Michelle Forbes - Helena Cain
#1
12. Januar 2006 um 01:23 Uhr
News, Interviews, Talk und Bilder
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Michelle Forbes wollte keine feste Rolle bei DS9
In der aktuellen Ausgabe der britischen Zeitschrift "TV Zone" gibt es ein Interview mit Michelle Forbes (Ro Laren aus "Next Generation", Admiral Cain aus "Battlestar Galactica") zu lesen.
Die Schauspielerin sprach im Interview auch über die seit einigen Jahren bekannte Tatsache, dass sie eine feste Rolle bei "Deep Space Nine" abgelehnt hatte. Ihr Charakter Ro Laren wurde dann durch Nana Visitor als Major Kira Nerys ersetzt. "Es gab jede Menge Gerüchte darüber, warum ich die Rolle abgelehnt hatte. Dass ich ziemlich arrogant sei und so weiter", erzählte Forbes. "Das war es nicht. Ich wollte meine Karriere einfach so breit wie möglich fächern. Wenn ich bei 'Deep Space Nine' weitergemacht hätte, dann wäre es nicht so gekommen, wie es jetzt ist."
"Es ist nicht so, dass ich nicht dankbar gewesen wäre für die Gelegenheit. Natürlich war ich das. Aber ich musste die Entscheidung treffen, die sich für mich am besten angefühlt hat."
Zu ihrer Rolle als Cain in "Galactica" meinte sie: "Ich neige dazu, autoritäre und starke Frauen zu spielen, daher wollte ich das eigentlich gar nicht machen. Zu meinem Glück waren sie sehr überzeugend. Die Produzenten von 'Galactica' schickten mir ein paar DVDs, denn ich hatte die Serie noch nie gesehen. Sie ist toll und sehr gut geschrieben. Ich schaudere bei dem Gedanken, dass ich fast die Gelegenheit vertan hätte, mit diesen wundervollen Menschen zu arbeiten."
Mehr über Forbes erfahren Sie hier. Den kompletten Artikel gibt in der aktuellen Ausgabe des Print-Magazins "TV Zone" nachzulesen.
Quelle/Weiterführender Link: TrekZone.de
#2
12. Januar 2006 um 11:50 Uhr
Michelle Forbes habe ich eigentlich vor TNG noch nie als Schauspielerin gesehen.
Wie ich sie dann in Pegasus wiedersah habe ich mir nur gedacht...puh...wie die Zeit vergeht.
#3
12. Januar 2006 um 12:30 Uhr
Übrigens, wenn ich mich recht entsinne taucht Ro in der and das Serienende anknöpfenden Romanreihe wieder auf
#4
12. Januar 2006 um 16:18 Uhr
Aber nä warte....einmal fand ich Laren doch schnuckelig..
mir fällt gerade nicht der Name der Folge ein, aber da gab es
eine, wo Picard, Guinan, Laren, Keiko usw. aufeinmal wieder kleine
Kinder waren.
#5
12. Januar 2006 um 16:22 Uhr
#6
17. Januar 2006 um 23:48 Uhr
von René Kissien (Lex) | 17.01.2006
Michelle Forbes ist bei den Fans der Science Fiction bestens bekannt durch ihre Rolle als bajoranischen Fähnrich Ro Laren, die auf der Enterprise unter dem Kommando von Captain Picard stand. Im gerade abgeschlossenem dreiteiligen Handlungsstrang um den Battlestar Pegasus hat sie das Kommando. Im Interview mit dem amerikanischen TV Guide sprach die Schauspielerin über Ihren Charakter Admiral Helena Cain.
Michelle Forbes, die neben "Star Trek" auch noch eine wichtige Nebenrolle in der Hitserie „24“ mit Kiefer Sutherland spielte, erzählt in dem Gespräch mit dem Magazin, dass sie die Rolle als Kommandantin der Pegasus fast abgelehnt hätte.
