Bryan Singer
Regisseur des neuen Kinofilms und Creator einer gescheiterten KSG-Fortsetzung
Battlestar Wiki | IMDb | Wikipedia
Produzent und Autor Bryan Singer wird für Universal einen neuen "Battlestar Galactica"-Kinofilm drehen.
Bryan Singer hat bereits eine besondere Verbindung zum Kampfstern. Bevor Ron Moore und David Eick ihre Neuauflage der Originalserie erschufen, arbeitete er zusammen mit Tom DeSanto an einer "Battlestar"-Serie. Anders als bei Moore/Eick hätte es sich dabei nicht um einen Neustart gehandelt, sondern um eine Fortsetzung. Die Pläne für das Singer/DeSanto-Projekt wurden jedoch nach den Anschlägen vom 11. September auf Eis gelegt.
Neben den ersten beiden "X-Men"-Filmen gehören der kontrovers diskutierte Comic-Reboot "Superman Returns" und das Stauffenberg-Drama "Operation Walküre" mit Tom Cruise zu Singers bekanntesten Regiearbeiten. Zum jüngsten "X-Men"-FIlm "Erste Entscheidung" steuerte er die Story bei, führte jedoch nicht Regie. Singer war auch Ausführender Produzent der Serien "Dr. House" und "Dirty Sexy Money".
Nachdem die Dreharbeiten zu "Jack the Giant Killer" inzwischen abgeschlossen sind, widmet sich Singer nun einer neuen Webserie namens "H+" und natürlich der Vorproduktion des neuen "Battlestar"-Kinofilms.
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Bryan Singer
• Regisseur des neuen Kinofilms
#2
13. November 2011 um 10:59 Uhr
Von Singers Filmen haben ich bisher nur "X-Men" und "X²" gesehen. Die waren beide sehr unterhaltsam, gehören zu den besseren Vertretern ihres Genres und gingen dennnoch Genre-typisch nicht allzu sehr in die Tiefe - gerade was die Zeichnung der Charaktere anbelangt. Wie schaut's denn da bei "Superman Returns" oder "Valkyrie" aus? Mag jemand was dazu sagen? Gerade der offenbar sehr umstrittene Superman-Reboot könnte ja einen Hinweis darauf geben, wie Singer mit einem etablierten Franchise umgeht.
#3
13. November 2011 um 19:13 Uhr
Nun muss ich sagen, dass ich kein Hardcore-Fan von Superman bin... ich finde ihn recht unterhaltsam, aber das war's dann auch schon... "Superman Returns" hat trotz einiger Längen, eine ganz nette Geschichte, die Effekte sind in Ordnung und die Story ignoriert weitestgehend alle Filme mit Christopher Reeve die nach Superman II gedreht wurden...
Diese "Ignoranz" ist aber vollkommen sekundär und nicht groß von Belangen... Andere Reboots haben ähnliche Schritte unternommen (STAR TREK, BATMAN, BSG)... Singer muss man lassen, dass er der Vergangenheit in gewisser Weise Respekt zollt und seinen Supermanfilm an die vergangenen visuell und stylistisch anlehnt... Schon allein der Vorspann erinnert stark an die klassischen Kinofilme mit Reeves... eine defacto audio-visuelle Hommage auf ganzer Linie...
Superman Returns legt zwar einen neuen Grundstein, fügt sich aber meines Erachtens gut in das allgemeine Gesamtbild der Superman-Reihe... soll heißen, dass ich dem Darsteller die Rolle des Superman abkaufe, der Film sich auch anfühlt wie ein Superman-Streifen... auch wenn Singer einige Details - ich schreib mal - anders interpretiert... aber diese Veränderungen sind teilweise auch storytechnisch bedingt... so ist zum Beispiel Clark Kents Ziehvater in Singers Version seit ner Ewigkeit tot und seine Ersatzmum gedenkt die Farm zu verkaufen usw...
Operation Walküre... hat den echt noch keiner von euch gesehen? Mhm... okay... Kriegsfilme oder Filme übern Krieg bzw. angesiedelt in der Zeit, sind nicht jedermanns Sache... aber dieses ganze Gelaber über Tom Cruise Sektenzugehörigkeit, hat doch mit seiner beruflichen Seite relativ wenig zu tun und ist kein Grund, diesen Film nicht zu sehen!!! Jedenfalls fand ich den Film sehr stark!!! Bis zu einem gewissen Grad aus dramaturgischen Gründen vielleicht an der geschichtlichen Realität vorbei... aber hey... die Grundgeschichte stimmt auf jeden Fall!!! Wenn man den Film schaut, ist das vom Gefühl her wie "Titanic" schauen... man weiß, zumindest als allgemeingebildeter deutscher Staatsbürger, wie die Geschichte endet... Halt wie bei Titanic, wo man weiß, das Schiff geht unter, weiß man bei Walküre, dass alle Verschwörer an die Wand gestellt und erschossen werden... <- NEIN, das ist kein Spoiler!!!
