Caprica-City-Forum: Mary McDonnell - Laura Roslin - Caprica-City-Forum

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Mary McDonnell - Laura Roslin

#1 Mitglied ist offline   Lex 

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25. Januar 2006 um 10:22 Uhr

AOL-Interview mit Mary McDonnell

René Kissien (Lex) | 25.01.2006

Mary McDonnell ist bekannt geworden durch Ihre Rollen als First Lady in "Independence Day", Problemkind-Mutter in "Donnie Darko", Ärztin in "Emergency Room" und nicht zuletzt durch ihre Darstellung der Indianerin "Stand With A Fist" im Costner-Epos "Der mit dem Wolf tanzt". Die "Galactica"-Zuschauer sehen in der zweifach "Oscar"-nominierten McDonnell aber vor allem die Präsidentin der Zwölf Kolonien, Laura Roslin. AOL-Television sprach mit der vielseitigen Schauspielerin über ihre Rolle, Conventions und Roslins Frisur.

AOL: "In welchen Bahnen denkt Laura Roslin, was treibt sie an?"
Mary McDonnell: "Ich denke, der Kern dieses Charakters ist es, dass sie in eine Situation gerutscht ist, in der sie der menschlichen Rasse beim Überleben helfen muss. Sie erkennt, was das Schicksal ihr aufgedrängt hat. Irgendwann entwickelt sich Beziehungen und sie entdeckt in sich die Fähigkeit, ihre Macht zu kontrollieren. Es war eine sehr interessante innere Reise. Sie wollte niemals diese Position, die sie hat."

AOL: "Können Sie uns ein paar von den Problemen erzählen, die die Darstellung einer Frau an der Macht mit sich bringt?"
McDonnell: "Die meisten Probleme entstehen durch die Position an sich, nicht deshalb, dass sie eine Frau ist. Es geht darum zu verstehen, was es einem abverlangt, Entscheidungen über Leben und Tod anderer Leute treffen zu müssen. Es handelt davon zu erkennen, was sich in einem verändert, wenn man die Ermordung eines Menschen anordnet, oder eine Kreatur aus der Luftschleuse werfen lässt, um damit das Überleben der Menschheit zu sichern. Man verschließt sich innerlich. Wenn man das nicht macht ist es unmöglich, solche Entscheidungen zu treffen. Sie verursachen so viel Schmerz, den man nicht überleben würde."

AOL: "Was hat Sie dazu bewogen, die Rolle anzunehmen?"
McDonnell: "Die komplette Geschichte. Ich fühlte mich dem Script zur Miniserie hingezogen, auch wenn ich das anfangs nie gedacht hätte. Ich sagte, 'Was? Ich und 'Battlestar Galactica'? Das ergibt doch keinen Sinn'. Aber es ist eine superbe Rolle, eben eine Frau mittleren Alters, die sich um alles kümmert. Und sie hat Brustkrebs, die schlimmste weibliche Epidemie. Sie ist sehr einsam. Im Anfang ab es große Machtkämpfe mit dem Militär, und sie musste herausfinden, wann und wo sie zurückstecken muss, damit nicht die Hölle losbricht und nichts zustande kommt."

AOL: "Bestehen Chancen auf eine Romanze für Roslin?"
McDonnell: "Ich glaube, wenn sie ihr Herz für jemanden öffnet, dann endet das in einem Desaster. Das Risiko ist einfach zu groß, bedenkt man ihre Lebensumstände. Sie ist eine Frau die die Kontrolle behalten muss, und in einer Romanze geht die Kontrolle verloren."

AOL: "Was wird diese Staffel noch passieren?"
McDonnell: "Ich möchte hier nichts verraten, aber es wird Veränderungen an Bord geben und sie muss Intelligent sein, um ihre anvertraute Position zu behalten. Es werden einige interessante und radikale Sachen passieren. Nach den 20 Folgen dieses Jahres sagten wir uns alle, 'Wie kommen wir da nur wieder heraus?'. Die Darsteller können den Beginn der dritten Stafel gar nicht mehr abwarten. Es wird phantastisch. Wir fragen ständig, 'Wo führt das hin?', aber Ron Moore setzt immer noch einen drauf."