"Ich habe schon viel zu viele starke, gebieterische Frauen gespielt, so dass diese Rolle mich eigentlich nicht interessierte. Gott sei dank haben sie nicht locker gelassen. Die Produzenten der Sendung haben mir ein paar DVDs geschickt, weil ich die Show noch nie gesehen hatte. Galactica ist unglaublich gut und die Storys sehr gut geschrieben. Ich zittere bei dem Gedanken daran, dass ich fast die Gelegenheit vergeben hätte, mit diesen wunderbaren Leuten an einer solch tollen Geschichte zu arbeiten."
Was hält Michelle von Admiral Cain?
"Sie hat ihre Perspektive verloren. Manche Leute fragen mich, ob sie verrückt oder ein Psychopath ist. Ich hoffe nicht, dass das so herüberkam. Das war nie meine Absicht. Manchen erschien vielleicht so, aber Cain ist eine Frau die getan hat, was getan werden musste, um in dieser brutalen Situation zu überleben. Irgendwo auf diesem Weg hat sie das Gespür für Recht und Unrecht verloren, genauso wie ihre Rationalität. Das war sehr interessant für mich zu spielen. Normalerweise bekommt man bei Fernsehrollen eine Charakterbeschreibung und darf es ja nicht wagen, von dieser abzuweichen. Es war großartig, so eine schwierige, faszinierende Frau darzustellen."
"In "Resurrection Ship" entdecken wir die sadistischen Handlungen, die diese Leute begangen haben, und wir erfahren, was ihnen widerfahren ist. Sie mussten einige schwierige Entscheidungen treffen, bezüglich der zylonischen Gefangenen Gina und so weiter. Die Episode ist ein großartiges Beispiel für hervorragende Erzählkunst und ich war ehrlich beeindruckt als ich mir meine Kopie der Folge angeschaut habe."
Das komplette Interview, in dem Michelle auch über "Deep Space Nine", "24" und "Prison Break" spricht, ist in der Ausgabe 198 des TV Guides nachzulesen.
#7
29. März 2006 um 19:28 Uhr
von Marc Söchtig (cookie) | 29.03.2006
Dieses Interview stammt aus dem "Battlestar Galactica Magazine Year Book, Ausgabe Nr.4 April/Mai" und wurde von David Bassom geführt.
Michelle Forbes sprach mit ihm über ihre Rolle als Admiral Helena Cain.
DB: Wie kamen sie zu der Rolle als Admiral Cain?
MF: Als sie mir ursprünglich die Rolle anboten, lehnte ich zunächst ab. Damals war ich gerade nach zwei Monaten aus England, in denen ich für [die BBC Serie] "Messiah" gedreht hatte, zurückgekehrt und wollte gern nach Hause [Los Angeles] fahren.
Damals kannte ich "Battlestar Galactica" noch nicht, auch wenn ich davon durch Treffen mit Jamie Bamber [Captain Lee Apollo] und James Callis [Dr. Gaius Baltar] gehört hatte. Ich habe die Sendung bis dahin jedoch noch nicht gesehen gehabt, da ich mich nicht so sehr für Science Fiction interessiere. Zudem war ich nicht wirklich sicher, ob ich Lust darauf hatte, mich wieder in das Science Fiction-Genre zu begeben [Anm. d. Red.: Michelle Forbes hat "Lieutenant Ro Laren" in "Star Trek: The Next Generation" gespielt].
Zudem meinte mein Manager, dass ich sicher nicht interessiert sei, erneut eine autoritäre, ernsthafte Rolle zu spielen, da ich eigentlich darauf achte, immer neue Sachen auszuprobieren. Deshalb stand ich der Rolle zunächst sehr ablehnend gegenüber, mehr aus Ignoranz denn irgendeinem anderen Grund. Doch dann sandte man mir sechs DVDs der Serie zu und ich begann, sie mir anzusehen. Dadurch kam es bei mir zu "Moment mal, das ist ja gar nicht wirklich Science Fiction, es ist mehr ein Politik- und Militärdrama." Ich war verblüfft, wie viel Menschlichkeit und Seele diese Serie hatte und wollte dann auf einmal Teil der Show sein. Ich kann kaum glauben, dass ich beinahe diese Chance verpasst hätte, mit diesen wundervollen Schauspielern und Crew zu arbeiten.
DB: Was war ihre Sicht des Charakters "Admiral Cain"?