Singer nimmt die tatsächliche Geschichte ernst und belässt sie fast nüchtern (weitestgehend) bei den geschichtlichen Fakten ohne in seinem Film irgendwo dick aufzutragen oder zu übertreiben... nur um beispielsweise eine bestimmten effekt zu erhaschen...
Die Anfangsszene... Nordafrika... Stauffenberg wird hier letztlich schwer verletzt... Das ist die einzige echte Kriegs-Actionszene... aber sie ist ziemlich gut gemacht und gab mir, schon wie damals bei "Soldat James Ryan" ein beklemmendes Gefühl im Kinosessel... Die weitere Geschichte wird ohne große Längen fortgesetzt... Stauffenbergs Handeln ist nachvollziehbar, die Dramatik insgesamt fesselnd... Die Besetzung sehr gut... Und kein Hollywood-Nazifilm ohne ihren Stammnazidarsteller Thomas Kretschmann... Ich glaube seit seinem Debut in Stalingrad spielt er bis auf wenige Ausnahmen immer nur Nazis... schon irgendwie krass...
Zusammen betrachtet, denke ich, dass Singer durchaus das Zeug dazu hat, die Galactica erfolgreich ins Kino zu bringen... Drama, Action liegen ihm gut, Details und Hommage-Denken... naja... es könnte jedenfalls klappen... EHRLICH!!!
Diese "Ignoranz" ist aber vollkommen sekundär und nicht groß von Belangen... Andere Reboots haben ähnliche Schritte unternommen (STAR TREK, BATMAN, BSG)... Singer muss man lassen, dass er der Vergangenheit in gewisser Weise Respekt zollt und seinen Supermanfilm an die vergangenen visuell und stylistisch anlehnt... Schon allein der Vorspann erinnert stark an die klassischen Kinofilme mit Reeves... eine defacto audio-visuelle Hommage auf ganzer Linie...
Superman Returns legt zwar einen neuen Grundstein, fügt sich aber meines Erachtens gut in das allgemeine Gesamtbild der Superman-Reihe... soll heißen, dass ich dem Darsteller die Rolle des Superman abkaufe, der Film sich auch anfühlt wie ein Superman-Streifen... auch wenn Singer einige Details - ich schreib mal - anders interpretiert... aber diese Veränderungen sind teilweise auch storytechnisch bedingt... so ist zum Beispiel Clark Kents Ziehvater in Singers Version seit ner Ewigkeit tot und seine Ersatzmum gedenkt die Farm zu verkaufen usw...
Operation Walküre... hat den echt noch keiner von euch gesehen? Mhm... okay... Kriegsfilme oder Filme übern Krieg bzw. angesiedelt in der Zeit, sind nicht jedermanns Sache... aber dieses ganze Gelaber über Tom Cruise Sektenzugehörigkeit, hat doch mit seiner beruflichen Seite relativ wenig zu tun und ist kein Grund, diesen Film nicht zu sehen!!! Jedenfalls fand ich den Film sehr stark!!! Bis zu einem gewissen Grad aus dramaturgischen Gründen vielleicht an der geschichtlichen Realität vorbei... aber hey... die Grundgeschichte stimmt auf jeden Fall!!! Wenn man den Film schaut, ist das vom Gefühl her wie "Titanic" schauen... man weiß, zumindest als allgemeingebildeter deutscher Staatsbürger, wie die Geschichte endet... Halt wie bei Titanic, wo man weiß, das Schiff geht unter, weiß man bei Walküre, dass alle Verschwörer an die Wand gestellt und erschossen werden... <- NEIN, das ist kein Spoiler!!!
Singer nimmt die tatsächliche Geschichte ernst und belässt sie fast nüchtern (weitestgehend) bei den geschichtlichen Fakten ohne in seinem Film irgendwo dick aufzutragen oder zu übertreiben... nur um beispielsweise eine bestimmten effekt zu erhaschen...
