Caprica (Pilot)


Deutscher Titel: Caprica (Pilotfilm)

Weltweite Erstausstrahlung: 21.04.2009
Deutsche Erstausstrahlung: (noch) unbekannt

Drehbuch: Remi Aubuchon & Ronald D. Moore
Regie: Jeffrey Reiner

Hauptcast: Eric Stoltz (Daniel Graystone), Esai Morales (Joseph Adama), Paula Malcomson (Amanda Graystone), Polly Walker (Clarice Willow), Alessandra Torresani (Zoe Graystone), Magda Apanowicz (Lacy Rand), Avan Jogia (Ben Stark)
Gastschauspieler: Genevieve Buechner (Tamara Adama), William B. Davis (Minister Chambers), Anna Galvin (Shannon Adama), Hiro Kanagawa (Cyrus Xander), Brian Markinson (Jordan Duram), Sina Najafi (William Adama), Sasha Roiz (Sam Adama), Veena Sood (Joan Leyte)


Links – Pilotfilm Links – Season 1 Weitere Links


Kurzinhalt




"Caprica" ist ein Prequel zur Neuauflage von "Battlestar Galactica". Die Serie spielt 58 Jahre vor den Ereignissen der Miniserie, also noch vor der Gründung einer gemeinsamen Regierung der Kolonien und vor dem ersten Krieg gegen die Zylonen.

Während die reguläre Serie erst im Januar 2010 beim US-Sender Syfy anlaufen wird, erschien der Pilotfilm bereits am 21. April 2009 auf DVD.

Prämisse: Die Menschen der Zwölf Kolonien leben friedlich in einer Welt, die der unseren ähnelt. Dort jedoch hat Hochtechnologie das Leben von fast jedermann zum Besseren verändert. Ein aufsehenerregender Durchbruch in der Robotik steht bevor, einer, der den alten Traum erfüllt, künstliche Intelligenz mit einem mechanischen, humanoiden Körper zu verbinden - ein Zylone.

Im Zentrum der Serie stehen die beiden Familien Graystone und Adama (die Familie des späteren Commanders des Battlestar Galactica, William Adama). "Caprica" ist eine TV-Familiensaga im Scienefiction-Setting.


Langinhalt

Der Pilotfilm zu "Caprica" beginnt mit einen erklärenden Schriftzug: "Caprica – 58 Jahre vor dem Fall". Begleitet von lauter moderner Musik sehen wir Szenen in einer Diskothek, in der Kleidung ganz offensichtlich optional ist. Es gibt brutale Schlägereien und es wird hemmungslos aufeinander geschossen.

Wir sehen Zoe Graystone, die das Geschehen mit ausdruckslosem Gesicht von einem Balkon aus beobachtet. Weiter unten steht ihr künstliches Ebenbild, eine weitere, optisch identische Zoe, ebenfalls recht emotionslos auf der Tanzfläche.

Ben Stark erscheint auf dem Balkon und unterhält sich mit Zoe. Lacy Rand kommt hinzu und warnt die beiden, dass sie verschwinden sollten, bevor sie erwischt werden.

Auf der Bühne wird derweil ein brutales Schauspiel geboten, bei dem ein Mann ein Mädchen aus dem Publikum mit einem Messer ersticht, unter großem Jubel der Zuschauer. Mittendrin: Die Zoe-Kopie, die offenbar noch nicht ganz perfektioniert ist und sich angesichts der Hinrichtung kurzerhand selbst deaktiviert.

Ben tröstet die leicht enttäuscht dreinblickende Zoe auf dem Balkon und versichert, dass die Kopie später Perfektion erreichen wird. Schließlich sei auch ihr Original perfekt. Die beiden küssen sich.

Cut zur realen Welt. Zoe trägt eine bunt leuchtende Apparatur, ähnlich einer Brille, auf der Nase. Sie wird aus ihrer Traumwelt gerissen, als eine Klassenkameradin die Türe zur Schultoilette aufstößt, in der Zoe gerade sitzt. Die ertappte Zoe ist nicht begeistert ("Go frak yourself, Caston!").