MF: Admiral Cain hat einen wirklich schlechten Tag. Sie lebt nach strikten Regeln. Ihr Schiff ist in einwandfreiem Zustand und sie erwartet von allen, dass sie ihr Bestes geben. Sie akzeptiert niemanden, der nicht sein Bestes gibt, der nicht loyal ist oder eine andere Meinung als sie hat. Sie tut nicht immer die einfühlsamsten Dinge, aber sie glaubt, dass ihre Sicht der Dinge richtig ist.
Ich glaube nicht, dass Admiral Cain ein schlechter Mensch ist, aber ich denke, dass all die Grausamkeiten, denen sie ausgesetzt war, und durch die sie ihre Mannschaft geführt hat, ihre Perspektive verzerrt haben. Das, was mich wirklich an der Rolle interessiert hat, waren die Fragen, die sie aufgeworfen hat. Was bedeutet es, wenn man eine solch große Verantwortung hat und das Überleben der Menschheit davon abhängen könnte, was man tut und wie man entscheidet? Wird man dadurch mitfühlender oder skrupelloser? Ich hoffe, dass meine Mitarbeit an der Show die Leute anregt, darüber nachzudenken.
Admiral Cain wächst und verändert sich. Von ihrem ersten Auftritt bis zum Ende der zweiten Episode vollzieht sich ein ziemlicher Wandel. Letztendlich erfahren wir, welchen Tribut diese Zerstörung von ihrem Herz, ihrer Seele und Psyche gefordert hat.
DB: Wußten sie, als Sie die Rolle annahmen, dass die Story auf einer Episode der originalen Serie "Kampfstern Galactica"basiert?
MF: Davon habe ich erst nach vier Drehtagen erfahren. Bis dahin hatte ich keine Ahnung, dass die Episoden auf einer Story aus der originalen Serie basieren und ich Lloyd Bridges spiele! Ich habe die alte Serie nie gesehen und meine einzige Erinnerung daran waren die Frisuren. Ich habe es immer als geschmacklose Science Fiction-Serie mit diesen Frisuren betrachtet. Als ich nun herausfand, dass ich an einem Remake einer Geschichte der originalen Serie arbeitete, fing ich an, meine Art zu spielen zu überdenken. Letztlich verwarf ich diese Gedanken aber schnell wieder und machte weiter mit dem, was ich bis dahin getan hatte. Ich liebe Lloyd Bridges und den ganzen Bridges Clan, aber ich ich weiß nicht, wie viel Ähnlichkeit das, was "Battlestar Galactica" macht, mit "Kampfstern Galactica" hat. Ich habe jedenfalls den Eindruck, dass sie sehr verschieden sind.
Im Rückblick betrachtet bin ich sehr froh, dass ich es nicht wusste, als ich mit der Arbeit an der Serie begann. Letztes Jahr habe ich einen Piloten gedreht, der "Global Frequency" hieß und auf einem Warren Ellis Comic basierte. Ich war sehr verhalten, diese Rolle anzunehmen, denn wann immer man an etwas zu arbeiten beginnt, das die Fans sehr streng betrachten, ist es irgendwo nervenaufreibend.
DB: Wie hat es ihnen gefallen, an "Battlestar Galactica" zu arbeiten?
MF: Es war wirklich interessant. Wann immer man eine Gastrolle in einer TV-Serie annimmt, ist die Zeit zwischen dem Angebot und Drehbeginn normalerweise sehr kurz. Ich musste mich also sehr schnell in das gesamte "Battlestar Galactica"-Universum hineindenken und die Teile des Puzzles für meine Rolle zusammensetzen. Diese Umstände halten die Arbeit aber sehr direkt und dringlich und [der Regisseur] Michael Rymer war dabei sehr hilfreich. Er hat bei beiden Episoden, in denen ich mitspielte, Regie geführt und war einfach wunderbar. Ich hatte zuvor schon mit ihm [an dem 2001 gedrehten Mode-Drama "Perfume"] gearbeitet. Michael ist immer offen für Ideen und lässt dich Dinge ausprobieren, die du für gut hälst.
