unterlichtmanöver sind schwierig, denn die Masse des kampfsterns ist enorm. Zwar verfügt ein Kampfstern über eine Vielzahl von Abwehrwaffen. Schaut man sich die BigG mal von unten an, ist sie beispielsweise vor einem Anflug von Achtern ungeschützt. Ein Basisschiff kann sich zwar nicht so nähern, dass es nicht von der Unterrumpf oder der oberen Bewaffnung erfasst wird, doch eine kleinere Einheit, eben zwischen HeavyRaider und Basisschiff bringt das durchaus fertig, und die Viper wären zu schwach gegen so ein Schiff, dass ja dann sicher über eine eigene Flakbewaffnung verfügt.
Und zu diesem Zeitpunkt kommen kleinere Einheiten wie Fregatten oder Zerstörer ins Spiel, die dem Kampfstern eine Nahbereichssicherung geben, zum einen gegen Raider und heavy Raider mit ihren Flakwaffen, wärend der Kampfstern hinter diesem Schutzwall die Basisschiffe mit seiner Artillerie angreift, und zum anderen gegen mittelgroße Kampfschiffe, die außerhalb des Bestreichungswinkels schwerer Waffen einen erfolgreichen Angriff auf die verwundbare Triebwerkssektion fliegen kann. Dass die Cylonen so dermaßen blöde waren und ungeachtet der Informationen, die sie ja über die Menschen und ihre Flotten haben mussten, keine mittelgroßen Angriffsschiffe bauen, konnte die koloniale Führung nicht rechnen.

Einen durch Zerstörer und Fregatten gesicherten Kampfstern kann man so gut wie nicht ausschalten, alle Angriffe bleiben an der Sicherungsgruppe "hängen", die der Gegner erst knacken muss, und da kommt dann die Bewaffnung des Kampfsterns wieder zum tragen.

Das sind meine 50ct der Dinge.
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#11 Mitglied ist offline   Lt. Malcom Fillion 

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16. Juni 2010 um 19:30 Uhr

Also ich habe mal bei Wikipedia geschaut und mal ein beispiel von einer Battlegroup die sich um einen Flugzeugträger schart.

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/comm...battlegroup.jpg
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#12 Mitglied ist online   Doomgiver 

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16. Juni 2010 um 20:47 Uhr

Na ja, reines Promobild.

Die U-Boote fahren unter Wasser, da sind sie nämlich schneller, als an der Oberfläche. Und auch die Lenkwaffenzerstörer werden sich Abstand von einigen Seemeilen (1-2) um den Träger gruppieren. Sonst bekommen sie zwar ihre AEGIS-Systeme synchronisiert, aber die effektive Waffenwirkung ist nahe Null. Und auch die Troßschiffe werden sich etwas abseits halten, falls mal ein Flieger über die Landebahn hinausschießt oder in irgendeiner Art und Weise verunglückt. Die brennenden Trümmer (evtl. sogar noch mit Sprengkopf dran!) sollte man von den Tankern doch tunlichst fernhalten.

Das es bei BSG reine Einsatzverbände gegegeben haben könnte, halte ich für möglich, jedoch wenig wahrscheinlich. Solche "Task Forces" sind bzw. waren eigentlich reine Feuerwehren, die immer da zur Stelle waren, wo es brannte. Danach mussten sie aber auch ratz-fatz wieder zurück, und neu versorgen weil Lager leer. Da im BSG-Universum bürgerkriegsähnliche Zustände, die ein solches Eingreifen nötig machen würden, wohl eher selten waren bzw. planetenweit einige Zeit benötigen würden, bis sie so ernst wären, würde auch eine regüläre Gruppe genügen, die dann mal "nach dem Rechten schaut". Dazu kommt, dass solch eine schnelle Eingreiftruppe auch nicht ganz günstig im Unterhalt wäre, was eine "normale" Gruppe vermutlich aber auch nicht ist.

Höchstens als schnelle Grenzpatroullie entlang der Waffenstillstandslinie sehe ich noch einigen Sinn, wenn auch politisch extrem unglücklich. Ich würde es zumindest nicht sehr beruhigend finden, wenn da auf der anderen Seite meines Zauns permanent schnelle Panzerspähwagen (mit Kanone in meine Richtung gedreht, wohlgemerkt!) hin und her flitzen. Gut möglich, dass man dann irgendwann dermaßen angenervt ist und sich provoziert fühlt, dass man die Sache vorzeitig selbst in die Hand nimmt um da mal wieder für ein wenig Ruhe zu sorgen...
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