AOL: "Was sind die Vor- und Nachteile, wenn man an einer Fernsehserie arbeitet?"
McDonnell: Ich denke sowohl Film als auch Fernsehen bieten einem wundervolle Dinge. Ich habe viel für das Fernsehen gearbeitet und bin die hohe Produktionsgeschwindigkeit gewohnt. Das hat eine gewisse Schneidigkeit, finde ich. Die Drehgeschwindigkeit in dieser Show ist verblüffend und raubt uns den Atem. In einer solchen Geschwindigkeit zu arbeiten unterstützt die Show, denn sie bringt das Beste in den Schauspielern zum Vorschein."

AOL: "Waren Sie vor ihrer Arbeit an der Show Fan von Science Fiction?"
McDonnell: "Nein, aber das Metaphysiche hat mich schon immer angezogen. Es gibt Randgebiete der Wissenschaft, und die fand ich in dem Script. Eine Art Mischung aus Spirituellem, Wissenschaftlichem und Menschlichem. Von diesen drei Sachen war ich immer fasziniert. Aber Science Fiction habe ich nie wirklich gesehen. Während die Originalserie lief lebte ich ein gewöhnliches Leben in New York und habe am Theater gespielt. Ich besaß nicht mal einen Fernseher. Ich habe von 'Kampfstern Galactica' gehört, aber gesehen habe ich es nie. Es war außerhalb meines Radars."

AOL: "Waren Sie schon auf einer Science Fiction Convention?"
McDonnell: "Ja, auf einer Hand voll. Die Menschen, die ich dort getroffen habe und die Diskussionen über die Serie haben mich angenehm überascht. Es wikt manchmal wie auf einem Seminar. Unsere Show ist auch ein wenig anders, weil wir alle Menschen sind. Wir teilen alle die gleiche DNS, und die Erde ist Teil unserer Geschiche. Die Leute sehen in uns nichts exotisches, sondern können sich in uns hineinversetzten. Ich glaube, wir sprechen einen anderen Typ von Fan an. Es ist ein menschliches Drama im Weltraum, und die Außerirdischen sehen aus wie wir."

AOL: "Haben Sie sich die Folgen noch mal auf DVD angeschaut?"
McDonnell: "Nein. Ich schau es aus professioneller Sicht um zu sehen, was sich verbessern lässt oder Sachen zu entdecken, über die ich mit den Produzenten sprechen möchte. Ich verbringe wenig Zeit damit, mir die Sendung anzuschauen. Ich befürchte, wenn ich mich zu sehr in die Serie reinversetzte, verliere ich meine Unschuld als Darstellerin. Ich möchte nicht, dass Laura von meinem Ego beeinflusst wird. Mein Ego ist viel aktiver als das von Laura. Sie ist als Person viel purer, hingebungsvoller, aufgeschlossener und rücksichtsloser und hat ein Ziel im Auge. Sie interessiert sich nicht für ihr eigenes Wohlbefinden, ich aber schon. Das soll meine Darstellung nicht beeinflussen. Es ist besser, wenn ich mir die Sendung nicht zu oft anschaue, denn dann würde ich nur sagen, 'Ich brauche dringend neue Klamotten und was ist das für ein Haarschnitt?'. Wenn sie dann anfängt in einen Schönheitssalon zu gehen, dann würde ich denken, 'Ich dachte, du hilfst dieser Rasse zu überleben?'. Laura ist wesentlich reifer als ich es bin."

Quelle: AOL-Television
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#2 Mitglied ist offline   erazor 

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11. März 2006 um 20:28 Uhr

Mary McDonnell spricht über "Galactica" und "Laura Roslin" (Teil 1)

Mary McDonnell spricht über "Galactica" und "Laura Roslin" (Teil 2)

HollywoodNorthReport.com, bzw. Robert Falconer, besuchte vor einiger Zeit das Set von "Battlestar Galactica" in den Vancouver-Film-Studios. Während seines Aufenthaltes dort wurde eine Szene aus Lay Down Your Burdens, Part 1 gedreht, in der die Charaktere Laura Roslin (McDonnell) und William Adama (Edward James Olmos) zusammen auftreten. Was ihn an der Szene faszinierte, war die Tatsache, dass Mary McDonnell auf Befehl anfangen kann herzhaft zu lachen - und das immer und immer wieder. "Das ist der Unterschied zwischen einem Profi und einem Amateur", meint die Schauspielerin, die unter anderem in "Independence Day" und "Donnie Darko" mitspielte.

