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Homeland
Spionage-Drama mit Damian Lewis. Season 2 derzeit in Amerika

#21 Mitglied ist offline   Pedda 

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17. August 2012 um 18:56 Uhr

Oh man, ich kann den 30. September kaum noch erwarten... ich will Danes und Lewis endlich wieder zusammen sehen!




Beitrag anzeigenkris, on 22. Juli 2012 um 15:51 Uhr, said:

Israel ist da wie die europäischen/britischen Serien, die Schauspieler sehen eher wie lebendige Wesen aus, es ist weniger oberflächlich, die Story ist im Mittelpunkt. Ich habe das auch (nachträglich) bei In Treatment festgestellt.

Die Struktur des US Fernsehens bedingt einfach eine ganz andere Ästhetik. Wenn im US Fernsehen ein Großteil des Budgets an Manager, CEO's, Execs, Agents, Juristen, PR Leute, Versicherungen und Gewerkschaften geht, bleibt die Story und der kreative Prozeß eben oft auf der Strecke. Dazu die Einschaltquoten... rein kommerzielles Fernsehen hat andere Prioritäten.

Harte Worte... die ich nur zum Teil nachvollziehen kann. In Kanada und vor allem in Europa pflegt man einen weniger gelackten und weniger aufgeregten Stil - mit Menschen, die eher nach du und ich aussehen, da gebe ich dir gern Recht. Aber ich habe auch schon zu viel pseudo-ambitionierte Durchschnittsware aus Europa gesehen, um ein so pauschales Urteil über das vermeintlich oberflächliche US-Fernsehen zu fällen.

Naja, wird Zeit, dass ich mir mal was aus Israel anschaue. Wenn man bedenkt, wie viele israelische Formate derzeit in den USA neu aufgelegt werden, ist das offenbar eine Bildungslücke. Irgendwas muss ja dran sein.
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#22 Mitglied ist offline   wrath-of-math 

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17. August 2012 um 23:08 Uhr

Argh, Scala! Musik, die nur in Filmtrailern zu ertragen ist, aber dafür genau dort richtig gut kommt. :mrgreen:

Nur noch ein knapper Monat. Ich freu mich!
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#23 Mitglied ist offline   Pedda 

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26. September 2012 um 07:44 Uhr

Für alle, die "Homeland" noch nicht kennen, gibt es diese Woche gleich zwei Gründe, endlich in diese mitreißende Serie reinzuschauen: Ab Sonntag (30. September) zeigt Showtime in den USA die zweite Staffel, wieder mit 13 Folgen. Und am vergangenen Wochenende hat "Homeland" bei den Emmys sensationell abgeräumt: Trophäen gab es nicht nur, wie erwartet, für Claire Danes als beste Hauptdarstellerin, sondern auch für Damian Lewis als besten Hauptdarsteller (Bryan "Breaking Bad" Cranston enttrohnt!), für den Pilotfilm als bestes Drehbuch und für "Homeland" insgesamt als beste Dramaserie ("Mad Men" enttrohnt!).

:daggit:
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#24 Mitglied ist offline   wrath-of-math 

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01. Oktober 2012 um 19:54 Uhr

Ach, Homeland, ick hab dir vermisst...

...selbst wenn deine politischen Plots manchmal nicht die plausibelsten sind (die ganze Vizepräsidentschaftsgeschichte geht doch ein wenig schnell, findest du nicht?), machst du's immer wieder wett mit deinen tollen Momenten, wie Brodys Islam-Coming-Out, Danas allgemeiner Großartigkeit oder Carries titelgebendem Lächeln. :wub:
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#25 Mitglied ist offline   Pedda 

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09. Dezember 2012 um 22:03 Uhr

Auch wenn die Meldung schon ein paar Wochen alt ist: Showtime hat eine dritte Staffel bestellt. :) Alles andere wäre auch eine Überraschung gewesen, schließlich ist "Homeland" mehr denn je ein Quotenhit (zuletzt sogar mit mehr Reichweite als die bisherige Showtime-Topserie "Dexter") und hat seit den "Golden Globes" den Ruf eines Kritikerdarlings.

Mittlerweile wurden 10 der insgesamt 12 Folgen von Season 2 ausgestrahlt. Nun stellt sich die Frage: Kann das zweite Jahren dem Hype um die Serie gerecht werden? Ich glaube nicht.

Wrath-of-math hat schon einige der charmanten Elemente der frühen zweiten Staffel angeführt. Wenn Brodys muslimischer Glauben thematisiert oder zumindest gezeigt wurde, war das auch für mich immer besonders interessant. Danas Umgang damit war einfach goldig - man kann einfach gar nicht anders, als diesen spröden Charakter zu mögen und cool zu finden. :wub: Lewis und Danes zeigen weiterhin die ganze emotionale Breite ihres Könnens und sorgen, wie schon im ersten Jahr, mit ihren Vier-Augen-Szenen für die fesselndsten Momente der Serie.

Auf der anderen Seite leiden, das sehe ich genauso, vor allem die politischen Handlungsfäden unter dem Druck, die anfangs elektrisierende Figurenkonstellation irgendwie aufrecht zu erhalten und die Tür für noch mehr Staffeln offen zu halten. Da steckt "Homeland" in einem ähnlichen dramaturgischen Dilemma wie damals BSG und hätte demzufolge vielleicht einen ähnlichen game changer nötig.