Die Anfangsszene... Nordafrika... Stauffenberg wird hier letztlich schwer verletzt... Das ist die einzige echte Kriegs-Actionszene... aber sie ist ziemlich gut gemacht und gab mir, schon wie damals bei "Soldat James Ryan" ein beklemmendes Gefühl im Kinosessel... Die weitere Geschichte wird ohne große Längen fortgesetzt... Stauffenbergs Handeln ist nachvollziehbar, die Dramatik insgesamt fesselnd... Die Besetzung sehr gut... Und kein Hollywood-Nazifilm ohne ihren Stammnazidarsteller Thomas Kretschmann... Ich glaube seit seinem Debut in Stalingrad spielt er bis auf wenige Ausnahmen immer nur Nazis... schon irgendwie krass...
Zusammen betrachtet, denke ich, dass Singer durchaus das Zeug dazu hat, die Galactica erfolgreich ins Kino zu bringen... Drama, Action liegen ihm gut, Details und Hommage-Denken... naja... es könnte jedenfalls klappen... EHRLICH!!!
#4
05. März 2012 um 09:43 Uhr
Samus Aran, danke für deine Kurz-Kritiken zu "Superman Returns" und "Valkyrie". Deine Einschätzung lässt wirklich hoffen, dass man mit Bryan Singer nicht nur von der Leidenschaft für das Franchise, sondern auch vom Können her den richtigen Mann verpflichtet hat.
Trotzdem frage ich mich ernsthaft, welche Priorität der Reboot für ihn eigentlich hat. Man kann schließlich fast die Uhr danach stellen, wie er jedes Quartal ein neues Projekt an Land zieht. Vor wenigen Wochen wurde er z.B. als Regisseur für das Remake von "The Munsters" engagiert.
Trotzdem frage ich mich ernsthaft, welche Priorität der Reboot für ihn eigentlich hat. Man kann schließlich fast die Uhr danach stellen, wie er jedes Quartal ein neues Projekt an Land zieht. Vor wenigen Wochen wurde er z.B. als Regisseur für das Remake von "The Munsters" engagiert.
#5
11. März 2012 um 11:53 Uhr
Wieso muss der ein Remake machen?
Haben wir nicht schon genug BG Sachen.
Wenn er auf Raumschiff Geschichten steht dann sollte er sich eine neue Geschichte einfallen lassen oder ein ganz neues Universum.
Geht denen in Amerika die Geschichten aus.
Haben wir nicht schon genug BG Sachen.
Wenn er auf Raumschiff Geschichten steht dann sollte er sich eine neue Geschichte einfallen lassen oder ein ganz neues Universum.
Geht denen in Amerika die Geschichten aus.
#6
11. März 2012 um 16:23 Uhr
Wenn man vor zehn Jahren auch so gedacht hätte, dann hätte es das fantastische Remake von Ronald D. Moore nie gegeben. Wie gesagt, über Sinn und Unsinn von Neuverfilmungen eines Stoffs lässt sich lange streiten. Aber wer's nicht gucken will, muss es ja zum Glück auch nicht.
P.S.: Inzwischen ist Singer auch für ein "Untitled X-Men Sequel (2014)" im Gespräch
P.S.: Inzwischen ist Singer auch für ein "Untitled X-Men Sequel (2014)" im Gespräch
#7
22. April 2012 um 12:24 Uhr
Wie ich auf Trekzone Network - meiner anderen Leidenschaft, neben CC - gelesen habe, könnte es vielleicht einmal dazu kommen, dass Singer sich um andere Galaxien kümmert... So liest man dort:
"[Bryan Fuller] würde gern mit Bryan Singer zusammen auch "Star Trek" wieder zurück ins Fernsehen holen. Auch J. J. Abrams sollte dann mit dabei sein."
Quelle
"[Bryan Fuller] würde gern mit Bryan Singer zusammen auch "Star Trek" wieder zurück ins Fernsehen holen. Auch J. J. Abrams sollte dann mit dabei sein."
Quelle
#8
20. Dezember 2012 um 11:37 Uhr
Und täglich grüßt das Murmeltier: Während der vor 40(!) Monaten angekündigte Kinofilm immer noch kaum ein Stück voran gekommen ist, sichert sich Bryan Singer ein Projekt nach dem nächsten - diesmal wurde der Reboot-Spezialist für die bereits vierte(!) Inkarnation der legendären Genre-Anthologie-Serie "The Twilight Zone" verpflichtet.
#9
07. April 2013 um 19:44 Uhr
Bryan Singers Fantasy-Action-Film "Jack and the Giants" ist übrigens ungefähr so erfolgreich wie letztes Jahr "John Carter", also ein Riesenflop.
Geschieht ihm recht, finde ich. Hätte er sich in der Zeit mal lieber um den BSG-Reboot gekümmert
Geschieht ihm recht, finde ich. Hätte er sich in der Zeit mal lieber um den BSG-Reboot gekümmert
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