Caprica-City-Forum: Lucy Lawless - D'anna Biers - Caprica-City-Forum

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Lucy Lawless - D'anna Biers

#1 Mitglied ist offline   Pedda 

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14. Januar 2006 um 22:59 Uhr

Lucy Lawless - D'anna Biers (Number Three)


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Lucy Lawless berichtet bald regelmäßig von der Galactica

von Peter Glotz (Pedda) | 14.01.2006


"Die Reporterin" kehrt zurück: Der Charakter der Journalistin D'anna Biers wird in der dritten Staffel von "Battlestar Galactica" offenbar zu einer richtigen Nebenrolle aufgewertet.

Denn wie Lucy Lawless kürzlich auf der Website ihres offiziellen Fanclubs bekanntgab, hat sie für die kommende BSG-Drehperiode einen Vertrag über insgesamt zehn Episoden erhalten. Noch unklar ist, ob sie sich damit auf die erste Staffelhälfte oder auf die gesamte Season bezieht.

D'anna Biers war in "Die Reporterin" (2.08) erstmals zu sehen; in "Downloaded" (2.18) wird Lucy Lawless ihre Rolle zum zweiten und zugleich letzten Mal in der laufenden Staffel spielen.
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#2 Mitglied ist offline   Pedda 

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  14. Januar 2006 um 23:13 Uhr

Das ist eine richtige gute Nachricht! :) Lucy Lawless war neben Michelle Forbes bisher sicher einer der eindrücklichsten Gaststars. Ich fand sie einfach klasse. Hoffentlich wird man anhand dieses Charakters dem alten Dilemma zwischen Pressefreiheit und Sicherheit neue Seiten abgewinnen.

Spoiler für 2.08
Schließlich sorgt der Twist am Ende ja für eine neckische Konstellation, die das Übliche auf den Kopf stellt: Diesmal ist tatsächlich und zweifellos der Reporter der Böse.. ;)
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#3 Mitglied ist offline   spidey1980 

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15. Januar 2006 um 22:46 Uhr

Wurde "Downloaded" nicht längst gecancelt und dafür aus "Resurrection ship" ein Zweiteiler gemacht?
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#4 Mitglied ist offline   Pedda 

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  15. Januar 2006 um 23:50 Uhr

spidey1980, on 15.01.2006, 22:46, said:

Wurde "Downloaded" nicht längst gecancelt und dafür aus "Resurrection ship" ein Zweiteiler gemacht?


Argh, jetzt hast du mich dazu veranlasst, die Synopsis einer so späten Folge zu lesen! ;)

Und ja, eigentlich habe ich RDM so verstanden, dass die Zylonen-Episode in den Mülleimer wandern sollte, weil sie nicht den üblichen Ansprüchen der Prodcrew genüge.

Andererseits wird "Downloaded" bei GalacticaStation, GateWorld und IMDb gelistet...
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#5 Mitglied ist offline   Balian 

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07. Februar 2006 um 03:13 Uhr

Lucy Lawless stößt zum Cast von "Battlestar Galactica"

von Benjamin Möller (Balian) | 07.02.2006. 3:04

Der US-amerikanische Kabelsender SciFi hat angekündigt, dass Lucy Lawless in der kommenden dritten Staffel seiner eigenproduzierten Serie "Battlestar Galactica" zum Cast stoßen wird. Lawless wird ein wiederkehrendes Cast-Mitglied sein und für einen zehn Folgen umfassenden Handlungsbogen wieder in ihre Rolle der Reporterin D'Anna Biers schlüpfen. Die Dreharbeiten für die dritte Staffel beginnen im April in Vancouver, Kanada.

Der Handlungsbogen, der in der dritten Season startet, soll zeigen, wie D'Anna zur Anführerin der Zylonen wird. "Keine böse Person denkt, sie sei böse"; viel mehr will Lawless nicht verraten.

Lucy Lawless' ("Xena") erster Auftritt bei "Battlestar Galactica" war in der Episode "Die Reporterin" (2.08, Originaltitel: "Final Cut"), in der sie die Enthüllungsjournalistin Biers spielte, die auf die Galactica kam um vermeintliches Fehlverhalten der Crew aufzudecken, welches den Tod von Zivilisten zur Folge hatte. Letztendlich erfuhr der Zuschauer, dass Biers in Wirklichkeit eines der menschlich aussehenden Zylonenmodelle ist, die für eine verborgene Aufklärungsmission auf die Galactica geschickt wurde.

Lawless zweiter Gastauftritt in der Episode "Downloaded" (2.18) wird am Freitag, den 24. Februar ausgestrahlt. Die Folge gibt dem Zuschauer erste Einblicke in die Welt der Zylonen

Lawless tritt dem Galactica-Cast als wiederkehrender Charakter bei, dem bereits fest Edward James Olmos, Mary McDonnell, Katee Sackhoff, Jamie Bamber, James Callis, Tricia Helfer und Grace Park angehören. Die Ausführenden Produzenten sind Ronald D. Moore und David Eick, der bereits maßgeblich beim Casting von Lawless für die Rolle der Xena beteiligt war, da er bei "Hercules" Co-Produzent war.

Quelle/Weiterführender Link: Sci Fi Wire & livejournal.com
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#6 Mitglied ist offline   Coombs 

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07. Februar 2006 um 09:05 Uhr

Find ich sehr gut. Man darf wirklich gespannt sein. Grad, was es über die Zylonen noch alles so zu erzählen gibt ;)
Ich freu mich auf Lucy
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#7 Mitglied ist offline   Lex 

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27. Februar 2006 um 22:17 Uhr

Lucy Lawless über ihre wiederkehrende Rolle bei "Battlestar"

Viele Fans der neuseeländischen "Xena"-Darstellerin haben gehofft, dass ihr Auftritt als D'anna Biers in der Folge Die Reporterin keine Eintagsfliege bleibt. Und tatsächlich bestätigte der amerikanische Sender SciFi, dass Lucy Lawless für einen zehn Episoden umfassenden Handlungsbogen zurückkehren wird.

Lesen Sie hier die Übersetzung eines About.com-Interviews, in dem sich Julia Houston mit Lucy Lawless über ihre Rolle unterhielt. Der Artikel enthält massive Spoiler zur Episode Die Reporterin (2.08). Wenn Sie diese noch nicht gesehen haben, sollten Sie nicht weiter lesen.


Weiterführender Text:
Julia Houston: "Wird man dich in allen zehn Episoden sehen?"

Lucy Lawless: "Die Autoren sind noch am Schreiben, darum ist noch nichts sicher. Aber ich denke, ich werde in acht von ihnen dabei sein."

JH: "Welche neuen Aspekte wirst du deinem Charakter noch verleihen, jetzt, wo wir Zuschauer wissen, dass du eine Zylonin bist?"

LL: "Ich habe gerade das Buch 'The Fantasy Bond: Structure of Psychological Defenses' von Robert W. Firestone beendet. Es geht um die Fantasien, die wir in Bezug auf unsere zwischenmenschlichen Beziehungen haben, ob sie der Realität entsprechen oder nicht. Was ist, wenn deine Mutter böse ist, du aber trotzdem nicht aufhören kannst, sie zu lieben? Man sieht sie als Mutter. Es dreht sich alles um die Psychologie von Beziehungen. Der Charakter ist wie aus dem Buch. Sie hat alle Eigenschaften, die ein Freund hat, aber ihr fehlt die Wärme. Darum findet man sie instinktiv bedrohlich."

JH: "Sie ist bedrohlich, das stimmt."

LL: "Ich habe sie mir angeschaut, als ich die Nachvertonungen gemacht habe, und ich war hocherfreut wie es ausgegangen ist. Und ich muss gestehen, ich bin begeistert, ein Teil dieses Teams zu sein. Die haben mir meine beste Rolle seit 'Xena' gegeben. D'Anna bietet viel Raum für Verschlagenheit, sie ist die ultimative Narzisstin. Sharon und Six haben manchmal große Probleme mit ihrer zylonischen Identität. Mein Charakter findet das einfach widerwärtig. Die Herausforderung ist es, sie sowohl bedrohlich als auch sympathisch wirken zu lassen. Sie ist eine dieser Personen ,die man sich anschaut weil man ihr nicht traut. Man weiß, dass sie ihre Ziele verfolgt, aber man weiß nicht, wie die aussehen."