Quelle: Hollywoodnorthreport
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#3 Mitglied ist offline   cookie 

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25. März 2006 um 13:55 Uhr

Mary McDonnell über ihre Rolle als Präsidentin

von Marc Söchtig (cookie) | 25.03.2006

Dieser Artikel enthält einige Spoiler für die zweite Staffel!

Sean Elliott, Mitherausgeber des iF Magazine, hat sich mit Mary McDonnell über ihre Rolle als Präsidentin Laura Roslin unterhalten. Die Schauspielerin gab bereitwillig Auskunft über die Entwicklung ihrer Rolle und warum ihr Ehemann Freitag Abends nicht gestört werden darf.

Mary McDonnell ist eine einzigartige, intelligente Frau. Sie sagt ihre Meinung, ist für einen weiblichen Präsidenten im Weißen Haus und nimmt ihre Rolle in "Battlestar Galactica", einer der momentan erfolgreichsten TV-Serien, sehr ernst.

Sie selbst schaut niemals ihre eigene Serie, aber ihren Ehemann stört man dabei besser nicht. "Freitag abends um 22h schaut er 'Battlestar Galactica', zur selben Zeit wie auch all die anderen Zuschauer. Ich muß sie nicht anschauen, da ich im Laufe der Produktion schon sämtliche Schnittfassungen vom Rohprodukt bis zur finalen Version gesehen habe. Ich darf ihn dabei jedenfalls nicht stören und Gott bewahre, dass ich diesen Termin einmal vergesse und zu dieser Zeit für uns eine Verabredung vereinbaren sollte“, so McDonnell.
"Ausser 24 schaut er eigentlich kein TV, aber 'Battlestar Galactica' muß sein. Sollte die Show irgendwann gecancelt werden, wäre er am Boden zerstört. Auch wenn er alles gesehen hat, was ich gedreht habe, so war er nicht immer glücklich mit meinen Rollen. 'Galactica' hingegen liebt er."

Wie war es für Sie als Schauspielerin, im Rahmen der Handlung mit Krebs, dem Sterben und Wiedergeburt konfrontiert zu werden?

MM: "Es war eine sehr mysteriöse Sache. Bis zu dem Punkt, an dem ich nicht gestorben bin, war für mich als Schauspielerin der Ursprung meiner Energie die Gewissheit zu sterben. Ich wollte zudem sicherstellen, dass ich meine Aufgaben vollendet habe, bevor ich sterbe und der Welt damit etwas Gutes hinterlassen. Laura Roslin wurde also von der kurzen ihr verbleibenden Zeit angetrieben, um zu tun, was getan werden musste. Sie nahm jede Herausforderung an und ging so weit wie möglich, denn es konnte ja jederzeit vorbei sein.
Plötzlich allerdings wurde ihr diese Basis für ihren Tatendrang, ihre Vernunft, Sinn und Klarheit weggenommen. Als Schauspielerin habe ich die letzten paar Episoden nach einem Weg gesucht, Laura Roslin, auch im Hinblick auf die Ungewissheiten der dritten Staffel, neu zu definieren. Ihre Krebserkrankung hat sie auf dem Boden der Tatsachen gehalten und ich muß nun nach etwas Neuem suchen, was dies für die Zukunft übernehmen kann. Zudem muß ich als Schauspielerin und Seriencharakter damit zurechtkommen, dass ich zylonische DNS in mir trage und nicht weiß, was dies für mich bedeuten wird."

Was waren ihre Gedanken zum Tod ihres Assistenten Billy [Paul Campbell] und zur abrupten Art, wie dies gelöst wurde?