Vor der Schule, der Athena Academy, treffen sich später Zoe, Lacy und Ben und unterhalten sich über die Ereignisse im virtuellen Club. Zoe beschwert sich, dass ihr "Holoband" konfisziert wurde, aber sie könne auch von zu hause aus noch vorbereiten, was sie und ihre Freunde im Namen des "einen wahren Gottes" planen. Die drei verabschieden sich mit einer albernen Handgeste und den Worten "So say we all".

In der Graystone-Residenz spielen Zoes Eltern Tennis auf einen futuristisch gestalteten Tennisplatz (sprich: mehr Linien auf dem Boden). Sie sind sich uneinig über das Resultat des letzten Ballwechsels und bitten ihren Hausroboter Serge, die Linienkontrolle und den automatisierten Schiedsrichter einzuschalten. Den nächsten Ballwechsel unterbricht Serge jedoch mit dem Hinweis, dass eine Nachricht von Zoes Schule eingetroffen ist. Mutter Amanda ist wenig überrascht, Vater Daniel will erst einmal die Nachricht abwarten, bevor er sich aufregt.

Als Zoe nach Hause kommt, wird sie sofort zur Rede gestellt. Holoband-Nutzung in der Schule, geschwänzter Unterricht, Respektlosigkeit... Amanda ist stinksauer, während Daniel erfolglos versucht, sie ein wenig zu beruhigen. Zoe kassiert einige Strafen wie Auto-, Telefon- und Holoband-Verbot, sowie einen Monat Hausarrest.

Vater schreitet ein und erinnert daran, dass am nächsten Tag ein Gebäude nach Zoe benannt werden soll und dass es dafür eine Ausnahme vom Hausverbot geben soll. Zoe hat dafür und für ihren Vater nur Spott übrig – und gerät so in einen heftigen Streit mit Amanda.

Hierbei fallen einige böse Worte und Zoe fängt sich eine Ohrfeige ihrer Mutter ein. Zoe verlässt wütend den Raum, meint, dies würde Amanda noch leid tun, und lässt eine verzweifelte Mutter zurück.

Kaum in ihrem Zimmer angekommen setzt Zoe ihr Holoband auf und tippt auf einem achteckigen Touchscreen-Papierblatt herum – ein Passwort, wie sich herausstellt. Nach der Eingabe landet sie erneut im V-Club. Sie eilt durch einen Raum voller halbnackter Gäste und erreicht eine Tür, die mit einer liegenden Acht gekennzeichnet ist, dem Symbol für Unendlichkeit. Sie berührt das Symbol, welches daraufhin blau aufleuchtet, und betritt den Raum.

Dort trifft sie auf ihr (anderes) künstliches Ebenbild, das sich für den vorherigen Ausfall entschuldigt. Sie war schockiert von dem, was sie mit ansehen musste, und vor allem davon, dass die Leute so begeistert waren. Die echte Zoe beruhigt sie und verspricht ihr, dass sie nicht noch einmal in diesen Raum muss. Es würde sich alles ändern und sie, die künstliche Zoe, soll diesen Wandel herbeiführen.

Am nächsten Morgen wird Zoe von Amanda zur Schule gefahren. Sie hat aber gar nicht die Absicht, das Gebäude zu betreten, sondern macht sich, begleitet von Ben und Lacy, direkt auf zur Schwebebahn.

Als sie auf einer Rolltreppe zur Haltestelle hinunterfahren, steht Shannon Adams mit ihrer Tochter Tamara nur wenige Meter vor ihnen. Sie telefoniert mit ihrem Mann Joseph und erinnert ihn an einen Termin, zu dem er nicht zu spät kommen soll. Auch seine Tochter besteht auf sein pünktliches Erscheinen, schließlich handle es sich um den Geburtstag seines Sohnes Willie. Joseph will seiner Frau noch etwas sagen, aber diese ist bereits zu weit im Terminal, die Verbindung reißt ab.

Der Zug fährt ein, und Ben und Zoe betreten den Zug. Lacy jedoch bekommt kalte Füße und bleibt zurück, trotz Zoes Versicherungen, wie großartig ihr neues Leben auf Gemenon sein würde. Die Türen schließen sich und der Zug fährt los, ohne Lacy.