JH: "Das sie eine Reporterin ist, macht das Ganze noch interessanter. Wir vertrauen den heutigen Reportern ja auch nicht immer, und ihre Ziele kennt man auch nicht genau."

LL: "Nun, die eigentliche Aufgabe der Medien ist es, die Guten zu sein und die Wahrheit zu sagen. das macht D'anna auch. Es ist nur so, dass ihre Vorstellung der Wahrheit nicht menschlich ist."

JH: "Ich vermute mal, darüber hast du dich auch mit Ron Moore unterhalten."

LL: "Ja, wir haben zusammen gegessen und ich war wirklich neugierig, was Ron mit meinen Charakter vor hat. Sie unterscheidet sich sehr von Sharon und Six. Sie sieht sich selber als die pure Zylonin, und alle anderen sollen sich nach ihr richten."

JH: "Du beschreibst hier wirklich einen Charakter, der unsere heutige Zeit reflektiert. Du wirst aber nicht am Ende versehendlich Starbuck ins Gesicht schießen, oder?"

LL (lachend): "Ich hab nur die Wachteln gesehen. Die Ausrede funktioniert, oder? Sie ist wie Dick Cheney mit Brüsten." *

JH: "Ach herrje..."

(*= Anspielung auf US-Vizepräsident Dick Cheney, der bei der Wachteljagd versehentlich den Anwalt Harry Whittington anschoss)

Quelle: Originalartikel
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#8 Mitglied ist offline   cookie 

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27. Februar 2006 um 22:30 Uhr

Also ich mag den Charakter D'Anna Biers, bzw. No. 3, schon irgendwo und mit LL hat man echt eine klasse Besetzung gewählt. Hätte nicht im Traum daran gedacht, dass sie als Schauspielerin derart wandlungsfähig ist, dass ich sie beim ersten schauen der Folge nicht erkennen würde. :mrgreen:

Ich freue mich auf den 10-Folgen-Arc, in denen sie hoffentlich hübsch böse agieren darf.
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#9 Mitglied ist offline   Kestra 

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17. September 2006 um 00:44 Uhr

Lucy Lawless über D'anna Biers und Season 3

von Silke Karl (Kestra) 17.09.2006


Für die sechste Ausgabe gab die ehemalige "Xena"-Darstellerin Lucy Lawless (D'anna Biers) dem offiziellen "Battlestar Galactica"-Magazin ein Interview.
Darin spricht sie über ihre Rolle der Zylonin D'anna Biers und über die dritte Staffel. Sie beschreibt ihre Zusammenarbeit mit den Produzenten und den anderen Schauspielern und ihre Bemühungen D'anna möglichst real wirken zu lassen.

Lesen Sie hier die Übersetzung des Interviews.


"David Eick und ich hatten schon lange vor 'Die Reporterin' (2.08) darüber diskutiert, ob ich D'anna [Biers] weiterspielen möchte oder nicht. Ich habe ihm gesagt, dass wir erst einmal abwarten sollten, um zu sehen, wie es läuft. Wenn wir uns gut verstehen würden, dann könnten wir ja noch einmal darüber reden. Man kann das nicht wissen, bevor man nicht das Endprodukt gesehen hat. Am Ende gefiel mir die Rolle sehr gut - ich hatte wirklich eine tolle Zeit.

So rief mich David Eick an und fragte mich, ob ich mich dem Cast nicht für eine Weile anschließen wolle. Ich muss gestehen, dass ich ihm voll und ganz vertraute, als ich unterschrieb. Ich wusste, oder ich glaubte zu wissen, wohin wir mit dem Charakter von D'anna wollten. Aber nun hat sich der Charakter in den Weiten von Ron [Moores] Gehirn vollkommen von dem entfernt, was ursprünglich geplant war. Jedenfalls genieße ich es, eine Reihe von Rollen während dieses Jahres zu spielen.

Es ist wirklich aufregend, dass sie mich verändern. Ich habe keine Ahnung, was sie vorhaben [in Bezug auf D'anna]. Ich weiß nur, dass David Eick und ich nie wieder ein Wort miteinander sprechen werden, wenn ich mir mit meiner Rolle meine Wohnung tapezieren kann. Er wird für mich gestorben sein. Nur kein Druck, Dave!

David [Eick] und Ron [Moore] wissen sehr genau, dass diese Serie etwas Besonderes ist und sie ein hohes Niveau vorgelegt haben. Ihre Leidenschaft für ihr Fach spielt eine Rolle und das Universum, welches sie erschaffen haben, ist wirklich ansprechend und sehr scharfsinnig. Sie haben sich keine Grenzen gesetzt in dem, woran sie glauben und was sie mit ihren Rollen tun können.

Und Mary McDonnell und Edward James Olmos sind wirklich unglaublich, da sie nicht nur aufgrund ihrer selbst bei der Serie dabei sind. Es macht ihnen Spaß, in dieser kreativen Welt mitzuspielen. Sie glauben daran. Es tut Schauspielern gut, mit Leuten zusammen zu arbeiten, die mit Schwung, Bescheidenheit und Liebe bei der Arbeit dabei sind.

Ich denke, Xena ist eine der größten Rollen für Frauen: Sie hat sehr viel Balast mit sich herumzuschleppen und Instinkte. Man will ein Auge auf sie haben, da man nicht sicher ist, ob sie den leichten oder den schweren Weg geht.

Das Interessante an der Rolle D'anna ist, dass ich genau das Umgedrehte machen muss. Die Herausforderung ist, den Charakter multidimensional darzustellen, sodass man ihn jede Woche sehen möchte. Ich möchte D'anna als einen ernsthaft bedrohlichen, psychisch feindseligen Charakter rüberbringen. Sie sehen, es ist nicht genug, sie als eine Zylonin darzustellen. Ich möchte sie so menschlich und unheimlich wie möglich. Tatsächlich ist sie nicht menschlich, sie muss real sein. Ich habe eine Menge Bücher über psychologische und religiöse Themen in den letzten Jahren gelesen. Und ich möchte, dass sie [D'anna] auf etwas Realem basiert."

Weiterführende Links: Transcript des Artikels bei LucyLawless.info, Titan Magazines (USA), Titan Magazines (UK)
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#10 Mitglied ist offline   Lex 

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15. November 2006 um 13:41 Uhr

Lucy Lawless setzt erneut "Xena"-Stimme ein

von René Kissien (Lex) | 15.11.2006

In dem auf dem gleichnamigen Rollenspiel basierenden Zeichentrickabenteuer "Dragonlance: Dragons of Autumn Twilight" werden die Zuschauer eine bekannte Stimme hören können. Lucy Lawless (D'anna Biers) spricht in dem Film die mächtige Barbarin Goldmond.

Bei den Stimmaufnahmen für diese Figur wurde viel ausprobiert und letztendlich auf Altbewährtes zurückgegriffen, verriet Lawless in einem Gespräch mit dem Sci Fi Wire. "Dragonlance ist witzig, weil... Ich habe da noch nie von gehört", so Lawless.

An die Rolle kam sie Aufgrund ihrer Verbindungen zum Drehbuchautor Strayton. "Es war eine Chance, mit meinem alten Freund George Strayton zusammenzuarbeiten, den ich noch aus der 'Xena'-Zeit kenne."

"Ich arbeitete bei 'Galactica' und konnte deshalb nur an diesem Morgen sprechen und hatte ein wenig Rückstand. Ich kam da an uns sie ließen die Bombe platzen, als sie mir erzählten, sie [ihre Rolle] wäre eine amerikanische Ureinwohnerin. Ich habe nie eine Indianerin sprechen gehört. Die gibt es da wo ich herkomme nicht", erzählt die geborene Neuseeländerin.