Die Schauspieler waren fantastische Kollegen und die dramatischen Szenen zw. Edward [James Olmos] und mir haben großen Spaß gemacht. Es hat sich übrigens sehr danach angefühlt, als ob wir einen Western drehen würden. Ich hatte eine Waffe am Gürtel und ließ sehr oft meine Hand darauf ruhen. Abseits der Kamera haben Edward und ich uns allerdings sehr viele Witze erzählt. Er ist so ein lieber und wundervoller Mensch.
Eine meiner Lieblingsszenen spielte mit Edward und Mary [McDonnell]. Sie war im Skript um die vier Seiten lang und hat mir sehr großen Spaß bereitet. Ich bin ohnehin ein großer Fan von Mary und könnte ihr den ganzen Tag zuschauen. Sie arbeitet so fein und tiefsinnig. Mich haben auch die Szenen mit James Callis gefreut, denn ich denke, dass Baltar ein sehr faszinierender Charakter ist. Ich fand die Arbeit mit ihm überaus wunderbar.
DB: Sind sie froh, die Rolle angenommen zu haben?
MF: Es hat sehr großen Spaß gemacht, an "Battlestar Galactica" zu arbeiten und in den Science Fiction-Bereich zurückzukehren. Ich war all die Jahre sehr zurückhaltend, was Science Fiction-Rollen angeht, denn man wird als Schauspieler schnell in eine Schublade gesteckt. Seitdem ich damals an Star Trek gearbeitet hatte, habe ich deshalb versucht, in so vielen Genres wie möglich zu drehen. Ich bin allerdings sehr froh, dass meine Skepsis mich nicht davon abgehalten hat, in "Battlestar Galactica" mitzuspielen, denn es war eine solch lohnenswerte Erfahrung und wirklich wunderbar, mit den Schauspielern und der Crew zu arbeiten.
Quelle: Galactica Station
#8
14. Januar 2007 um 22:27 Uhr
#9
30. Juni 2007 um 12:47 Uhr
#10
21. Dezember 2007 um 03:01 Uhr
#11
21. Dezember 2007 um 08:24 Uhr
#12
22. Dezember 2007 um 00:15 Uhr
Lex, on 21.12.2007, 08:24, said:
<{POST_SNAPBACK}>
War es auch , ca. fünf Sätze, sie wird auch nicht im Abspann erwähnt...oder es war ihr Klon....
http://i147.photobucket.com/albums/r302/An...an/jerdevil.jpg
http://i147.photobucket.com/albums/r302/An...stian/jevde.jpg
http://i147.photobucket.com/albums/r302/An...ensignro040.jpg
5. The Jersey Devil
Community Score7.7
Good 16
reviews
First aired: 10/8/1993 Production Code: 1X04
Mulder's trip to Atlantic City doesn't take him to the glittering casinos or luxury hotels. Instead, he plays a dangerous game of hunter-and-hunted with the maneater that haunts the back alleys and woods surrounding the city. However, it's not long before even Scully, the eternal skeptic, is lured back by the mounting evidence Mulder manages to drag out of tourist-wary local law enforcement agencies.
Writer: Chris Carter
Director: Joe Napolitano
Guest star: Claire Stansfield (The Jersey Devil), Wayne Tippet (Detective Thompson), Gregory Sierra (Dr. Diamond), Michael McRae (Ranger Peter Broullet), Jill Teed (Dr. Schnablegger), Tamsin Kelsey (Ellen), Andrew Airlie (Rob), Bill Dow (Father), Jayme Knox (Mother), Hrothgar Mathews (Jack), Scott Swanson (1st Officer), Sean O'Byrne (2nd Officer), D. Neil Mark (SWAT Team Officer), Jessica Murdoch (girl in a car), Lachlan Murdoch (boy in a car), Rhys Huber (Trent)
Also die "Klon-Theorie" scheint wahrscheinlicher
Haltet euch fest, diese Jill Teed !!! hat in BSG mitgespielt als "Hadrian" !!! (aber da hatte sie null Ähnlichkeit mit Michelle Forbes), das war die Frau , die in S1 wegen des Anschlags in "Water" ermittelt hat (als Adama das Gericht einfach stehen ließ und ging).
http://www.myfanbase.de/index.php?mid=856&peopleid=667
#13
22. Dezember 2007 um 07:39 Uhr
Ich gebe mal Zylonen-Entwarnung.