Der Zug rauscht aus dem Terminal, die Schienen hoch über Caprica City. Zoe beruhigt Ben, dass Lacy niemanden von ihren Plänen berichten wird, bevor sie den Planeten verlassen haben. Dieser wirkt recht anteilslos.

Ein paar Plätze weiter beschwert sich Tamara bei ihrer Mutter über einen Jungen, der sie aufgrund ihrer Herkunft beleidigt hat. Offensichtlich genießen Menschen von Tauron kein hohes Ansehen auf Caprica.

Zoe greift derweil zum Touchscreen-Papier und schickt ihrer Mutter eine Mail mit den Worten "Mach dir keine Vorwürfe, Mutter. Ich vergebe dir". Ben schweigt immer noch.

Zoe spricht ihn an und fragt, ob er wohl die ganze Reise nach Gemenon über stumm bleiben werde. Ben, dessen Pläne ganz offensichtlich von Zoes abweichen, entschuldigt sich bei ihr, spricht vom Willen des "einen, wahren Gottes" und offenbart, was sich unter seinem Mantel verbirgt: Ein Sprengstoffgürtel. Er betätigt den Auslöser und jagt sich und den Zug in die Luft.

Draußen in der Stadt hört Joseph Adams die Explosion und dreht sich um. Die Rauchwolke ist nur wenige hundert Meter entfernt.

Zwei Wochen später sitzen Amanda und Daniel in ihrem Wohnzimmer und blicken traurig auf den See vor ihrem Haus.

In einer öffentlichen Versammlung versichert später der Bürgermeister der Stadt, dass die Regierung Terrorismus sehr ernst nimmt und den Anschlag lückenlos aufklären will. Danach betritt Agent Duram das Rednerpult und klärt die Anwesenden über den aktuellen Stand der Ermittlungen auf.

Verantwortlich für das Bombenattentat sei eine Gruppe namens "Soldaten des Einen", deren Symbol das Unendlichkeitszeichen ist. Eine religiöse Gruppe, die an einen einzelnen Gott glaubt – statt wie der Großteil der Bevölkerung an mehrere.

Joseph Adams verlässt den Saal und will sich draußen eine Zigarette anzünden. Er scheitert am fehlenden Feuerzeug, aber der bekannte Informatiker und Millionär Daniel Graystone, der seine Tochter Zoe verloren hatte und deshalb ebenfalls zur Pressekonferenz gekommen war, hilft ihm aus. Joe bedankt sich und stellt sich vor. Die beiden Männer unterhalten sich über ihren familiären Verlust und entschließen sich, gemeinsam einen Kaffee trinken zu gehen.

An der Athena Academy sitzt Lacy im Büro von Schwester Clarice Willow, der Schuldirektorin. Diese versichert ihr, dass Zoe nun in der Obhut der Göttin Athena ist, gibt aber zu, dass das kein großer Trost sei. Lacy ist wütend, sucht nach einem Schuldigen für die Tragödie. Sie selbst fühlt sich zudem schuldig, weil sie nicht mit an Bord des Zuges war, und das, obwohl Zoe ihr immer so wichtig gewesen ist. Clarice ermutigt sie, sich Zoes Projekte anzuschauen und auf diese Weise vielleicht Trost zu finden.

Amanda steht, den Tränen nahe, in Zoes Zimmer, als ihr Hausroboter ihr einen Besucher meldet. Lacy steht vor der Türe und fragt Amanda, ob sie sich für eine Weile in Zoes Zimmer setzen dürfe. Amanda gewährt ihr diesen Wunsch und bittet sie herein.

Währendessen sitzen Joseph und Daniel in einem Lokal und rauchen schweigend eine Zigarette nach der anderen. Schließlich will Joseph das Lokal verlassen, und Daniel bedankt sich bei ihm für seine Gesellschaft, die er dringend nötig hatte.

Als Dank bietet er Joseph nicht nur eine Fahrt nach Hause an, sondern auch Sitzplätze für ein Pyramid-Spiel der Caprica Buccaneers, direkt am Spielfeldrand. Dieses Angebot nimmt Joseph gern an und bittet darum, dass sein Sohn Willie ihn begleiten darf. Daniel willigt ein und gibt ihm seine Privatnummer.