"Wir haben es also probiert und sie meinten 'Ja, etwas sanfter. Wir wollen etwas Wärmeres, weniger abgehackt. Probiere jetzt etwas abgehackter, ein wenig härter, mehr Befehlston'. Und ich sagte 'Soll ich so sprechen wie Xena [mit amerikanischen Akzent]?' und sie meinten, wir könnten es mal versuchen. Ich machte also die Xena-Stimme und sie fanden es perfekt. Da erkannte ich, dass es das ist, was in vielen dieser Rollen von mir erwartet werden wird."

In "Battlestar Galactica" konnte Lawless erstmals ihren natürlichen neuseeländischen Akzent benutzen. "Dragonlance: Dragons of Autumn Twilight" befindet sich momentan in der Nachproduktion und soll im Herbst 2007 erscheinen.
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#11 Mitglied ist offline   MaxPayne 

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23. November 2006 um 20:11 Uhr

cookie, on 27.02.2006, 22:30, said:

Also ich mag den Charakter D'Anna Biers, bzw. No. 3, schon irgendwo und mit LL hat man echt eine klasse Besetzung gewählt. Hätte nicht im Traum daran gedacht, dass sie als Schauspielerin derart wandlungsfähig ist, dass ich sie beim ersten schauen der Folge nicht erkennen würde.  ;)

Ich freue mich auf den 10-Folgen-Arc, in denen sie hoffentlich hübsch böse agieren darf.
<{POST_SNAPBACK}>


Mir ging es ähnlich. Ich hab mich die ganze Zeit über gefragt, woher ich sie kenne.
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#12 Mitglied ist offline   Pedda 

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  19. Dezember 2006 um 17:22 Uhr

Lucy Lawless, die freundliche Zylonin im iF-Interview

von Jonas Neudert (picard47) | 19.12.2006


Die meisten kennen sie als Xena, aber Fans von Lucy Lawless haben mit ihr auch in "Battlestar Galactica" Bekanntschaft gemacht, als Zylonenmodell D'Anna Biers.

Eingewebt in ein komplexes Netz aus spirituellen und göttlichen Gegebenheiten hat der Charakter der D'Anna in laufenden Staffel ein besonders enges Verhältnis zu Gaius Baltar [James Callis], Six [Tricia Helfer] und dem Baby Hera aufgebaut.

In dem Wissen, dass Lawless die Serie ungefähr ab Mitte der dritten Seasonl verlässt, fragt man sich, wie das alles enden soll. if Magazine nahm sich vor, alle Antworten auf diese Fragen zu finden, als es kürzlich Lawless interviewte.

iF: Wie kamen Sie zu "Battlestar Galactica"?

David Eick fragte mich, ob ich es nicht machen wollte, als der Charakter noch ganz am Anfang war, denn das ist die Art, wie sie arbeiten. Ich wusste schon sehr früh, dass der Charakter auf eine Zylonin hinausläuft, und so musste ich auch das Geheimnis in Bezug auf die Presse bis zuletzt aufrechterhalten.

Die Leute wollen es auch nicht wirklich wissen. Sie wollen nicht, dass du es preisgibst und somit die Spannung verdirbst, indem du die Überraschung vorweg nimmst. Jene Autoren [bei Battlestar Galactica] schreiben förmlich instinktiv. Jede Woche kommen neue entsetzliche Dinge ans Licht, dass ich sicher bin, dass sie es zwei Wochen vor Drehbeginn selbst noch nicht gewusst haben. Die Serie ist gewissermaßen eine vierdimensionale Skulptur.

iF: Ab wann wussten Sie, dass Sie im Begriff waren, als wiederkehrender Gast-Star aufzutauchen?

Nun, ich wusste, dass Potential dafür vorhanden war. Soweit ich mich erinnere, wussten wir alle, dass es dieses Potential gab, aber man wollte wirklich erstmal wissen, wie das Publikum auf diesen neuen Charakter reagiert. So kannst du niemals sicher sein und du kannst genauso wenig sicher sein, dass du diese Erfahrung schätzen wirst. So ist es anfangs noch auf beiden Seiten sehr offen und du versuchst erstmal eine gute Zeit zu haben und gute Arbeit zu leisten. Ich war wirklich begeistert von der Leistung der Regisseure - es war einfach unglaublich.

iF: Wie war es, an ein Set zu kommen, wo alle bereits eine Zeit lang zusammen gearbeitet haben?

Es war wunderschön. Es ist so eine großartige Besetzung. Besonders gefallen hat mir, dass ich mit jedem einzelnen von ihnen zusammenarbeiten konnte. Ich konnte mit einer großen Schauspielerriege und mit einem breiten Spektrum von Charakteren eng zusammen arbeiten.

iF: D’Ana gab Ihnen die Möglichkeit verschiedene Varianten eines Charakters zu spielen. Wie herausfordernd ist so etwas für einen Schauspieler?

Ich hab es wirklich genossen. Ich mochte alle Effekte, die das mit sich brachte. Wenn du so viele Charaktere in einer Szene hast, und du spielst zwei oder drei von ihnen, dann ist das oft mit langen Wartezeiten verbunden. Du musst irgendwie deine Zeit füllen. Ich habe meine Zeit oft dafür genutzt, über Szenen mit meinen Charakteren nachzudenken. Zwei D’Annas haben dann vielleicht eine nicht hörbare Unterhaltung und so lange es wichtig für den Handlungsbogen ist, ist es ok, das zu tun. Man denkt hoffentlich fängt es die Kamera ein und der Cutter kann etwas davon benutzen. Auf jeden Fall ist es ein Weg die zusätzlichen Stunden zu nutzen, wenn die Kamera gerade auf jemand anderem drauf ist.

iF: Wie schaffen Sie es, die vielen verschiedenen Versionen von D’Anna im Kopf auseinander zu halten?
Du musst es immer von der Stimmung und der Situation abhängig machen. Manchmal musst du einfach selbst entscheiden und manchmal ist es von der Umgebung vorgegeben, prinzipiell musst du aber stets flexibel sein. Wenn du dich festlegst, bist du in einer Serie wie Battlestar verloren. Da kannst nicht starr bleiben - das ist tödlich bei Battlestar.

iF: Hätten Sie sich die Entwicklung von - sagen wir der Caprica Version, die mit einem Stein erschlagen wurde - vorstellen können?

Machst du Witze? Jede Woche bin ich erneut darüber überrascht, was sie mich bitten zu tun. In einer Woche bin ich zusammen mit Baltar [James Callis] und Six [Tricia Helfer], im nächsten Moment sauge ich sein Gehirn mit irgendwelchen Gerätschaften aus und die Woche darauf sind wir wieder die besten Freunde. Man musst wirklich einen Weg finden, dass authentisch rüberzubringen.

iF: Ich sprach vor einiger Zeit mit James Callis [Baltar] und er sagte, dass Sie eine interessante Reaktion auf seine öffentliche Nacktheit hatten.

Ich kam rein und er stand dort und hielt sein Geschlechtsteil während die Kamera uns drauf hatte. Ich glaube sie war hinter ihm, filmte über die Schulter und an einer Stelle nahm er die Hände weg und gestikulierte in der Luft. Ich hatte bestimmt einen Herzinfarkt. [Lachte] Ich hatte noch niemals zuvor einen nackten Mann am Set gesehen, oder eine Frau wie auch immer. Das ist bei den Syndications eigentlich nicht üblich. Ich muss sagen, nicht schlecht James, meinen Glückwunsch. Für jemanden, der sich für gewöhnlich für sehr standfest hält, war ich doch ganz schön baff. Ich konnte die Szene erstmal nicht weiter machen. Ich glaube, es war das einzige Mal, dass ich eine Szene verlassen musste, weil ich einfach aus der Fassung war.

iF: Nun, es klang nicht so, als wenn Sie allein waren, er sagte, einer der Techniker war dabei.

Es war Neid. Es war einfach der pure Neid [lacht]

iF: Wie waren die Folterszenen für Sie, bei welcher Sie die Folter vollzogen?