BSG
X-Files
Jill Teed ist wohl Jill Teed in beiden Fällen.
Michelle Forbes sieht Jill zwar ziemlich ähnlich, hat in der Folge "Jersey Devil" aus X-Files aber wohl eine andere Rolle gehabt, als die der Dr. Schnablegger.
Ich muss allerdings auch sagen, dass ich Michelle in Verbindung mit den X-Files überhaupt nicht finde. Sie hat zwar mit David Duchovny zusammen gespielt, jedoch in einem ganz anderen Film und nicht in der Serie.
Schade eigentlich.
#14
22. Dezember 2007 um 17:25 Uhr
von Marion Rauhut (Caprica) | 22.12.2007
Um die Zeit zwischen der dritten und der vierten Staffel zu überbrücken, kam Ende November der Film "Razor" heraus. Seitdem gibt es zahlreiche Reviews, die verraten, ob er Fil gut, schlecht oder irgendetwas dazwischen war.
Auch Michael Logan TV Guide hat den Film gesehen, und erzählt nicht nur, was er von dem Film hält, und zwar nahezu spoilerfrei, sondern lässt auch Darsteller wie Michelle Forbes, Stephanie Jackobsen und Graham Beckel zu Wort kommen, die aus ihrer Sicht über den Film berichten.
Razor bietet die Chance, Tote wiederzubeleben. Der Film springt zurück in die Zeit kurz vor dem Angriff der Zylonen auf die Menschheit, als Helena Cain - die herrlich wahnsinnige Admirälin, die von Michelle Forbes gespielt wird - den Battlestar Pegasus befehligte. Cain, oder, wie Frobes sie nennt, "Saddam Hussein mit Pony", war bei den Fans sehr beliebt, wurde aber von der Zylonin Gina (Tricia Helfer) in der zweiten Staffel getötet. Produzent Ron Moore bereute das schon, während die Szene noch gedreht wurde.
"Cain brachte so viele Möglichkeiten, und Michelle ist sensationell", sagt Moore. "Mitten während ihrer letzten Folge dachten wir, 'Wow. Es ist so traurig, dass wir sie töten. Wir müssen doch verrückt sein, oder?'. Aber wir hatten uns selbst in eine Ecke gedrängt." Kein Problem - Razor ist die Lösung, zumal hier noch eine vollkommen überraschende Enthüllung geboten wird - Cain und Gina hatten eine Affäre! - sowie ein erschütterndes Detail über Starbuck bekannt wird, das die Erwartungen für die vierte Staffel nur noch ansteigen lässt.
"So wie auch 'Battlestar Galactica' plätschert Razor nicht einfach nur daher", sagt Forbes. "Durch diese moralischen Fragen fühlt man sich schwer getroffen, und dann werden sie noch nicht einmal beantwortet, weil es einfach keine Antwort gibt." Razor kann sich auch zahlreicher Wendungen auf Nebenschauplätzen rühmen, dank verschiedener Größen aus dem BSG-Universum - Sackhoff, Helfer, Jamie Bamber, Edward James Olmos - aber in erster Linie richtet sich der Fokus des Films auf die Mentorenschaft Cains und ihren Schützling Kendra Shaw, einer jungen Offizierin, die von der australischen Schauspielerin Stephanie Jacobsen gespielt wird. Sie selbst wird zu einem Razor - Militärspeech für einen unerschrockenen Soldaten, der entschlossen ist, zu überleben.
Die Produzenten von Battlestar Galactica waren von Jacobsen schier geblendet, als sie für die Hauptrolle in "Bionic Woman" vorsprach. Am Set von Razor, in Vancouver, kann man gut sehen, warum. Es mag nur eine Kleinigkeit sein, aber Jacobsen steht groß und hart in einem See von Komparsen, die ein paar ausflippende Zivilisten spielen. Cains Befehl folgend lässt Kendra diese Menschen zurück, die mit Sicherheit der Vernichtung durch die Zylonen entgegenblicken, um die gesamte menschliche Rasse zu schützen. Als es dann zum Mittagessen geht, sieht Jacobsen deutlich erschüttert aus.