In Zoes Zimmer setzt Lacy ein Holoband auf und loggt sich in den V-Club ein. Sie betritt den Raum mit dem Unendlichkeitssymbol und trifft auf die virtuelle Zoe-Kopie. Diese ist zu Lacys Überraschung blutüberströmt und befürchtet, dass etwas Schreckliches passiert sei. Lacy erklärt ihr, dass die wahre Zoe gestorben ist.

Die künstliche Zoe kann sich nicht erklären, warum sie blutverschmiert ist, vermutet aber die Bombenexplosion als Grund. Sie erklärt Lacy, dass ihre Erschafferin an einer Art Bio-Feedback gearbeitet habe und sie die Explosion und Zoes Tod gespürt habe, obwohl sie gar nicht dabei war.

Die virtuelle Zoe ist verängstigt. Sie weiß nicht, was nun, nach Zoes Tod, mit ihr geschehen wird. Lacy kann ihr da auch nicht helfen und macht ihr klar, dass sie sie nur als Ding sieht, nicht als echte Person. V-Zoe erklär, dass sie sich an die echte Welt erinnern kann, und wie sie zusammen mit Lacy aufgewachsen ist, auch wenn dies keine echten Erinnerungen sind. Sie fühlt wie eine Person, weiß aber, dass sie keine ist.

Daniel kommt nach hause und bemerkt das Licht in Zoes Zimmer. Er überrascht Lacy und stellt sie zur Rede. Diese verlässt daraufhin fluchtartig das Haus, lässt aber das Monitor-Papier aktiviert herrumliegen. Daniel entdeckt es und sieht das Unendlichkeitssymbol auf dem Papier.

In einem Gerichtssaal sieht man Joseph Adams als Verteidiger eines, so die Staatsanwältin, bekannten Mitglieds des Ha'la'tha-Syndikats. Die Richterin entscheidet, den Mann auf Kaution freizulassen. Ein Urteil, das gekauft wurde, wie man in der nächsten Szene erfährt. Josephs Bruder, der ebenfalls zur Ha'la'tha gehört, bedankt sich bei ihm dafür.

In Graystones Firma spricht Daniel über sein Kampfroboter-Projekt, das nur schleppend vorankommt. Die Regierung steht angeblich kurz davor, vom Vertrag zurückzutreten. In einem Testlauf soll ein mit Farbkugeln bewaffneter Roboter einen kleineren Roboter angreifen, scheitert aber kläglich und schießt nur wild um sich.

Joseph holt seinen Sohn von der Grundschule ab. Er berichtet Willie von den Pyramid-Karten, doch das scheint den Jungen nicht wirklich zu begeistern. Auch er trauert immer noch um seine Mutter und Schwester.

Im Haus der Graystones entschlüsselt Daniel das Passwort zum V-Club und loggt sich ein. Er wird aber von einem Anruf aus der Firma unterbrochen und muss erfahren, dass sein schärfster Konkurrent, Thomas Vergis von Tauron, sich auf Caprica befindet und mit dem Verteidigungsminister treffen wird.

Gerüchten zufolge hat Vergis genau den KI-Prozessor entwickelt, der Graystone noch fehlt, um seinen Kampfroboter vernünftig betreiben zu können. Bei der Gelegenheit fragt er seinen Mitarbeiter, Cyrus, ob dieser schon mal von den V-Clubs gehört habe. Diese mit gecrackten Holobändern erstellten Clubs soll es seit etwa fünf Jahren geben.

Er beendet das Gespräch und loggt sich erneut in den V-Club ein. Dort entdeckt er plötzlich seine Tochter, die daraufhin die Flucht ergreift und sich hinter der Tür mit dem Unendlichkeitssymbol versteckt. Graystone berührt die Tür, wird jedoch nicht hineingelassen, sondern in die reale Welt zurückgeschleudert.

Im Haus von Joseph Adams spricht dieser mit seiner Mutter über Willie, der wieder die ganze Nacht nicht schlafen konnte. Sie schlägt vor, er solle Willie seine Wurzeln auf Tauron zeigen. Joe kontert genervt, dass Willie auf Caprica geboren wurde und dies seine Heimat sei.