Die Schwierigkeit lag darin, darzustellen, dass ich Six nicht hören konnte, welche direkt neben uns stand und sich mit ihm [Gaius] unterhielt. Mir sollte diese Cyber Sex Beziehung völlig unbewusst sein. Dennoch konnte ich sie ja hören und es war doch ein bisschen störend.

iF: Die Art wie sich D’Anna entwickelt hat - mochten Sie dieses Auf und Ab in Bezug auf die Spiritualität, die immer wieder am Rand auftauchte?

Das war mein ganzer Grund dafür, es zu tun. Es war von Anfang an ein Teil der Rolle, und ich bin froh, dass sie diesen Handlungsbogen fortgesetzt haben. Es ist sehr interessant für mich, diese Suche nach Gott und wie unterschiedlich Menschen oder Lebewesen damit umgehen.

iF: In der dritten Staffel werden insbesondere die Zylonen und deren Kultur beleuchtet und auch was sie voran treibt.

Richtig. Man sieht wie allmählich eine Spaltung vonstatten geht. Grundsätzlich kann man es als Individualismus bezeichnen, wo vorher ein kollektiver Gedanke und Übereinstimmung bei allem herrschte. Es ist als wäre die Menschheit die Schlange im Garten und der bloße Kontakt mit ihr zersplittert die gemeinsame Seele der Zylonen und es herrscht Uneinigkeit, sogar zwischen den Modellen untereinander. Sie wissen nicht, wie sie mit dieser Individualität umgehen sollen, es ist eine große Bedrohung für ihren Lebensweg und ihre Programmierung.

iF: Wussten Sie, dass die Presse Version jener Folge, in der Six in den Kopf geschossen wurde, so ausgelegt war, dass sie einfach verschwand und die Erschießung niemals Erwähnung fand?

Haben sie es euch auch vorenthalten? Ich denke, dass ist die Version, die ich ebenfalls sah und ich dachte nur so bei mir, eh wie langweilig, aber ich bin froh, dass sie es rein gemacht haben. Das ist eine schöne Weiterführung ihres und meines Charakters. Sie erschlug mich mit einem Stein und Matt [Benett] verpasste ihr nun einen Kopfschuss, und ich glaube mein Charakter sah das und dachte so bei sich: Das ist nur fair. [Lacht] Von da an galt: "Wer hat es auf wen abgesehen?"

iF: Im Pressematerial sah ich Fotos von Ihnen und dem Baby Hera. Ist das Teil einer größeren Storyline?

Oh, haben sie das noch nicht gezeigt? Die Sache ist, wir haben das sehr früh gedreht und sie haben es anders geschnitten, so dass an den Episoden unterschiedliche Ressigeure arbeiteten. Ich kann nur vermuten, dass es gute Gründe hat. Ein Handlungsbogen der Galactica Crew wirkt viel intensiver, wenn sie ihn zusammenhalten, genauso wie eine Zylonenhandlung im Ganzen besser rüberkommt, als wenn sie alles Stück für Stück und zusammenhangslos in jeder Episode zeigen. Manchmal ist sowas von großer Wichtigkeit. Es ist eigentlich sehr ungewöhnlich im Fernsehen, aber was sind schon Regeln bei Battlestar Galactica?[Lacht]

iF: Fanden Sie es gut, dass Sie in Staffel 2 sehr gruselig und verrückt rüberkamen, und später in Staffel 3 ein bisschen "normaler" wurden?

War ich verrückt in Staffel 2?

iF: Die Szene, bei welcher D’Anna mit einem Stein erschlagen wurde - kurz davor die "Gott liebt mich" - Stelle war gruselig.

Ich kann noch ganz anders gruselig sein. [Lacht] Yup, yup, yup. Wir sind alle Psychopaten.

iF: Also mögen Sie es, solche eher dunklen Rollen zu spielen?

Das tue ich in der Tat. Ich find's gut, wenn Rollen eine gewisse Würze haben. Erst diesen Morgen habe ich gerade daran gedacht, dass ich um Gottes Willen niemals die Mutter in irgendeiner Sitcom spielen würde. Ich will nicht mehr jeden Blödsinn machen. Ich hab Polizei Serien abgelehnt oder was mit Journalisten, meistens alles, was irgendwie lustig oder wild sein sollte. Ich mag das Gefühl, im Fernsehen schon alles gemacht zu haben, was ich machen wollte. Es müsste schon ein sehr überzeugender und zwingender Grund vorliegen, dass ich jetzt noch hingehe und sowas mache.

iF: Sie haben bei verschiedenen Kult-Serien mitgewirkt und sind gewissermaßen schon eine Ikone, so dass Sie, egal was Sie noch machen, diesen Status immer haben werden.

Ja, das wäre cool.

iF: Also glauben Sie nicht an diesen Ikonenstatus?

Ich weiß es nicht genau. Ich hab nie so darüber nachgedacht. Niemand bei mir zu Hause nennt mich eine Ikone und ich kann euch das versichern. [Lacht] Für gewöhnlich sagen sie eher: "Bitte koch nicht. Wollen wir nicht lieber den Chinesen kommen lassen?" [Lacht]

iF: Ist es schön, seit Xena nicht mehr so viel mit Stunts, Sprüngen und Schreien zu tun zu haben?

Ja, ich liebe das, wobei ich sagen muss, dass ich erschreckend gut darin bin. Die Leute erwarten das nicht, wenn sie mich kennenlernen. Sie lernen mich einfach kennen als Lucy, die von der Gang. Jetzt nach all den Jahren freu ich mich darüber. Ich mochte es damals nie, obwohl ich es bei den seltenen Gelegenheiten, wo es verlangt wurde, auch auf eine Art genossen habe. Gerade, weil ich nicht wusste, wir gut ich bei bestimmten Dingen geworden war, z.B. einen Schlag auszuteilen oder einen Kampf auf eine bestimmte Weise ablaufen zu lassen. Ich bin stolz darauf, weil ich niemals gedachte hätte, dass es etwas ist, worin ich gut bin.

iF: Das muss die möglichen Arten an Serienauftritten doch bestimmt erweitert haben, sogar bei Battlestar haben Sie ja Ihren Anteil an den Kämpfen gehabt?

Ja, sie machen dort einige gute Dinge in der Serie.

iF: Was ist Ihre schönste Erinnerung über Battlestar soweit Sie sich erinnern können ?

Das Heulen vor Lachen mit dem Hair Stylisten Gerald. Er hat mich immer zum Lachen gebracht. Es herrschte dort auch eine gute Portion Nacktheit am Set. Ich würde mich sonst wahrscheinlich anders an Jamie Bamber's Hintern erinnern. Oder wie er sein Lendentuch hält ohne „sichtbare Unterstützung". [Lacht] James [Callis] und Tricia [Helfer] waren die meiste Zeit über halbnackt unterwegs. Mein Gott, sogar ich blieb nicht ganz verschont.

IF: Es muss also jeder ein Stück "Fleisch" mit einbringen?

Oh mein Gott ja ... [bricht in schallendes Gelächter aus]

iF: Finden die Dreharbeiten auf Seiten der Galactica Crew und der Zylonenszenen an verschiedenen Sets und zu verschiedenen Zeiten statt?

Ja, das trifft so ziemlich zu. Dennoch sehe ich Eddie [James Olmos] sehr oft. Ich wollte schon immer mal mit Mary [McDonnell] arbeiten. Ich glaube, Eddie ist so oft überall unterwegs, dass ich das Gefühl habe, öfter mit ihm gearbeitet zu haben, als mit denen, mit welchen ich wirklich Szenen hatte. Er ist sehr herzlich und ein großer Aktivist. Ich mag Eddy wirklich sehr. Aufteilungen entstehen immer durch die Planungen. James [Callis] ist ansonsten noch eine sehr charmante und lustige Person zum Rumhängen.

iF: Gibt es irgend etwas, dass Sie bei Battlestar nicht tun konnten wie bestimmte Leute zu töten oder mit jemandem zu schlafen?