"Das ist sehr schwierig, weil ich eine sehr nette, mitfühlende Person bin", sagt sie. "Ich kann das nur tun, indem ich Kendras Ziel im Auge behalte - diese Spezies zu retten." Schließlich aber wird die Schauspielerin etwas fröhlicher. "Das ist soviel besser als ein Blümchenkleid zu tragen und die heulende, schmollende Freundin von irgendwem zu sein", merkt sie mit einem Lachen an. "Ich wäre sehr glücklich damit, diesen Charakter für ein paar Jahre zu spielen."
Auch Forbes ist sehr glücklich darüber, wieder das Kommando zu haben. "Nachdem ich getötet wurde, wurde ich zu einem großen Fan von 'Battlestar Galactica'", sagt sie. "Ich kehrte voller Staunen und mit etwas Schüchternheit zu der Serie zurück." Naja, nicht ganz so schüchtern. In der Serie geht die Kunde, dass es zwölf zylonische Modelle gibt, die wie Menschen aussehen. Bisher sind elf aufgedeckt worden. Forbes: "Ich will unbedingt wissen, wer der letzte Zylon ist, also habe ich auch jeden am Set gefragt: 'Wer glaubst du, ist es? Komm schon, sag es mir!'" Erreicht hat sie damit nichts.
Cain ist nicht die einzige Person, die von den Toten zurückgekehrt ist. Auch Graham Beckel, ein weiterer Liebling der Fans, kehrt als Col. Jack Fisk zurück, der die Aufgabe des Ersten Offiziers übernommen hat, nachdem Cain den vorhergehenden umgebracht hatte. Er selbst starb auch wenig später. "Mein Sohn las im Internet, dass ich die Rolle des Fisk wieder spielen würde, und ich dachte, nein, auf keinen Fall! Aber, es musste ja so kommen, ein paar Tage später bekam ich einen Anruf. Ich glaube, die Zuschauer werden es lieben!"
So sieht der Plan aus. Seit dem 4. Dezember gibt es eine Extended-Cut-Version von Razor im Handel zu kaufen, und Moore sagt, dass es noch in Bezug auf ein paar andere BSG-Geschichten eine Erweiterung geben könnte. Auch Forbes wäre dafür: "Ich bin genauso traurig darüber, dass wir bald fertig sind, wie jeder andere auch", sagt sie. "Ich verstehe, dass manche wollen, dass die Serie mit Ruhm und Ehre zu Ende geht, aber ich hoffe, dass dieses Universum nicht komplett ausgelöscht wird. Es gibt so viele Geschichten zu erzählen!"
#15
08. Januar 2008 um 09:54 Uhr
von Mirco Neubauer (xshrekx) | 08.01.2008
Ihre Darstellung von Admiral Cain hatte großen Anteil daran, dass der Pegasus-Dreiteiler für viele Fans zu den bisherigen Höhepunkten von "Battlestar Galactica" gehört: Michelle Forbes.
Sie feiert heute ihren Geburtstag. Die Schauspielerin wurde am 8. Januar in Austin, Texas als Michelle Renee Forbes Guajard geboren. Michelle Forbes wollte eigentlich Balletttänzerin werden, zog jedoch im Alter von 16 Jahren nach New York, um für eine Filmrolle vorzusprechen und wurde so Schauspielerin.
Über ihr Engagement bei "Battlestar Galactica" sagt Michelle Forbes: “Galactica ist unglaublich. Und sehr gut geschrieben. Ich erschaudere bei dem Gedanken, dass ich fast die Gelegenheit verpasst hätte, mit diesen wunderbaren Menschen an einer so starken Geschichte zu arbeiten”.
Eine ihrer ersten Rollen, eine Doppelrolle in mehreren Folgen der US-amerikanischen Soap-Opera "The Guiding Light", brachte ihr eine Nominierung für den Daytime Emmy und einen Ruf als "einer der besten Bösewichte in Soap Operas aller Zeiten" ein (TV.com).