Agent Duram besucht Amanda Graystone in ihrem Büro und fragt sie, ob Zoe sich vor dem Attentat auffällig verhalten habe, und mit welchen Freunden sie verkehrte. Amanda bittet ihn, auf den Punkt zu kommen, woraufhin er sie mit der Vermutung konfrontiert, Zoe sei an dem Attentat beteiligt gewesen.

Amanda streitet dies ab, ihre Tochter sei ein ganz normaler Teenager gewesen, ohne politische Interessen. Der Agent zeigt ihr daraufhin die E-Mail, die Zoe im Zug geschrieben hat, die aber nie den Server erreichte. Duram erkennt darin einen Abschiedsbrief. Unter Tränen bittet Amanda den Agenten, das Zimmer zu verlassen.

Lacy Rand klingelt an der Türe der Graystones und Hausroboter Serge gewährt ihr wieder Einlass. Sie durchsucht Zoes Zimmer nach dem Computer-Papier, kann es aber nicht finden. Plötzlich bemerkt sie Daniel. Er überrascht sie mit eben diesem Papier in der Hand. Vater Graystone erzählt ihr, dass er den Zugangscode geknackt und im V-Club Zoe gesehen hat. Nun verlangt er Aufklärung von Lacy.

Joseph trifft sich mit dem Guatrau, offenbar ein hochrangiges Mitglied der Ha'la'tha. Dieser bittet ihn um Mithilfe. Denn Capricas Verteidigungsminister, der dem Syndikat wohl einiges zu verdanken hat, hat sich nicht an die Regeln gehalten. Joseph soll ihn nun auf seinen Fehler aufmerksam machen. Er bittet um etwas Bedenkzeit.

Lacy begleitet Daniel in den V-Club und zeigt ihm, was dort so alles getrieben wird. Daniel erklärt, dass dies nicht in seinem Sinne war, als er die Holobänder entwickelte. Lacy kontert kühl, dass Erotikunternehmen die ersten waren, die Lizenzen gekauft hatten.

Zoe und Lacy kamen zuerst nur für den virtuellen Sex, gesteht sie. Bis Ben ihnen dann offenbarte, was dieser Club wirklich darstellte: Dreck. Sie erzählt Daniel von dem "einen wahren Gott" und führt ihn in den verschlossenen Raum – wo er auf die künstliche Zoe trifft.

Daniel erkennt in V-Zoe ein virtuelles Abbild seiner verstorbenen Tochter, doch diese besteht darauf, viel mehr als das zu sein. Sie fühlt sich wie eine Zwillingsschwester – sie und die Verstorbene seien wie Echos. V-Zoe erklärt ihm, alles, was man für so eine perfekte Kopie brauche, seien die Informationen im Gehirn, grob 300 Megabyte. Man müsse nur an sie herankommen.

Diese Informationen kann man auf vielseitige Art erhalten, da Menschen immer Spuren in ihrem Leben hinterlassen, so V-Zoe. Medizinische Scans, psychologische Analysen, DNA-Profile, E-Mails, Einkaufbons, Restaurantrechnungen... sogar Rezepte für Verhütungsmittel. Mit diesen Worten lässt V-Zoe einen schockierten Daniel Graystone stehen und läuft davon.

Joseph bekommt derweil von seinem Bruder Sam gesagt, dass man den Guatrau nicht um Bedenkzeit bittet, sondern tut, worum man gebeten wird. Joseph erinnert ihn, dass nicht er sich nicht der Ha'la'tha verschworen habe, sondern Sam. Doch er hat Geld von ihnen angenommen, um sich das Jura-Studium leisten zu können, und jetzt kann er nicht einfach nein sagen.

V-Zoe liegt auf einer Couch und schwelgt in Erinnerungen ihres realen Vorbildes. Auch Daniel verliert sich in diesen Erinnerungen, versucht aber schnell wieder eine Erklärung zu finden, woher V-Zoe diese sehr detaillierten Erinnerungen haben könnte.

Er sieht in ihr eine hervorragende Kopie seiner Tochter, aber eben nur eine Kopie. V-Zoe fühlt sich nicht als Kopie. Daniel nimmt sie dann doch herzlich in den Arm.

