Danke! Und hier die Übersetzung...
Grace Park spricht über ihre Rolle in "The Plan"
von Philip Arendt (penumbra) | 15.05.2009
Gleich zwei tragende Rollen spielte Grace Park während ihrer Zeit bei "Battlestar Galactica": Sharon "Boomer" Valerii und Sharon "Athena" Agathon.
Über beide Charaktere sprach die kanadische Schauspielerin vor kurzem in einem Interview mit
Sci Fi Wire und verriet dabei auch, was die Zuschauer im Fernsehfilm "The Plan" erwartet. Vorsicht vor leichten Spoilern zur vierten Staffel sowie "The Plan"!
"Wir haben Szenen genommen, die bereits gedreht wurden - welche man erkennt - und haben dann entweder einen neuen Blickwinkel oder neuen Dialog hinzugefügt", verriet Park letzten Donnerstag in einem exklusiven Interview im kalifornischen Pasadena. "Wenn also irgendjemand etwas in das Ohr von irgendwem geflüstert hat, was man nie hören konnte, dann haben wir diesen Dialog nun hinzugefügt. Es werden also auf vielen Ebenen Informationen rübergebracht. Es ist etwas kompliziert." [...]
Frage: Gibt es Aspekte Ihres Charakters, die Sie gerne in "Caprica" erkunden würden, wenn sich die Gelegenheit bieten würde?
Grace Park: Gute Frage. Es gibt vieles was man noch aus der Geschichte dieser Charaktere vor dem Angriff herausholen kann. Vielleicht tun wir dies ein wenig in "The Plan". Aber es gibt noch so viel mehr und wenn ich die Serienbibel gelesen und mit Ron Moore geredet habe, dann gab es da immer genug um zu wissen, wie ihr Hintergrund aussah. Aber wenn es jemals eine Episode darüber geben sollte, würde ich die Chance ergreifen. Es wäre wirklich wundervoll.
Seit kurzem fragen mich die Leute: "Wenn es einen großen Kinofilm geben würde, würdest du mitmachen?" Es ist immer so, als gäbe es keinen Film oder wenn es ihn gäbe, als wären wir nicht daran beteiligt. Allerdings mussten wir lustiger Weise ein paar Monate nach dem Ende der Serie einige Pick-Up-Shots drehen und einige der Leute, die zurückkamen, meinten es sei, als würde man sich wieder mit einer Ex-Freundin treffen.
All die Dinge, von denen du geglaubt hast, dass sie erledigt wären, kommen zurück und du liebst es und es schmerzt. Ich muss darüber nachdenken, aber wenn die Geschichte stimmt und die Leute dabei sind, würde ich es wieder tun. Davor dachte ich allerdings immer: Nie!
Frage: Wie schwierig war es, für "The Plan" zurück zu gehen und einige der Erfahrungen zu entfernen, die ihr Charakter im Verlauf der Serie gesammelt hat?
Grace Park: Es war verwirrend, da ich bereits dafür vorbereitet war. Als wir "Someone to Watch Over Me", die drittletzte Episode, gedreht haben, gab es bereits einige Flashbacks. Nun, nicht unbedingt Flashbacks, aber wir mussten uns in die Situation versetzen in der Boomer war, als sie mit dem Chief zusammen war und sie sich ihr ganzes Zuhause neu aufbauen musste und was davon ehrlich und was ausgedacht war.
Die Gefühle waren meiner Meinung nach echt. Es war aber eine interessante Rolle, denn ich wollte immer noch die Boomer zeigen, die vom Anfang bekannt ist und dann all diese Ebenen von Herzschmerz und Härte und Isolation und Verwirrung hinzufügen. Das war bereits sehr merkwürdig.
"The Plan" war im Grunde das Gegenteil: "Lasst uns zurück zum Anfang gehen, ohne all diese Schichten und trotzdem wissend, was sie tun wird." Mir war es immer wichtig Boomer von Athena zu trennen. In einigen der Flashbackszenen aus "Daybreak" wissen wir bereits, wer Boomer jetzt ist, aber müssen uns auch daran erinnern, dass sie nicht immer so war. Wir gehen zurück zu ihrer Unschuld. Sie war am Anfang ganz anders als Athena. Athena wusste mehr - sie hat bewusst gelogen, denn es hat sie nicht interessiert.
Frage: Stand Ihre eigene Vorbereitung für diese Charaktere mit dem in Konflikt, was später erfunden oder im Nachhinein in die Mythologie von "Battlestar" eingefügt wurde?
Grace Park: Das war bei "The Plan" sehr verwirrend. Wann immer sie zurückgehen, wollen sie auch etwas interessantes produzieren und etwas neues hinzufügen... Oh, ich hätte es fast verraten!
Es gab dieses kleine Gerät, diese kleine Requisite, welche dabei hilft zu sehen, wie Boomer ihren Schläfermodus an- und abgeschaltet hat. Da es bisher nie zu sehen war oder besprochen wurde, habe ich mir meine eigene Geschichte ausgedacht. Als das offenbart wurde, wurde es wirklich schwierig.
Es war wie bei "Zurück in die Zukunft", wenn Marty McFly zurück geht und die Vergangenheit durcheinander bringt und ich meinte nur: "Wird das nicht Folgen haben?" Ich denke, das war am verwirrendsten – den Sinn darin zu erkennen, nachdem ich mir bereits all diese Sachen zurechtgerückt hatte.
Quelle:
Interview bei Sci Fi Wire
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