Denn in vielen Momenten fühlen sich die neuen Folgen doch sehr wie eine schlichte Weiterführung der ersten Staffel an, ohne den Themen und vor allem den Charakteren wirklich neue Aspekte abzugewinnen. Seit Sauls kaputte Ehe keine Rolle mehr spielt, ist seine Figur recht einseitig - was inzwischen auch für viele andere Nebencharaktere gilt, denen die Drehbücher die immergleichen Situationen und Dialoge vorgeben. Schade, dass man z.B. aus "Best Buddy Mike" und "Evil Walden" nicht mehr rausgeholt hat.
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#26 Mitglied ist offline   wrath-of-math 

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10. Dezember 2012 um 10:06 Uhr

^Zustimmung (größtenteils)!

Besonders ärgert mich in Staffel 2, dass die Thriller-Elemente mittlerweile zu over the top sind. Der Anschlag auf den Schneiderladen, Abu Nazir in Amerika, Herzschrittmacher-Hacking... Zugegeben: Der Rube-Goldberg-eske Anschlagsplan in Staffel 1 war auch nicht gerade die Spitze des Realismus. Er hat aber meine Suspension of disbelief-Grenze nie überschritten. Der Kram in Staffel 2 jedoch macht's mir echt schwer das alles noch zu schlucken.

Hinzu kommt dann noch liederlich geschriebenes Verhalten der Agenten: "Hey Carrie, du bist doch so ein Musterbeispiel an Verlässlichkeit, willst du nicht diesen und jenen kritischen Teil der Operation übernehmen? - Hey, warte mal Carrie, warum missachtest du schon wieder alle Befehle? Damit hab ich ja jetzt überhaupt nicht gerechnet!"

Nicht ganz zustimmen kann ich dir allerdings, wenn du sagst, dass es Homeland an Gamechangern fehlt. In der ersten Hälfte der Staffel hat die Serie so herzhaft die Stützpfeiler des Status Quo eingerissen (was auch unglaublich viel Spaß gemacht hat), dass es nun kein Wunder ist, dass immer unwahrscheinlichere Knaller ausgepackt werden, um noch einen draufsetzen zu können.

Trotzdem: die Schauspieler spielen nach wie vor erstklassig, also bleib ich weiterhin Fan.
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#27 Mitglied ist offline   tubbacco 

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14. Januar 2013 um 08:51 Uhr

"Homeland" hat mal wieder kräftig absahnen können. Diesmal bei den Golden Globes. Somit gingen die Awards für die beste Fernsehserie (Kategorie Drama), den besten Hauptdarsteller (Damian Lewis) und die beste Hauptdarstellerin (Claire Danes) an die Serie der ehemaligen "24"-Macher. Und ich habe keine Ahnung wieso eigentlich gerade "Homeland" diese Preise verdient. Sicherlich, die Darsteller spielen gut (haben sie auch schon in S1), aber das wäre das einzig Positive, was mir zu dem Reinfall genannt Staffel 2 einfallen würde. Inhaltlich hat man sich nämlich immer mehr ins "24"-Territorium begeben und eine unrealistische Wendung an die nächste gereiht. Nein, ich bleibe dabei, als Miniserie hätte "Homeland" weitaus besser funktioniert.
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#28 Mitglied ist offline   Pedda 

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06. April 2013 um 11:45 Uhr

Ich sehe es ähnlich wie tubbacco. Die fesselnde Dynamik der beiden Hauptcharaktere und -darsteller ist und bleibt das Herz dieser Serie, während man bei den politischen Plots inzwischen fast schon zwei Augen zudrücken muss. Ich bin wirklich gespannt, wie sich die Autoren in der kommenden Season aus diesem Dilemma herauswinden werden. Vielleicht man auch - so wie damals bei "Spartacus" - ein Prequel drehen sollen, auch wenn sich Danes und Lewis da natürlich nicht hätten begegnen können.

Jedenfalls erscheint die erste Staffel Ende Juni endlich auch hierzulande auf Blu-ray und DVD.

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#29 Mitglied ist offline   wrath-of-math 

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07. Mai 2013 um 08:27 Uhr

Ab diesem Donnerstag, 9. Mai, läuft übrigens "Hatufim", die israelische Vorlage für Homeland, auf ARTE (und anschließend dann 7 Tage lang in der Arte-Mediathek).
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#30 Mitglied ist offline   Pedda 

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12. Mai 2013 um 20:04 Uhr

Besten Dank - da schaue ich bestimmt mal rein! Ich hatte schon befürchtet, dass ich mir - wie bei "The Killing" - irgendwann die arg teure DVD des Originals kaufen müsste.

Hast du denn schon die erste Folge geguckt?
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#31 Mitglied ist offline   wrath-of-math 

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16. Mai 2013 um 20:12 Uhr

Ich habe die ersten zwei Folgen geguckt, und ich glaube, dabei belass ich es auch. Die Serie ist sicher sehr gut, auch wenn ich den Anfang von Hatufim nicht als deutlich stärker bezeichnen würde, als den von Homeland (oder andersherum).

Der Hauptunterschied ist eben, dass Homeland mindestens zur Hälfte ein glasklarer Thriller ist, während Hatufim ein genauso glasklares Melodram bietet. In Hatufim gibt es keine Carrie, nur die Heimkehrer und ihre Familien. Das heißt, dass bei Hatufim die Gefahr von unglaubwürdigem Spionage-Bullshit deutlich geringer ist. Andererseits bezweifle ich auch, dass die Serie je an die aufregendsten Momente von Homeland herankommen wird.

Welche der beiden Serien jemand bevorzugt, hängt wahrscheinlich davon ab, ob du eher auf dröges bodenständiges Europäisches Fernsehdrama stehst, oder aufs eher flashige US-TV.
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