In der realen Welt sitzen Lacy und Daniel nebeneinander mit aktivierten Holobändern vor den Augen, und man sieht, wie Daniel heimlich ein Kabel verbindet. In der virtuellen Welt beginnt V-Zoe zu flackern und Lacy trennt die Umarmenden.

Die beiden verlassen den Cyberspace und Daniel verrät, dass er den Code kopiert habe, mit dem Zoe den Avatar erstellt hat – und schmeißt Lacy kurzerhand raus. Bei seinem Hausroboter entfernt er die Eintrittserlaubnis für Lacy Rand, sodass sie nicht mehr ohne seinen Willen das Haus betreten kann.

Im Büro von Schwester Clarice trifft Lacy auf Agent Duram, der sich mit ihr unterhalten möchte. Er spricht sie auf ihre Freundschaft mit Ben Stark an und sagt, man habe Beweise dafür, dass er an dem Anschlag beteiligt war. Lacy bestreitet gewusst zu haben, dass Zoe und Ben Mitglieder der "Soldaten des Einen" waren.

Lacy verlässt schockiert den Raum, woraufhin der Agent Clarice fragt, welchen Standpunkt die Academy beim Thema Monotheismus vertritt. Sie antwortet, die Schule habe sich verschrieben, dem Pfad der Götter zu folgen, sei aber offen für alle Formen des Glaubens. Die Frage, wie viele Schüler praktizierende Monotheisten sind, will sie nicht beantworten.

Die momentan recht erfolglosen Caprica Buccaneers haben wieder mal ein Spiel verloren und werden von den Fans ausgepfiffen. Daniel, dem das Team gehört, führt Willie und seinen Vater Joseph in die Umkleidekabine seiner Mannschaft.

Dort liefern die beiden Erwachsenen den glücklich wirkenden Willie ab, um sich privat unterhalten zu können. Joseph dankt Daniel dafür, seinem Sohn nach langer Zeit mal wieder einen Grund gegeben zu haben, fröhlich zu sein.

In den Katakomben des Stadions irritiert Daniel Joseph dann mit der Frage, was er machen würde, wenn er die Chance hätte, seine Tochter noch einmal zu sehen. Daraufhin erinnert sich Joseph an das erste Mal, als er auf Caprica Blumen gesehen hat. Auf Tauron gibt es keine Blumen, und beim Anblick habe er weinen müssen. Das ist es, was er seiner Tochter sagen würde. Sie soll die Dinge im Leben finden, die einen zum Weinen bringen. Denn das sei das, was uns menschlich macht.

Joseph und Willie besuchen Daniel zu Hause, und Daniel wird ins Videospiel-Zimmer gebracht. Daniel führt Joseph in ein anderes Zimmer und überredet den Holoband-Novizen, ein virtuelles Abbild von sich erstellen zu lassen. Joseph stellt sich in den 3D-Scanner und lässt sich abtasten.

Nur wenig später setzen die beiden sich Holobänder auf und Daniel erklärt Joseph, wie der Cyberspace funktioniert. Er führt ihn in einen abgedunkelten Raum, in dem V-Zoe die beiden begrüßt. Joseph staunt nicht schlecht über die lebensechte Abbildung und streckt seine Hand aus, um sie zu berühren. Zoe stößt ein lautes "Buh!" aus, was Joseph wieder in die Realität katapultiert.

In der realen Welt erklärt Daniel dem sichtlich schockierten und leicht verärgert wirkenden Joseph, was er gerade zu sehen bekam. Joseph sieht, ähnlich wie Daniel zuvor, nur eine Kopie in der virtuellen Zoe, doch Daniel scheint seine Meinung geändert zu haben. Sie sei seiner Tochter derart ähnlich, dass sie vom Original nicht mehr zu unterscheiden sei. Fast schon, als wäre ihre Seele kopiert worden.

Der einzige Unterschied sei, dass diese Zoe in der virtuellen Welt lebt, und nicht in seinem Haus, aber genau das will er ändern. Doch dafür braucht er den KI-Mikrochip, den Graystones Konkurrent Vergis erschaffen hat. Und genau da kommt Joseph ins Spiel.