MM: "Ich stimme Ihnen zu, dass es sehr abrupt war. Wenn die Autoren hier wären, würde ich sie mir persönlich vornehmen [verteilt mit ihren Händen imaginäre Backpfeifen]. Er war ein Hauptbestandteil seit der Mini-Serie und es schmerzte mich sehr, ihn zu verlieren. Sein Tod sollte, vielleicht in einer eigenen Folge, diskutiert und die Geschichte erzählt werden, um daran zu erinnern, dass diese Menschen vor neun Monaten beinahe jeden verloren haben, den sie kannten. Ihre Freunde, Eltern, Kinder, ihre gesamte Kultur und ihren Planeten.
Die Trauer wurde noch nicht aufgearbeitet. Das Trauma und der Stress des Weitermachens werden wunderbar erzählt, aber über die unter der Oberfläche schlummernde Trauer haben wir noch nicht gesprochen. Billys Tod war das perfekte Beispiel dafür, dass die Menschen sich nach einem Aufarbeitungsprozess sehnen, da dieser auch dort nicht aufgenommen wurde."

Was halten sie davon, starke weibliche Vorbilder zu spielen?

MM: "Unser Land sollte eine weibliche Präsidentin sehen, oder nicht? Ein Teil meiner Begeisterung darüber, dass die Serie tatsächlich realisiert wurde, war einfach die Tatsache, im Fernsehen eben jene Rolle spielen zu können. Und somit die Gesellschaft daran gewöhnen zu können. Als dann noch Geena Davis [als Präsidentin Mackenzie Allen in der TV-Serie 'Commander in Chief' hinzukam, wuchs meine Begeisterung noch. Als die Leute dann anfingen, Mackenzie mit Roslin zu vergleichen, sagte ich 'Nein, tut das nicht!' Wäre es nicht aufregend, wenn es irgendwann keine große Sache mehr wäre, zwei weibliche Präsidenten im TV zu sehen? Das ist das Ziel und ich freue mich sehr, dass wir weiterhin auf Sendung bleiben."

Was glauben sie, macht "Battlestar Galactica" so interessant für die Zuschauer?

MM: "Ein Teil dessen, was den Zauber der Serie ausmacht, ist wahrscheinlich die Möglichkeit, das SciFi-Element durch das menschliche Drama so vielen Zuschauern zugänglich zu machen, die normalerweise nicht eingeschaltet hätten. Die SciFi-Fans, die diese Show machen und uns durch das Remake geholfen haben, sind die besten Fans der Welt. Sie sind mit Hingabe dabei und immer bereit, es auf den Punkt zu bringen. Die Serie tut, was die Kultur von ihr erwartet. Diese Gruppe Autoren ist intelligent, mutig und einfach wundervoll, alle von ihnen. Ich denke, wir werden noch viele interessante Folgen von ihnen erwarten können."

Wie fanden sie es, "Galactica" während des Panels auf der großen Leinwand zu sehen?

MM: "War das nicht großartig? Es war wie im Kino, als man es dort oben sehen konnte. Ich dachte daran, dass ich mich mit den Verantwortlichen des BSG-Senders SciFi unterhalten sollte, denn es ist der perfekte Weg für sie, die Geschichte weiter zu bringen. Man könnte zudem für einen guten Zweck die Folgen der ersten Staffel in einigen Kinos zeigen und dies auf einmalige Gelegenheiten beschränken. Ich denke immer, ich tue zuwenig karitative Arbeit und so könnte ich mit Ed [James Olmos] und den anderen einiges Gutes tun."

Quelle: iFMagazine.com
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#4 Mitglied ist offline   sdfd 

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25. März 2006 um 14:58 Uhr

Schön und gut. Aber was wird Roslin denn nun wo sie nicht mehr Präsidentin ist, zu tun bekommen? Sie ist ja gar kein Marine, wie soll sie denn mitkämpfen? Die werden sie bestimmt ständig beobachten; also scheidet auch eine "Agenten- oder Kuriertätigkeit" aus. Hoffentlich wird sie nicht einfach nur zu einem Hintergrundcharakter...
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#5 Mitglied ist offline   cookie 

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25. März 2006 um 16:37 Uhr

Zumindest davor wirst du wohl keine Angst haben müssen. Es gibt durch das Baby genug Möglichkeiten, Laura Roslin als Hauptcharakter zu erhalten. Zumal ich nicht glaube, dass Baltar lange Präsident bleiben wird, so denn die Befreiung gelingen wird. :mrgreen:
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#6 Mitglied ist offline   bsg24 

