Wirklich verwundert bin ich nicht.
Was haben wir denn hier? Pseudo-humoristische Schreibe und oberflächliche Arbeit, die in den vergangenen Tagen zu gerne zu passieren scheint (Zehn Vornamen des neuen Wirtschatfsministers und sein Unternehmen).
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"Battlestar Galactica | SF-Serie |
Mittwoch, 18. Februar, 22.05 – 00.00 Uhr, RTL 2
Inhalt Was von der Erde noch übrig ist, passt in zwei Raumschiffe.
Eigentlich schon zu doof, um in diesem Forum überhaupt etwas dazu zu sagen...
Wahrscheinlich sollen die "zwei Raumschiffe" den Text aber auflockern oder auf irgendeine Weise witzig machen.
Da die Zeilenzahl wohl begrenzt war und eine Erklärung, was die 12 Kolonien sein sollen, nicht hingepasst hätte, nahm er wohl die Erde. Die kennt ja schließlich jeder.
Hat der Mensch mal für die Tageszeitung mit den vier großen Buchstaben gearbeitet?
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Eines davon ist die „Galactica“.
Aha. Wir lernen: Die Galactica ist eines von zwei Raumschiffen, um das es in der Serie geht.
Wenn man es nicht besser weiß, weiß man jetzt das und wird völlig baff sein, wenn da plötzlich mehr Raumschiffe zu sehen sind: "Wo kommen die denn plötzlich alle her?!"
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Auf der Flucht vor den bösen Zylonen muss sich die Menschheit neu erfinden und lässt dabei kein Fettnäpfchen aus.
Die Menschheit erfindet sich neu. Ahja... und lässt dabei kein Fettnäpfchen aus. Traumschiff, Periode I? Space Quest (wie schon geschrieben)? Spaceballs? Muss ja eine lustige Serie sein mit der [sic!] Battlestar Galactica.
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Warum anschauen? Die besten Sience-Fictionen-Geschichten erzählen mehr über die Gegenwart als über die Zukunft. In diesem Fall spielt diese preisgekrönte Serie aktuelle Probleme vor einer futuristischen Kulisse durch.
Jetzt wird's doch schon klarer: Wir kriegen also die Finanzkrise, Obamas Wahlsieg und den Papst im SciFi-Gewand! Pro Folge etwas, wie im Theater. Das Gesamtkonzept kratzt nämlich nicht, da nur "durchgespielt" wird.
Steht da übrigens ernsthaft "Sience-Fictionen-Geschichten"?
Was auch klar wird: Der Schreiberling hat's nie gesehen.
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Man lernt eine hochkomplexe Serie kennen, die sich nicht scheut, ebenso radikale wie philosophische Denkanstöße zu geben."
"Man" ist eines der Worte, die in einem Artikel nichts verloren haben.
Wenn's hier dazu dient, auszudrücken, dass jeder die Serie kennenlernen kann, nur der Verfasser nicht, dann wird's der Wortwahl allerdings doch wieder gerecht.
Ein locker-flockig geschriebener Dreizeiler über eine Fernsehserie, der inhaltich völlig daneben ist und jedes stilistische Schlagloch mitnimmt, das man in der Länge/Kürze des Textes unterbringen kann. Da darf man der RP ja nur gratulieren und ihr wünschen, dass der Texter, der sonst für die Fernsehrubrik zuständig ist, schnellstens wieder aus dem Urlaub zurückkommt.