Ich glaube, ich habe das alles gemacht. Was ich einfach sagen will, ist Danke für diese großartige Rolle und die Art, wie sie sich entwickelt hat. Es ist so lustig und aufregend und ironisch, grausam und alle diese Dinge. Das, was du säest, das erntest du. Ich denke einfach, dass ist ein großartiges Sprichwort und deshalb möchte ich ihnen für alles danken. Mein Handlungsbogen war so elegant und schön geschrieben und du willst das nicht vermurksen.

iF: David Eick sagte, dass ihr Appetit nach Lesen einigen Einfluss auf die Art hatte, wie sich ihr Charakter entwickelte?

Ich denke, es war ein glücklicher Umstand. Für eine Sache habe ich mal in einer Samstagnacht Hindu Studien betrieben und ich hab auch die Trilogie "His Dark Materials" gelesen. Es ergaben sich einige ketzerische Vorstellungen von Religion und Glauben zusammen mit Liebe und Zeitreisen, welche Battlestar alle aufgriff.

iF: Irgendwelche Theorien, wie die Serie enden wird ?

Ich hoffe bloß, dass sie sich nicht auf der Erde wiederfinden und ein Plakat sehen, wie in Planet der Affen. Menschen als Sklaven oder was auch immer...

iF: Werden wir Sie wiedersehen?

Nicht in der zweiten Hälfte der Staffel. Wenn es einen echten Grund gibt, den Charakter zurück zu holen, dann ja.

iF: Wie war das Singen mit Richard Marx bei den CELEBRITY DUETS?

Es war großartig. Er war die größte Überraschung für mich, weil der Mann sehr bescheiden ist. Er hat kein Ego und macht es keinem schwer. Es ist, als wenn du mit deinem besten Freund zusammen bist.

iF: Haben Sie sich gefreut bei der Show zu sein, um auch mal Ihre Gesangstalente einzusetzen?

Es war fantastisch. In der Tat mache ich eine Show im Roxy [Nachtclub] im Januar. Zurzeit machen wir uns gerade dafür fertig.

iF: Ich hab gesehen, dass Sie die Synchronstimme für einen Dragonlance Cartoon machen?

Ja, und ich habe kürzlich auch für einen Warner Bros. Cartoon die Wonder Woman gesprochen. Es war sehr lustig und ich mag solche stimmlichen Sachen, weil ich so was nicht sehr oft mache.

iF: Aber Sie haben den Xena Cartoon gemacht?

Ja, das habe ich und ich war nicht sehr zuversichtlich. Dann hab ich Simpsons gemacht und ich war immer noch wenig zuversichtlich. Als ich dann erneut Simpsons gemacht habe oder auch Celebrity Death Match, wurde ich etwas besser. Bei Dragonlance hab ich mich richtig zusammengenommen und diese Wonder Woman Rolle war richtig gut, so fühlte ich mich immer besser dabei. Ich suche gerne neue Herausforderungen. Diese Sache mit Justics League ist sehr hip, sexy und sehr Retro. Es war für eine DVD und ist sehr erwachsen. Es war sehr cool. Ich liebe es!

Quelle: iFMagazine.com
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#13 Mitglied ist offline   DimitriStoupakis 

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19. Dezember 2006 um 19:05 Uhr

Ich bin gespoilert worden!!!!!!!!!

Mittlerweile sehe ich aber, daß auf Startseite der dritte Abschnitt erst beim Weiterlesen zu sehen ist, JETZT. Vorhin nicht. Ich will aber garnicht weiter wissen wieso sie aussteigt, oder ob sie als Gast wiederkommt.

Schade, bisher konnte ich immer gut, Informationen umgehen, die mich spoilern würden. Auch die schönen Spoilernachrichten, die man erst anklicken muss, finde ich gut. So kann man sich aussuchen, was man wissen möchte und was nicht.
In diesem Artikel hat es leider nicht funktioniert. Naja dann bin ich mal gespannt, wann die gute Bears ihren Ausstand gibt.
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#14 Mitglied ist offline   picard47 

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19. Dezember 2006 um 20:07 Uhr

Sorry, das war wirklich dumm. Ich hab die Einführung des Original Interviews übernommen und dabei den offensichtlichen Spoiler garnicht wahrgenommen.

Sieh es so - du hast dich geopfert, um anderen Lesern dieses Schicksal zu ersparen ;).
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#15 Mitglied ist offline   DimitriStoupakis 

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20. Dezember 2006 um 09:39 Uhr

picard47, on 19.12.2006, 20:07, said:

Sorry, das war wirklich dumm. Ich hab die Einführung des Original Interviews übernommen und dabei den offensichtlichen Spoiler garnicht wahrgenommen.

Sieh es so - du hast dich geopfert, um anderen Lesern dieses Schicksal zu ersparen  ;).
<{POST_SNAPBACK}>


hm... ich werd noch zum Märthyrer ;) .
Nicht so tragisch, sowas kann passieren. ;)
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#16 Mitglied ist offline   Lex 

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28. Februar 2007 um 16:15 Uhr

Lucy Lawless im Interview mit Bend Weekly

Mirco Neubauer (xshrekx) | 28.02.2007

Lucy Lawless, die sich durch ihre Titelrolle in der Serie "Xena" einen Namen im phantastischen Genre machte, ist seit der zweiten Staffel ein gerne gesehener Gaststar in "Battlestar Galactica"

Eirik Knutzen von der Internetseite Bend Weekly sprach mit der Darstellerin über ihre Rolle bei "Battlestar Galactica", ihre blondierten Haare und ihre Beliebtheit bei homosexuellen Frauen.

Lesen Sie hier das Interview in der Übersetzung von Mirco Neubauer (xshrekx). Vorsicht vor Spoilern zur laufenden dritten Staffel.


Lucy Lawless hat sich sechs erfolgreiche Jahre lang in einem Lederminirock und einem Atemnot verursachenden Bustier bei Sonne, Regen, Graupel und Hagel die Finger wund gearbeitet - in der Titelrolle der Fantasy-Actionserie "Xena" (1995-2001). Sie wurde verständlicherweise sehr wählerisch, was ihre Projekte angeht. Deshalb hatte sie vor etwa drei Jahren eine Hauptrolle in "Battlestar Galactica" und einen Pilotfilm für "Lost in Space" abgelehnt.

"Ich war noch nicht wirklich bereit, wieder etwas weltraummäßiges, kultiges zu machen", sagt Lawless. "Auch wegen der Serie 'Medium' kamen sie zu mir. Von der Serie wusste ich, dass sie erfolgreich wird, aber ich wollte nicht so hart arbeiten. Es war, als sei ich vom Erfolg verwöhnt."

Aber David Eick, Produzent von "Battlestar Galactica" und aus "Xena"-Tagen ein alter Freund von Lawless, ließ nicht locker. Nicht einmal als Lawless kurzzeitige Engagements in Filmen wie "The Darkroom" (2006) und Hauptrollen in den Fernsehfilmen "Locustus" (2005) und "Vampire Bats" (2005) sowie wiederkehrende Rollen in "Less Than Perfect" und "Veronica Mars" annahm.

"Ich weiß nicht genau, was für eine Rolle ich gesucht habe, aber ich wollte nicht eine Erika Mustermann spielen", sagt die Ex-Brünette. "Dann hat David mir die wiederkehrende Rolle der D'Anna Biers angeboten; ihre zylonischen Freunde kennen und lieben sie als Nummer 3. Und die hatte so ziemlich alles, was ich gesucht habe."

Lawless, 38 Jahre alt, stieß Ende der zweiten Staffel zur Produktion in Vancouver (British Columbia), gerade rechtzeitig für ihre neuen blonden Locken, um dramatisch Einfluss zu nehmen. Nach 10 Folgen der dritten Staffel war jedoch Biers' Ende besiegelt. "Es war eine wunderbare Erfahrung, mit einem sehr engen Drehplan und am Ende steht dieser düstere, seltsame Tod."