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26. März 2006 um 02:42 Uhr

cookie, on 25.03.2006, 16:37, said:

Zumindest davor wirst du wohl keine Angst haben müssen. Es gibt durch das Baby genug Möglichkeiten, Laura Roslin als Hauptcharakter zu erhalten. Zumal ich nicht glaube, dass Baltar lange Präsident bleiben wird, so denn die Befreiung gelingen wird. :mrgreen:
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Glaub auch nicht, dass sie die so verschwenden....
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#7 Mitglied ist offline   Lex 

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09. Mai 2006 um 20:31 Uhr

Mary McDonnell über den Übergang vom Film zum Fernsehen

von Kathi Kröcker (Jillian McNamara) | 09.05.2006

Im Laufe der letzten zwei Staffeln waren zwei Schauspieler an "Battlestar Galactica" beteiligt, die normalerweise eher auf der großen Leinwand zu Hause sind. Einer dieser beiden Schauspieler hat sogar noch nie Erfahrungen mit dem Terminplan beim Fernsehen gemacht und arbeitete hart, um den engen TV- Plan in den Griff zu bekommen.

In einem aktuellen Interview für das offizielle "Battlestar Galactica"-Magazin sprach Mary McDonnell über die Wandlung von einer Film- zu einer Seriendarstellerin.

"Ich habe lange dafür gebraucht, den einfachsten Weg zu finden, um die neuen Drehbücher zu lernen, die man alle sieben Tage erhält, mit den Autoren zusammen zu arbeiten und gegebenenfalls um eine Änderung des Drehbuchs zu bitten," erklärt sie. "Am Anfang fühlte ich mich, als hätte ich keine etablierte Methode, keinerlei Technik. Ich weiß genau, was zu tun ist, wenn ich mit einem neuen Theaterstück oder einem Film beginne, doch das Fernsehen war neu für mich. (. . . )"

Wie man jedoch erwarten konnte, hat McDonnell mit der Zeit Wege und Mittel gefunden, mit denen sie viele ihrer Anfangsschwierigkeiten lösen konnte. "Ich kann ein Drehbuch nun lesen, ohne sofort aufzuspringen und um eine Änderung an Stellen zu bitten, mit denen ich nicht so ganz klarkam. Denn was ich ebenfalls herausgefunden habe, ist, dass die Passagen in mindestens 50 Prozent der Fälle in Ordnung waren ."

Der größte Unterschied ist, dass in einem Film der Charakterbogen in zwei Stunden abgehandelt ist. Ein Charakter im Fernsehen hingegen entwickelt sich über einen langen Zeitraum. Dies ist ein Aspekt, der McDonnell herausgefordert hat. "Ich denke, ich kann ein ziemlicher Kontrollfreak bei der Arbeit sein", gibt McDonnell zu. "Darum war es schwer für mich, nicht so vorbereitet zu sein, wie ich es gewohnt bin. Wenn du dich auf einen Film vorbereitest, hast du dafür gewöhnlich eine lange Zeit. Du kommst zum ersten Drehtag und hast das Ganze bereits gelernt. Du kennst das Ergebnis und es geht nur darum, dich auf den Moment einzulassen, weil du bereits zu wissen glaubst, um was es geht. Darum war diese Erfahrung etwas beängstigend für einen Kontrollfreak wie mich! Ich weiß nicht, wie es nächste Woche weiter geht, also weiß ich nicht, wie genau ich ihren Charakter anlegen soll, um sie für nächste Woche aufzubauen."

"Was ich in der letzten Staffel gelernt habe ist, dass du zu einer bestimmten Episode kommst und denkst: 'Oh, hätte ich das in Episode drei schon gewusst, hätte ich den einen Moment so gespielt, und das hätte den anderen Moment in Episode fünf besser vorbereitet'. Du musst einfach loslassen, den Leuten um dich herum und auch dem vorhandenen Mechanismus vertrauen."

Das komplette, ausführliche Gespräch mit Mary McDonnell können sie in der aktuellen Ausgabe des offiziellen "Battlestar Galactica"-Magazins nachlesen. In Kürze finden Sie hier noch einen weiteren Ausschnitt aus dem Interview.