Daniel bittet Joseph, seine Beziehungen zu Ha'la'tha zu nutzen, um Daniel den Chip der Vergis Corporation zu beschaffen. Er bekräftigt sein Anliegen mit dem Versprechen, nicht nur seine eigene, sondern auch Josephs Tochter Tamara zurückbringen zu können.

Joseph will davon nichts wissen und macht sich auf, das Haus zu verlassen. Doch Daniel kann ihn stoppen und bittet ihn, die einzige Chance zu nutzen, seine Tochter und auch seine Frau je wieder zu sehen.

Am nächsten Morgen überrascht Daniel seine Frau Amanda mit einem reichlich gedeckten Frühstückstablett im Schlafzimmer. Er strahlt Hoffnung aus und versichert seiner Frau, dass die beiden es durch die schweren Zeiten schaffen werden.

Währenddessen bittet Joseph seinen Bruder Sam, den Mikrochip für ihn zu besorgen. Im Gegenzug wolle er sich um die Sache mit Verteidigungsminister Chambers kümmern. Sam erkennt darin eine der Grenzen, die Joseph nie überschreiten wollte und fragt nach, ob er sich sicher sei, was dieser schweren Herzens und wortlos bejaht.

Daraufhin sitzt Joseph im Büro von Minister Chambers und überbringt ihm die Nachricht der Ha'la'tha, die dieser als Drohung auffasst. Er nimmt sie aber nicht ernst und beleidigt Joseph, sein Volk und den ganzen Planeten Tauron und verlangt, dass er dies an den Guatrau weitergibt. Joseph rät ihm, noch mal eine Nacht darüber zu schlafen, doch der Minister will davon nichts wissen. Joseph verlässt den Raum und wünscht ihm eine gute Reise, auch wenn dieser gar keine plant.

Im Schlafzimmer der Graystones kommen sich die beiden näher, während Joseph sich zu Hause Bilder seiner Familie anschaut und über seine Tat nachdenkt. Zeitgleich sehen wir einen tätowierten Mann ins Schlafzimmer des Ministers eindringen. Es ist Sam, der Chambers mit zwei Messern die Kehle durchschneidet.

In der Athena Academy erinnert sich Lacy an ein Treffen mit Ben und Zoe, bei dem die beiden ihr zum ersten Mal von dem einen wahren Gott erzählen. Sie erzählt Schwester Clarice davon, wie sie zu dieser Bewegung stieß. Clarice bedankt sich für ihre Offenheit und verrät ihr, dass auch sie selbst Mitglied der "Soldaten des Einen" ist, indem sie mit dem Finger ein Unendlichkeitssymbol auf den Schreibtisch malt. Die beiden umarmen sich und Clarice erklärt, das Ben zwar ohne den Segen der Gruppe gehandelt hat, sie den Anschlag aber nicht für falsch hält.

Joseph übergibt den Chip an den begeisterten Daniel, der sich auf seine ganz eigene Weise bei ihm bedankt: Er hat alle verfügbaren Informationen über Tamara gesammelt und zeigt Joseph die virtuelle Version seiner Tochter.

Die beiden treffen sich im Cyberspace. Sie umarmen sich herzlich, doch Tamara ist sichtlich verwirrt und bricht zusammen als sie bemerkt, dass ihr Herz nicht schlägt. Joseph reißt sich das Holoband vom Kopf.

Daniel bestreitet Josephs Vorwurf, dass er einen schweren moralischen Fehler begehe, und vergleicht seine Technik mit einer Brille, oder künstlichen Organen, die den Menschen am Leben halten. Graystone weigert sich zu akzeptieren, dass nur die Götter die Macht über Leben und Tod haben. Joseph erklärt ihn für verrückt und verlässt das Haus.

In der virtuellen Realität unterhalten sich Zoe und Daniel über seinen Plan, Zoe in einen künstlichen Körper zu übertragen. Diese will eigentlich gar nicht in die reale Welt wechseln und eröffnet ihrem Vater, dass die echte Zoe den Planeten verlassen wollte, als der Zug explodierte.