Ihren Durchbruch im SF-Genre hatte Michelle Forbes 1991 in der Folge "Ensign Ro" der Serie "Star Trek: Das nächste Jahrhundet", in der sie mit der rebellischen Bajoranerin die Titelrolle verkörperte. Sie ergatterte die Rolle nach einem Gastauftritt in der Folge "Half a Life". Damals spielte sie die Tochter eines von David Ogden Stiers (bekannt aus "M*A*S*H") dargestellten Charakters.
Ihr Charakter erfreute sich bei den meisten "Star Trek"-Fans enormer Beliebtheit und so wurde ihr, als "Star Trek: Deep Space Nine" entwickelt wurde, die Rolle der bajoranischen Verbindungsoffizierin angeboten. Michelle Forbes lehnte jedoch ab, da sie sich nicht langfristig an eine Serie binden wollte.
Später sagte sie dazu: "Es gab da Gerüchte, dass ich ziemlich arrogant wäre. Das war ich nicht. Es ging um Vielfalt in meiner Karriere. Wäre ich zu DS9 gegangen, dann hätte ich nicht die Vielfalt gehabt, die es dann glücklicherweise in meiner weiteren Karriere gab. Nicht, dass ich nicht dankbar für das Angebot war. Das war ich wirklich."
Ihrer Schauspielkarriere schadete diese Entscheidung tatsächlich nicht, eher im Gegenteil: Michelle Forbes kann auf zahlreiche Auftritte als Film- und Fernsehschauspielerin zurückblicken, zum Beispiel in John Carpenters "Flucht aus L.A." und in Serien wie "The Outer Limits", "Seinfeld", "Homicide: Life on the Street" und "24".
Im vergangenen Jahr nahm Michelle Forbes für den "Battlestar Galactica"-Film "Razor" dann auch ihre Rolle als Admiral Cain wieder auf. Außerdem wirkte sie in der Serie "In Treatment" mit.
Wir gratulieren Michelle Forbes zu Ihrem Geburtstag und wünschen ihr alles Gute.
Quellen:
Michelle Forbes in der Wikipedia
Michelle Forbes in der IMDb
#16
21. Januar 2008 um 21:59 Uhr
Ich denke, wir dürfen gespannt darauf sein, wie ihre Rolle (Kate) in dieser Serie angelegt sein wird.
"In Treatment" wird dort als "Drama" bezeichnet. Ich weiß nicht, ob das in diesem Zusammenhang so zu verstehen ist, dass es sich wirklich um eine Drama-Serie handelt oder doch noch einem anderen Genre zugeordnet werden könnte.
Die Kurzzusammenfassung ließe jedoch auf den ersten Blick eher auf eine Comedy-Serie schließen: Psychologe sucht sich wegen seiner Patienten selbst einen Psychiater.
Allerdings - und das kenne ich indirekt über Bekannte - ist das sehr nah an der Realität und ernsthaft betrachtet auch tatsächlich eher Stoff für ein Drama, als für eine Komödie. Gerade bei Psychologen ist die Selbstmordrate ziemlich hoch.
Ich bin gespannt, wie die Serie ankommt.
Nach IMDb basiert sie auf einer israelischen TV-Produktion.
Die Vorlage (BeTipul) kommt in der IMDb jedenfalls ganz gut weg mit über 8 Punkten.
Das Konzept klingt ganz nett: Die Serie soll fünf Tage die Woche gesendet werden und dauert jeweils eine halbe Stunde. An Tag 1 kommt Patient 1, an Tag 2 dann Patient 2 usw. und einem Probe-Tag, was immer das heißen mag. Insgesamt sind es 4 Patienten.
Soweit die serienjunkies.de
Von Entertainment Weekly erfährt man dann auch den Part Michelles: Sie spielt die Frau des Therapeuten, der Therapie benötigt. Na, was das mal verheißt?
Herzliche Bitte an diejenigen mit Connections also, sobald die Serie läuft, mal reinzukucken und was drüber zu kommunizieren
Vielleicht bekommen wir da ja eine ganz neue Seite von Michelle Forbes (?) präsentiert
#17
21. Januar 2008 um 22:10 Uhr
#20
27. Februar 2008 um 13:15 Uhr
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