"Es machte viel Spaß, die schöne und sexy Zylonin D'Anna zu spielen, weil sie ein Mädchen ist, das völlig durcheinander ist", sagt Lawless lachend. "Ihr Beruf ist Spion und ihre Natur ist es, Spion zu sein. Aber das verdeckt, als Journalistin. Ihre Maskerade ist jedoch nicht ganz perfekt. Sie muss die Natur Gottes, des Lebens nach dem Tode und anderer Tabu-Themen hinterfragen. Sie kann nicht anders. Und obwohl es jenseits ihrer Kontrolle liegt, verrät sie ihr eigenes Volk und sich selbst."

Lawless sagt, zur damaligen Zeit sei es ein brillanter Zug gewesen, blond zu werden. Persönlich und beruflich. "Ich habe (in Beverly Hills) einen Frisör namens Craig Gangi besucht und ihm gesagt, ich fühle mich wie eine Hausfrau mir natürlicher, blasser, merkwürdig blond-brauner Haarfarbe. Und er solle was dagegen machen."

Die Schauspielerin berichtet: "Als er aus mir dann eine Blondine gemacht hatte und mir einen neuen Haarschnitt und einen neuen Look verpasste, saß ich auf dem Stuhl und weinte. Ich hatte so lange wie eine Hausfrau mit zwei kleinen Kindern gelebt, und plötzlich macht er, dass ich wirklich glamourös aussehe. Ich begann zu weinen, weil mich das schockiert hat. Craig sagte auch, dass sei der größte Moment in seiner beruflichen Laufbahn gewesen."

Mutig und beherzt wie immer hat Lawless für die Reality-Show "Celebrity Duets" unterschrieben, als sie vergangenes Jahr bei "Battlestar Galactica" pausierte. In der von Simon Cowell produzierten Show wurde sie Zweite, mit Hilfe der Plattenkünstler Chaka Khan, Clint Black und Macy Gray.

Von Natur aus Sängerin mit einer Vorliebe für Rock und Soul im Stile von Etta James sang Lawless bereits 1996 in der "The Rosie O'Donnell Show" das Lied "I'm an Old Cowhand from Rio Grande". Daraufhin durfte sie sich im Folgejahr als Rizzo in der Broadway-Wiederaufführung von "Grease!" versuchen.

Vor kurzem absolvierte sie zwei ausverkaufte Auftritte im "The Roxy" in Los Angeles (wir berichteten). Am 30. März wird Lawless im Hotel Zoso Ballroom in Palm Springs, Kalifornien, auf der Bühne stehen.

Sie tritt dort auf der "Pure White Party" auf. Diese Party ist zentraler Teil des größten Lesbentreffens der Welt während der Dinah-Shore-Woche und des traditionellen Damen-Golfturniers. "Es ist ein Auftritt am späten Abend. Es werden viele große Frauen in bequemen Schuhen dasein."

Zurückblickend scheint ihre große Gefolgschaft unter Lesben ganz selbstverständlich zu sein, aber sie ergab sich mehr durch Zufall, meint die in Auckland geborene und aufgewachsene Neuseeländerin. Dabei ist ihr Erfolg wohl eher zu gleichen Teilen auf Glück, Mut und Kompetenz zurückzuführen.

"Xena und Gabrielle (Renee O'Connor) haben als zwei Frauen ohne Ehemann, Freund oder männliche Liebschaften angefangen", erklärt Lawless.

"Zwei Frauen allein in einer gefährlichen Welt. Es gibt nicht viele solcher weiblichen Figuren irgendwo im Fernsehen. Eigentlich nirgendwo", sagt sie. Die Show fand schnell eine große und äußerst treue Fangemeinde unter den Lesben, und dafür wird Lawless immer dankbar sein.

"Ich habe gehört, irgendwo gäbe es eine Hitliste, die Xena und Gabrielle als Nr. 1 und Nr. 2 der Lesben der Welt führt."

Und noch immer scheint dem Lucy-Lawless-Express der Sprit nicht auszugehen. Sie hat kürzlich für eine Hauptrolle in einer amerikanische Fassung der britischen Serie "Footballers' Wives" unterschrieben, die als Pilot bei ABC laufen soll.

Außerdem scheint ein "Xena"-Film plötzlich wieder möglich, der natürlich auf der von ihrem Mann Rob Tapert mit-erfundenen Serie basieren würde. "Wenn das passiert, wird mein Haar binnen Sekunden wieder dunkel."

Quelle: Originalartikel bei Bend Weekly
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#17 Mitglied ist offline   Lex 

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29. März 2007 um 14:05 Uhr

Happy Birthday, Lucy "Nummer 3" Lawless!

von Melanie Stasiak (Mel) | 29.03.2007

Die neuseeländische Schauspielerin Lucy Lawless, die in "Battlestar Galactica" die Rolle des zylonischen Modells Nummer 3 (D'Anna Biers) verkörpert, feiert am heutigen 29. März ihren 39. Geburtstag. Wir von Caprica City wünschen der beliebten Schauspielerin alles Gute.

Lucille Frances Ryan wurde 1968 in Mount Albert, Neuseeland als Kind einer großen irisch-katholischen Familie geboren.
Lawless, das Fünfte von insgesamt sieben Kindern von Frank und Julie Ryan, fand schon früh gefallen am Schauspielern und Singen. Eine zeitlang wollte sie sogar Opernsängerin werden, aber während des Unterrichts verlor sie das Interesse und suchte nach anregenderen Aufgaben im künstlerischen Bereich.


Lawless schrieb sich an der Auckland Universität ein und begann dort mit einem Sprachstudium, dass sie allerdings für einen längeren Aufenthalt in Europa abbrach - bis der Verdienst aus ihrem ersten Job, ein Werbeclip für Getaway Tours, aufgebraucht war und sie zurück nach Neuseeland ging. Dort heiratete sie auch 1988 ihre Jugendliebe Garth Lawless und brachte wenig später Tochter Daisy zur Welt.

Nach ihrer Rückkehr nach Neuseeland im Jahr 1991 hatte Lawless kleinere Rollen im neuseeländischen Fernsehen ("For the Love of Mike", "Shark in the Park III") und im Kino mit "The Bitter Song" und "The End of the Golden Weather". Im folgenden Jahr spielte sie an der Seite der bekannten Schauspieler Jon Voight und Sam Neill im Kinofilm "Rainbow Warrior" und hatte damit den Durchbruch als Schauspielerin geschafft.

1995 trat sie in einigen Episoden von "Herkules" auf und wurde danach für eine Rolle engagiert, die ihr Leben für immer verändern würde: Xena. Aufgrund der positiven Reaktionen auf ihre Darstellung der Kriegerin bekam der Charakter Xena seine eigene Serie mit dem gleichnamigen Titel ("Xena") und wurde in über 115 Ländern ausgestrahlt.

Im Jahr 1996 trat sie in der "Rosie O'Donnell"-Talkshow, mit ihrer Version des Liedes I'm an old Cowhand auf und beeindruckte mit ihrem Talent im musikalischen Bereich. Ein paar Monate später stand sie dann als Rizzo im Musical "Grease!" auf dem Broadway.

Lawless hatte auch Rollen in den Kinofilmen "Eurotrip" und "Boogeyman", sowie einen punkigen Cameo-Auftritt in "Spiderman". Derzeit ist sie mit "Darkroom" und "Welcome to Pleasure Dome" in den Kinos zu sehen und ihre Stimme im Trickfilm "Dragonlance: Dragons of Autumn Twilight" zu hören.
Außerdem beginnt sie in Kürze mit dem Dreh an der TV-Serie "Football Wives", einer Soap-Opera, die vom Leben einiger Fußballer-Ehefrauen handelt. Bryan Singer wird bei der Pilotfolge der Touchstone Television-Produktion Regie führen.

Neben ihrer Karriere als Schauspielerin ist die blonde Mimin unaufhörlich für die verschiedensten Wohltätigkeitsorganisationen tätig und setzt sich besonders für die Brustkrebs- und AIDS-Forschung ein.

