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Der Club Dumas
Arturo Pérez-Reverte goes 'Die 3 Musketiere'

#1 Mitglied ist offline   Mel 

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11. August 2012 um 12:09 Uhr

Juli 2012 - 'Der Club Dumas' von Arturo Pérez-Reverte.

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Amazon.de sagt dazu:

Zitat

Liebe zum Buch ist zwar etwas Positives, aber Bücherleidenschaft birgt auch Gefahren. Davon kann der "Bücherjäger" Lucas Corso ein Lied singen. Durch Zufall gerät er an zwei bibliophile Kostbarkeiten: einen wertvollen Band okkulten Inhalts, dessen Drucker vor Jahrhunderten auf dem Scheiterhaufen endete, und das Kapitel eines Originalmanuskripts von Alexandre Dumas. Auf der Suche nach Beweisen für die Echtheit der Stücke gerät Lucas in einen Strudel von Intrigen und verbrecherischen Machenschaften.


Und was sagt der BuchClub auf caprica-city.de?
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#2 Mitglied ist offline   Tenner 

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12. August 2012 um 19:48 Uhr

Ich muss gestehen, dass ich seinerzeit zuerst den Film mit Johnny Depp gesehen und mir erst später das Buch hierzu zugelegt habe.
Etwas irritierend fand ich zu Anfang die Tatsache, dass es nicht nur - wie im Film - um DAS Buch geht, sondern auch und zu aller erst um Manuskripte von Dumas. Dieser Teil der Geschichte wird im Film komplett weggelassen.
Man konnte sich allerdings schnell an die wesentlich vielschichtigere Handlung des Buches gewöhnen und es steigerte allein hierdurch schon die Spannung.
Sehr schön sind auch die liebevoll gezeichneten Schnitte, die eine Rolle spielen und im Buch genauso wiedergegeben werden.

Um es mal mit Lex´ Worten zu sagen: Im Nachhinein bin ich froh, Depp vorher in der Rolle des Lucas Corso gesehen zu haben. So hatte ich beim Lesen des Buches immer ein faszinierend passendes Gesicht zu der Figur im Kopf. :)

Wenn ich das richtig mitbekommen habe, lesen ja einige von Euch derzeit noch. Deswegen vorerst nichts weiter von mir an dieser Stelle. Ich bin gespannt, wie es Euch gefällt.
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#3 Mitglied ist offline   Caprica 

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12. August 2012 um 20:26 Uhr

Ich bin durch und fand das Buch ganz okay. Mein größtes Problem ist der südeuropäische Flair, in dem die Geschichte gehalten wird, damit kann ich irgendwie nichts anfangen. Das ging mir schon bei "Der Schatten des Windes" so, das ja sehr viel gelobt wird. Und dann die vielen französischen und spanischen Namen / Orte / Zitate.

Ansonsten war die Geschichte aber sehr spannend. Ich hatte immer darauf gewartet, dass der Zusammenhang zwischen dem Skript und dem Buch erklärt wird, aber Lianas Reaktion auf Corsos Nachfrage ließ ja bereits vermuten, wie das enden würde. Ich war von der Auflösung auf jeden Fall überrascht, sogar noch mehr über "Richelieu". Da hatte ich so gar nicht mit gerechnet.
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#4 Mitglied ist offline   Mel 

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14. August 2012 um 05:18 Uhr

Am Wochenende habe ich 'Der Club Dumas' ausgelesen - inkl. Glossar und Inhaltsverzeichnis. Noch jemand bei dem das Inhaltsverzeichnis kurz vor den weiteren Buchempfehlungen steht?

Anyway, ich fand das Buch gut. 'Spannung' wollte sich aber nicht so richtig einstellen. Vielleicht, weil ich den Film von anno damals 'actionreicher' in Erinnerung hatte und auf diese Szenen wartete... kann natürlich auch sein, dass ich gerade fröhlich Filme verwechsle und das Buch meine Erwartungen, an einen Protagonisten mit wehendem Mantel im Kreidekreis, eh nicht erfüllen konnte... oops.
Wie Tenner schon schrieb, hätte ich viel mehr Seiten erwartet, die sich mit den 'Neun Pforten...' beschäftigen, statt mit den 3 Musketieren. Wenigstens hatte ich da, dank Charlie Sheen & Co., auch schöne bildliche Vorlagen. Und die Vorstellung von J. Depp als Looney-Toon-Kanninchen ist sowieso ein epic win! :-)

Wenn ich hier und da Bücher lese, die zu plötzlich enden... 'Der Club Dumas' hat mit gefühlten 100 Seiten Auflösung eindeutig zu viel den Erklärbär gespielt. Überrascht war ich schon, dass beide Bücher so gar nix miteinander zu tun hatten, aber 20 Seiten 'wir sind der Dumas-Fanclub und wollen nur den Vin d'Anjou wiederhaben...' war etwas lang. Auch wenn Corso kurz vor Schluss Rochefort noch eins reingeben durfte. ;-) Und wer Richelieu ist, hat mich auch überrascht, macht aber Sinn. Dadurch das Balkan alle Beteiligten (Liana, Corso...) kannte, konnte er die Story 'rund' erzählen.

Was mir am Buch gut gefallen hat, waren die liebevoll ausgestalteten Nebenschauplätze des Buches: Corsos' Nikon, die Gründung deas Harpunier-Clubs, sein persönliches Waterloo, als er mit seinem verliebten Teufel das Bett teilt...

Während mich der Südflair des Buches nicht störte, hätte ich mir gerne etwas abwechslungsreichere Namen gewünscht. Die klangen alle so gleich: Vargas, Borgas, in Sintra... Baronin von Unger wurde mein Held, alleine weil sie kein A im Namen hatte... ;-))

Alles in allem: ein guter Buchvorschlag, ich habe nicht das 'ich will meine Zeit wieder'-Gefühl wie bei Rosendorfer. ;-))
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#5 Mitglied ist offline   wrath-of-math 

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10. Oktober 2012 um 09:07 Uhr

Ich hab jetzt ungefähr 2 Wochen gebraucht für knapp 160 Seiten. :(

Mal davon abgesehen, dass ich die Geschichte bis jetzt noch nicht furchtbar interessant fand, stößt mir am meisten auf, dass außer der lesbischen Wirtin keine einzige weibliche Figur viel mehr als ein Lustobjekt war. Ändert sich das noch, oder ist das durchweg der Stil des Buches?
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#6 Mitglied ist offline   Mel 

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13. Oktober 2012 um 11:49 Uhr

 wrath-of-math, on 10. Oktober 2012 um 09:07 Uhr, said:

<snip> stößt mir am meisten auf, dass außer der lesbischen Wirtin keine einzige weibliche Figur viel mehr als ein Lustobjekt war. Ändert sich das noch, oder ist das durchweg der Stil des Buches?


So viele Frauen kommen da insgesamt gar nicht mehr vor... aber ich denke, mit 'der verliebten Teufelin' und 'Mylady' wirst du mehr anfangen können, als mit 'Nikon'.


Und da wir hier gerade so schön von Musketieren reden und Cassie im Jamie-Bamber-Thread erwähnte, dass Jamie eine Sprechrolle im neuen Tom&Jerry-Film hat...

... hier also (fast passend zum Thema *g*) Tom und der neue Mausketier:



In deutscher Sprache und ohne Johnny Depp, dafür mit Mausketier-Azubi und besseren Texten als '50 Shades...'. ;-)

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