Quelle / weiterführender Link: Originalmeldung
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#8 Mitglied ist offline   Mirage 

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24. Juni 2006 um 10:16 Uhr

Hier könnt ihr euch austauschen --- > Wie gehabt :mrgreen:
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#9 Mitglied ist offline   Mirage 

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24. Juni 2006 um 10:42 Uhr

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Das wären die die ich auf dem Rechner habe :mrgreen:

LG Ragi ;)
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#10 Mitglied ist offline   Dee 

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24. Juni 2006 um 11:51 Uhr

Ooooh wie schööön... die gefallen mir alle drei total gut :mrgreen:
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#11 Mitglied ist offline   Laura Roslin 

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24. Juni 2006 um 16:00 Uhr

Heh super die sind klasse. Danke das du die gepostet hast.
Roslin rules!
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#12 Mitglied ist offline   Abby Thrace 

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24. Juni 2006 um 16:10 Uhr

Ja, Roslin is schon cool! Nettes Ava Laura :mrgreen: ! Ich finde sie so sympathisch, auch wenn sie Dinge getan hat, die ich etwas grausam finde ( die Sache mit Hera ), aber dennoch is sie sehr menschlich! Der Blackbird is ihr zurecht gewidmet ;)!
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#13 Mitglied ist offline   Laura Roslin 

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26. Juni 2006 um 09:41 Uhr

Grausamer wäre es gewesen, wenn sie das Baby wirklich hätte töten lassen. Ist definitiv nicht in Ordnung, das man ein Kind von seinen Eltern trennt, aber in an Betracht der Lage kann man Sharon nicht wirklich trauen. Helo hätte das Kind Sharon niemals vorenthalten. Durch die Täuschungsaktion wollte Roslin die Menschen und das Kind schützen. Wenn die Zylonen glauben, es sei tot, dann suchen sie nicht mehr danach.
Noch krasser fand ich ihre Aktion mit Cain.

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#14 Mitglied ist offline   Abby Thrace 

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26. Juni 2006 um 10:32 Uhr

Ja ok, die Aktion war auch ganz schön krass! Ich denke, die kommt allerdings noch in Teufels Küche, wenn Helo rauskriegt, dass Hera noch lebt! Ich denke, da wird er ein bisschen böse werde, zurecht! Aber trotzdem war es klar, dass man Sharon nicht erlauben konnte, Hera aufzuziehen, auch wenn mir mein armer Helo leid tut :mrgreen:...Sharon weniger ;)
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#15 Mitglied ist offline   Dee 

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26. Juni 2006 um 12:38 Uhr

Ich fänd es total interessant, wenn Helo in den späteren Staffeln, wenn Hera also schon etwas älter ist und vllt schon sprechen kann, herausfindet, dass sie noch lebt. Woaaar und dann will ich, dass Laura ganz schnell nen Schutzbunker als Haus bekommt *grins*
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#16 Mitglied ist offline   Abby Thrace 

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26. Juni 2006 um 12:43 Uhr

*lol* ok, zum nächsten Geburtstag bekommt Laura einen Bunker! ja ich denke, das wird noch spannend...auch für das arme Kind,die hat ja jetzt ne Familie! Ich denke, Laura hat diesbezüglich aber auch Gewissensbisse, deshalb hält sie sich auch in Heras Nähe auf und hat für eine gute Familie für das Kind gesorgt. Das verdeutlicht aber wieder, wie menschlich und lieb sie is! Schade das sie keine eigenen Kinder hat, sie wäre sicher eine gute Mutter!
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#17 Mitglied ist offline   Mirage 

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26. Juni 2006 um 12:55 Uhr

Bevor sie Präsidentin wurde war sie ja Lehrerin und diesbezüglich kann ich sie mir schon gut als Mutter vorstellen.
Wobei da waren ja die Kiddies in einer anderen Altersklasse gewesen.
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#18 Mitglied ist offline   Silverado 

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26. Juni 2006 um 13:52 Uhr

Laura Roslin, on 26.06.2006, 09:41, said:

Grausamer wäre es gewesen, wenn sie das Baby wirklich hätte töten lassen. Ist definitiv nicht in Ordnung, das man ein Kind von seinen Eltern trennt, aber in an Betracht der Lage kann man Sharon nicht wirklich trauen. Helo hätte das Kind Sharon niemals vorenthalten. Durch die Täuschungsaktion wollte Roslin die Menschen und das Kind schützen. Wenn die Zylonen glauben, es sei tot, dann suchen sie nicht mehr danach. 
Ja, das wäre in der Tat grausamer gewesen. Insofern hat Laura Roslin tatsächlich einen positiven Sinneswandel durchgemacht. Wahrscheinlich spielen auch Dankbarkeit und Verbundenheit angesichts der Ereignisse aus Epiphanies eine Rolle:Laura verdankt dem "Verschmelzungsprodukt" aus Mensch und Zylon immerhin ihr Überleben. (Sie nimmt als sterbende Anführerin sozusagen vorab den Weg, den ich der aussterbenden Menschheit insgesamt prophezeie.)

Dass Hera für die Zylonen einen gefährlichen Anziehungspunkt bilden würde, kann ich ja noch nachvollziehen und damit auch den Grund von Laura Roslins Täuschungsaktion. Außerdem ist der Hochsicherheitstrakt der Galactica nicht der ideale Ort, die Kindheit zu verbringen.


Zitat

Ja ok, die Aktion war auch ganz schön krass! Ich denke, die kommt allerdings noch in Teufels Küche, wenn Helo rauskriegt, dass Hera noch lebt! Ich denke, da wird er ein bisschen böse werde, zurecht! Aber trotzdem war es klar, dass man Sharon nicht erlauben konnte, Hera aufzuziehen, auch wenn mir mein armer Helo leid tut sad.gif...Sharon weniger biggrin.gif
Warum tut Dir Sharon denn so viel weniger leid? Sie ist freiwillig zur Flotte gekommen und hat den Kolonisten trotz aller unerfreulichen Umstände immer wieder geholfen zu überleben. Nun nimmt man ihr das für sie wichtigste und zerstört sie damit psychisch, während Helo die Sache doch noch einigermaßen gefasst hinnimmt.
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#19 Mitglied ist offline   Abby Thrace 

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26. Juni 2006 um 16:53 Uhr

It's just....1. ich mag keine Zylonen, egal wie nett sie sind. 2. ich steh auf Helo, deshalb tut er mir mehr leid. 3. auch wenn man etwas gefasst nimmt, heißt das nich, das es einen innerlich nich genauso kaputt macht. 4. ich mag Sharon aus Prinzip nich :mrgreen: die darf schließlich mit Helo rummachen!!!

nee mal im Ernst, sicher, Zylonen haben scheinbar genau dieselben Gefühle wie Menschen und es trifft sie sicher wirklich hart, aber irgendwie isset mir egal!
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#20 Mitglied ist offline   Silverado 

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26. Juni 2006 um 18:35 Uhr

Abby Thrace, on 26.06.2006, 16:53, said:

It's just....1. ich mag keine Zylonen, egal wie nett sie sind. 2. ich steh auf Helo, deshalb tut er mir mehr leid. 3. auch wenn man etwas gefasst nimmt, heißt das nich, das es einen innerlich nich genauso kaputt macht. 4. ich mag Sharon aus Prinzip nich :mrgreen: die darf schließlich mit Helo rummachen!!!

nee mal im Ernst, sicher, Zylonen haben scheinbar genau dieselben Gefühle wie Menschen und es trifft sie sicher wirklich hart, aber irgendwie isset mir egal!
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Tja, so hat wohl jeder seine Lieblinge in der Serie. Ich mag Helo auch, aber vor allem wg. seiner Beziehung zu Sharon. Er hat natürlich den Vorteil, durch seine Aufgaben an Bord abgelenkt zu sein, während Sharon seit Monaten in der Isolationshaft sitzt und kaum mehr zu tun hat als sich zunächst auf ihr Kind zu freuen und dann den Verlust zu erleben. Dass sie unter diesen Umständen am Schluss wie ein ausgebrannter Gefühlszombie herumschlurft verwundert nicht. Da bestätigt sich eben, was Du schreibst und was auch Baltar nach seiner Untersuchung von Gina feststellt: Die zylonische Psyche scheint ebenso verwundbar zu sein wie die menschliche.
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