Lawless heiratete 1998 Robert Gerard Tapert, den Produzenten von "Xena" und hat mit ihm die beiden Kinder Julius und Judah sowie Tochter Daisy aus ihrer ersten Ehe mit Garth Lawless.

Weiterführende Links: Offizieller Fanclub inkl. Blog von Lawless, imdb.com - Lucy Lawless, Lawless-Fansite, Lawless-Thread hier im Forum
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#18 Mitglied ist offline   Lex 

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19. Juni 2007 um 07:11 Uhr

Was wird aus Nummer Drei?

von Mirco Neubauer (xshrekx) | 19.06.2007

Lucy Lawless hing ihre Rolle als Nummer Drei in "Battlestar Galactica" an den Nagel, um in dem Pilotfilm "Football Wives" eine Hauptrolle zu spielen. Die Serie wurde jedoch nicht gekauft und die Schauspielerin kann sich nach neuen Herausforderungen umsehen.

Im Rahmen eines Chats sprach Sie mit der Blog-Webseite blogzaroo.com über einige Ihrer Zukunftspläne.

Lesen Sie bei uns die Teile des Interviews, die ihre Fernseh- und Genreaktivitäten betreffen. Wenn Sie sich auch für Lucy Lawless Musik und Ihre Konzerte interessieren, können sie hier das vollständige Gespräch in Englisch nachlesen.

Das Interview enthält Spoiler über das Schicksal von Nummer Drei sowie möglicherweise sie betreffende leichte Spoiler für die vierte Staffel.



blogzarro: Wie sind sie an die Rolle des Zylonen Nummer Drei, D'Anna Biers, bei "Battlestar Galactica" gekommen?

Lucy Lawless: David Eick hatte bei "Hercules" mit meinem Mann [Robert G. Tapert] zusammengearbeitet. Wir sind in Kontakt geblieben und er wollte mich für die Rolle. Und ich wollte es machen. Es war magisch. Ich habe es geliebt, diesen Charakter zu speieln.


blogzarro: Sie haben "Battlestar Galactica" verlassen, um im Pilotfilm von "Football Wives" mitzuspielen. Ihr BSG-Charakter wurde "geboxt", trotzdem steht die Tür für eine Rückkehr weit offen. Gibt es Pläne für Ihre Rückkehr zu "Battlestar Galactica"?

Lucy Lawless: Ich habe sowas läuten hören. Aber ich war schwer davon begeistert, bei "Football Wives" mein eigenes Ding zu machen. Die Serie wurde jedoch nicht gekauft. Ich weiß also nichts. Zur Zeit wäge ich alle möglichen interessanten Optionen ab.


blogzarro: Wir haben gehört, dass Sie in der nächsten Staffel von Larry Davids "Curb Your Enthusiasm" mitspielen. Wie war das für sie? (*)

Lucy Lawless: Oh, mein Gott, so gut. Für mich war das die ideale Situation zum Arbeiten. Da gibt es kein Drehbuch, aber alle sind total entspannt. Larry David ist so ein Schatz. Ich habe sehr gerne mit ihm gearbeitet. Wir hatten eine schöne Zeit. Es scheint, ich bringe ihn zum Lachen, ich weiß nicht, warum.


blogzarro: Improvisieren Sie gerne?

Lucy Lawless: Ja, tue ich wirklich. Ich habe mit Comedy und Theater angefangen und das mache ich sehr gerne. Ich würde gerne mehr Comedy machen. Ich habe in meinem Leben einen Punkt erreicht, an dem ich eigentlich nur Comedy und Musik machen möchte. Das macht einem Freude. Man gibt etwas weiter, das eigentlich gar nicht von einem selbst gemacht wurde. Wenn es richtig gemacht wird, ist es total mühelos und man weiß gar nicht genau, wie es passiert ist. Was mich betrifft, so waren die Momente, in denen ich Comedy gemacht oder gesungen habe die strahlendsten Momente meiner Karriere.


blogzarro: Was können Sie uns zur kommenden Zeichentrickserie "Justice League: New Frontier" sagen? Sie sprechen da die Rolle der Wonder Woman.

Lucy Lawless: Ich habe sehr gerne Wonder Woman gesprochen. Ich glaube, das ist ein interessantes Projekt. Jetzt habe ich mit dem Prozess aber nichts mehr zu tun. Man spricht die Texte und dann ist es für vier Jahre verschwunden und wird animiert.


blogzarro: Ihr Name war auch im Gespräch für den Wonder Woman Spielfilm, der zur Zeit geplant wird. Hätten Sie Interesse daran, Wonder Woman zu spielen?

Lucy Lawless: Auf jeden Fall. Ich würde das gerne auch durcheinander bringen und es knorrig machen, aber so bin ich nun mal. Ich bin so verrückt. Natürlich würde ich das. Aber ich wäre auch genauso glücklich, wenn ich die Schurkin sein würde.


blogzarro: Spielen sie gerne die Schurken?

Lucy Lawless: Ja. Die bösen Mädchen haben den Spaß!


blogzarro: Sie werden mit Renée O'Connor erstmals bei der jährlichen "Xena"-Convention in New York auftreten. Freuen Sie sich darauf, Ihren "Xena"-Co-Star wieder zu treffen?

Lucy Lawless: Renée und ich sind einfach gute Freunde. Wir hängen zwar nicht jede Woche miteinander rum, aber wir telefonieren ganz sicher oft genug. Das ist immer eine Freude. Ich würde nicht sagen, dass das eine Beziehung wie zu einer Schwester ist, denn sie ist nicht so voller Probleme wie Schwesterbeziehungen. Da ist viel mehr Bewunderung dabei. Ich bewundere Sie als Schauspielerin sehr. Es war toll, mit Ren zu arbeiten. Wissen Sie, sie kommt und macht Go-Go-Tanz [bei meinen Auftritten] für mich. Einfach so aus Spaß. Sie müsste nicht kommen. Ich bezahle sie nicht. Sie macht das, weil sie eine großartige Freundin ist und weil es schön ist, zu leben.


blogzaro: Werden zur Zeit weitere "Xena"-Projekte geplant?

Lucy Lawless: Ich weiß nicht. Mein Mann würde gerne was machen. Er hat die vergangenen zwei Jahre Filme gedreht, aber das hat er nie wirklich gemocht. Der Prozess bei der Produktion eines Films hat ihm nie allzu viel Spaß gemacht. Er liebt das Fernsehen. Er war nie kreativer, als zu der Zeit, zu der er die Serie gemacht hat. Er ist wirklich die Triebkraft hinter der Serie. Man muss einfach ein paar Leute an Bord holen und zum Mitspielen bekommen. Ich würde das zur Zeit nicht ausschließen.


blogzarro: Sie hätten also nichts dagegen, wieder Xena zu spielen?

Lucy Lawless: Inzwischen ist genug Zeit vergangen und es würde mich nicht stören. Wenn wir eine wirklich kantige Geschichte erzählen könnten.


(*)Anmerkung der Übersetzers: Bei dieser Serie bekommen die Schauspieler keinen fertigen Text. Stattdessen gibt es detaillierte Beschreibungen der Szenen und die Schauspieler improvisieren. Die Show schließt lose an die Serie "Seinfeld" an und läuft seit Oktober 2000, aktuell in der sechsten Staffel.

Quelle: blogzarro.com
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10. Juli 2007 um 13:04 Uhr

60 Sekunden mit Lucy Lawless

von Tanja Segashi (next please) | 10.07.2007

Bevor die Neuseeländerin Lucy Lawless (D'anna Biers) auch nur einen einzigen Fuß auf den Kampfstern Galactica setzte, war sie bei den Fans des phantastischen Genres bereist bestens bekannt. Fünf Staffeln lang spielte sie die furchtlose Kriegerin Xena in der gleichnamigen Serie.

In ihrer "60 Seconds"-Interviewreihe unterhielt sich die britische Internetseite Metro mit der Schauspielerin über die "Xena"-Jahre und was danach so kam.

Lesen hier das Interview in der Übersetzung von Tanja Segashi (nextplease).


Andrew Williams: Hätten Sie gedacht, dass "Xena" sechs Jahre laufen würde, als Sie anfingen?

Lucy Lawless: Damals war ich noch sehr naiv. Ich dachte, dass aus jedem Pilotfilm eine Serie wird, und jede Serie für immer läuft. Ich dachte, dies sei unser Recht als Schauspieler. Die Umstände waren gut für uns. Wir konnten auf der Welle des neuen Bewusstseins reiten, die sich in den neunziger Jahren erhob. Seit "Wonder Woman" hatte es keine weibliche Kriegerin mehr gegeben. Und "Xena" unterschied sich sehr deutlich davon.

AW: Warum war die Serie so ein Erfolg?

Lawless: Herkules war ein Held ohne wenn und aber. Er ist der Kämpfer, der kommt und dich befreit. Xena hatte vor allem eine heldenhafte Einstellung. Ständig hing sie in der Zwickmühle. Sollte sie los ziehen, und Leute verprügeln, oder das Richtige tun? Sie symbolisierte eher den Helden, der in jedem von uns steckt.

AW: Was war das verrückteste, dass sie für diese Serie tun mussten?

Lawless: Die Vampir-Episode. Xena und Gabrielle wurden gebissen, und verwandelten sich in Vampire. Ich glaube, Xena wurde von Gabrielle gebissen. Für viele der Zuschauer war das eine verrückte lesbische Fantasie. Wie diese lesbischen Horror-Vampirfilme, in denen ständig jemand namens Camilla herum läuft und Leute beißt. Das war verrückt. Ich bin katholisch erzogen worden. Wir dachten immer, dass wir einen Vorteil gegen Vampire hätten. Wir hatten nämlich immer ein Kruzifix zur Hand.

AW: Wie hat Ihnen die Erfahrung gefallen, eine Ikone für lesbische Frauen zu sein?

Lawless: Es ist fantastisch. Ein großer Teil meines Publikums ist homosexuell. Sie sind sehr loyal. Wenn man zu seinen Fans steht, bleiben sie einem treu. Ich versuche also, die Rechte der Homosexuellen zu unterstützen.

AW: Waren Ihre weiblichen Fans enttäuscht darüber, dass Sie geheiratet haben?

Lawless: Ich weiß es nicht, ich habe sie nicht gefragt. Wenn sie enttäuscht waren, haben sie mir offensichtlich vergeben.

AW: Gehen Sie zu den Conventions?

Lawless: Ja, so halte ich die Verbindung zu den Fans. Für meinen Geburtstag hat eine Fanseite aus dem Internet etwas organisiert. An diesem Tag leisten die Fans freiwillige Arbeit. Ein Mann hat für das behinderte Kind seines Nachbarn das Zimmer neu eingerichtet. Eine Schönheitschirurgin aus Brasilien hat missgebildeten Kindern geholfen. So etwas ist aufregend. Ich bin ein wenig verwirrt, aber sehr dankbar. Oft habe ich mich gefragt "Was bringt uns die Unterhaltungsbranche eigentlich?" Ich bin keine Gehirnchirurgin, und keine Klempnerin, aber diese Leute geben meiner Kariere einen Sinn.

AW: Haben Sie mal bei den Hobbits vorbei geschaut, als Sie "Xena" gedreht haben?

Lawless: Nein. Diese Filmcrew kam erst nach Neuseeland, als "Xena" bereits dem Ende zuging. Und sie drehten in Wellington. Allerdings konnten viele Mitarbeiter aus unserem Team zu dieser Crew wechseln. Darauf waren wir sehr stolz. Und ohne "Herkules" und "Xena" wäre es wohl schwer gewesen, Leute zu finden, die Erfahrung darin haben, innerhalb kürzester Zeit 1.000 Schwerter zu entwerfen.

AW: Außerdem hatten Sie eine Rolle in "Akte X". Haben Sie persönlich auch übernatürliche Erfahrungen gemacht?

Lawless: In der Türkei habe ich mir von einem Mädchen aus dem Kaffeesatz lesen lassen. Sie sagte mir, dass mir ein Mann mit einem großen Kinn sehr weh tun würde. Ich sagte "Was soll das heißen? Ich kenne niemanden, der so aussieht." Zwei Wochen später lag ich nach einem Reitunfall in der "Jay Leno Show" im Krankenhaus. Ich hatte mir das Becken gebrochen. Diese Vorhersage hatte also etwas bizarres an sich. Es steckt immer ein Fünkchen Wahrheit hinter solchen Geschichten.

AW: Sollten Sie nicht die Tanya Turner in der amerikanischen Ausgabe der "Footballers Wives" spielen?

Lawless: Ja, aber wir nannten sie Tanya Austin. Wir sollten nach "Grey's Anatomy" laufen, das ist im Herbst ein Riesenhit. Doch dann wurde uns gesagt, dass die Serie gestrichen wurde, weil die National Football League darüber nicht glücklich war. Die Serie sollte nur zur Unterhaltung dienen, ein Spaß sein. Doch die Leute hatten Bedenken, dass die Frauen zu unwirklich erscheinen würden.

Meine Rolle sollte wirklich skrupellose Dinge tun, und ich wollte sie möglichst echt anlegen. Ich wollte sie wie "Tony Soprano" spielen. Ich hatte sogar mit einem Psychotherapeuten gesprochen, der mir helfen sollte, den Charakter zu verstehen. Ich wollte, dass sie absolut glaubhaft ist. Ich bin sehr enttäuscht darüber, dass es nicht dazu kommt.

AW: War es eine Erleichterung "Xena" zu beenden?

Lawless: Es war an der Zeit. Nach fünf Staffeln fängt man unweigerlich an, sich zu wiederholen. Ich war ausgelaugt, und musste langsam zurück in mein normales Leben finden. Lange Zeit musste ich mich nach anderen Leuten richten. Sie bestimmten, wann ich aufzustehen hatte, was ich essen sollte, und wohin ich gehen durfte. Für eine Serie wie diese muss man viele Freiheiten aufgeben. Unmittelbar nach dem Aufstehen geht man sofort zur Arbeit. Nach sechs Jahren dieses harten Lebens ist es schön, wieder ein paar Freiheiten zurück bekommen zu haben.

AW: Streben Sie nun eine zweite Kariere in der Musikbranche an?

Lawless: Irgendwie schon. Die Bühne wird mir immer wichtiger. Ich habe letztes Jahr in einer Sendung mitgemacht, die "Celebrity Duets" heißt. Die Gelegenheit, mit Smokey Robinson und Gladys Knight zu singen, konnte ich mir nicht entgehen lassen. Es war toll. Dadurch habe ich mein Lampenfieber überwunden.

AW: Was war der beste Ratschlag, den Sie bekommen haben?

Lawless: Dionne Warwick war am hilfreichsten. Sie vermittelte mir die Einstellung "Wenn du keine Diva bist, komm erst gar nicht mit mir auf die Bühne." Ich bin eine kleine, bescheidene Neuseeländerin, und sie hat mir die amerikanische Lebensweise beigebracht. "Wenn du kein Siegertyp bist, bevor du die Bühne betrittst, dann lass es bleiben." Ich singe gerne Lieder von Chrissie Hynde, Nina Simone, Annie Lennox, und Melissa Etheridge. Vor allem einige Stücke von Annie Lennox haben es mir momentan sehr angetan.

Quelle: Metro.co.uk
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#20 Mitglied ist offline   Frosty_JG 

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18. Juli 2007 um 10:18 Uhr

Bei der Fan Seite AUSXIP LUCY LAWLESS ist ein Scan eines Mini-Artikels über BSG aus der TV-Guide aufgetaucht. Demnach wird Lucy Lawless wieder in ihre Rolle der D'anna schlüpfen.
Außerdem zitiert dieser Artikel Ron Moore, wobei angekündigt wird, dass mehrere Charaktere im Verlauf der finalen Staffel sterben werden, aber das war ja wohl zu erwarten.
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