Sie wirft ihm vor, nie auf seine Tochter gehört zu haben und dass es letztendlich seine Arroganz war, die zu ihrem Tode geführt hat, und nicht die Bombe. Sie dreht sich um und läuft davon.

In der Realität ist der Download der Daten auf den Mikrochip inzwischen abgeschlossen, sodass Daniel ihn in den Testroboter einsetzen kann. Dieser beginnt sich zu bewegen und zu sprechen. Aber irgendetwas läuft schief und er bricht leblos zusammen.

Der Computer zeigt den Verlust von Daten an, woraufhin Daniel schnell in die virtuelle Realität springt um V-Zoe zu suchen. Von dieser fehlt aber jede Spur.

Im Haus der Adams liest Willie ein Buch, als sein Vater hereinkommt und verkündet, dass die beiden einen Neuanfang wagen werden. Seine Mutter und Schwester sind nicht mehr da, aber man werde die beiden ehren, indem Vater und Sohn weiterleben, so gut sie können. Willie nickt.

Joseph spricht nun stolz von ihren Wurzeln auf Tauron, und wie Willie nach seinem Großvater William benannt wurde. Dann verrät er Willie ein gut gehütetes Geheimnis: Sein Nachname ist nicht Adams, denn diesen Namen hat er erst angenommen als er nach Caprica kam. Der wahre Nachname ist: Adama, ein guter, ehrenhafter Tauron-Name.

In Graystones Fabrik stellt sich der Kampfroboter einem erneuten Test – diesmal trifft er problemlos alle seine Ziele. Die anwesende Ministerin, offenbar Chambers’ Nachfolgerin, beglückwünscht ihn zu dem Erfolg.

Beim Gehen fragt die Ministerin noch, wie Graystone seinen Roboter nennen möchte. Seine Antwort: "Cybernetic life-form node. Ein Cylon."

In einem menschenleeren Labor liegt der Roboter auf einem Tisch und erwacht zum Leben. Er schaut sich um sieht sein Spiegelbild auf einem Glastisch.

Lacys Telefon klingelt. Sie erhält einen Anruf von dem Roboter, der nun mit Zoes Stimme spricht und sie um Hilfe bittet.



Review

Viel Zeit musste vergehen, bis Ronald D. Moore und David Eick ihr "Battlestar Galactica"-Prequel verwirklichen konnten. Seit dem Jahr 2006 arbeiteten die beiden Produzenten zusammen mit Autor Remi Aubuchon an der Serie, welche den Erfolg von "Battlestar Galactica" wiederholen und gleichzeitig ein völlig neues Publikum ansprechen sollte.

Nachdem es zunächst so aussah, als würde das Konzept in der sogenannten "Development Hell" versickern, wurde es zwei Jahre später doch noch vom Sender Sci Fi als Pilotfilm wiederbelebt und schließlich überraschend als Serie in Auftrag gegeben. Einer der Beweggründe mögen dabei die recht guten DVD-Verkaufszahlen von "Battlestar" gewesen sein, wahrscheinlich wird jedoch auch der Autorenstreik eine Rolle gespielt haben, durch den der Sender aus Mangel an neuem Material gezwungen war, auf bereits vorhandene Projekte zurückzublicken.

Im Anbetracht dieser Umstände mag es überraschen, wie sehr "Caprica" auf eigenen Füßen steht. Trotz einiger Überschneidungen an kreativem Input, Settings und Charakteren schafft es der Pilotfilm eine selbstständige Geschichte zu erzählen, die auch stilistisch einen eigenen Weg einschlägt – über achteckiges Papier und das Fluchwort "Frak" kommen die Gemeinsamkeiten zwischen Mutterserie und Spin-Off auf den ersten Blick kaum hinaus.

In seinem Herzen ist "Caprica" ein Gesellschaftsdrama, welches eine Zivilisation mit ihren zahlreichen Widersprüchen und Konflikten zeigt: Reichtum und Armut, Einwanderung, die Balance zwischen Recht und Verbrechen, religiös motivierter Terrorismus, Konsequenzen zunehmender Technophilie und die immerwährende Kluft zwischen den Generationen werden thematisiert und bieten einen interessanten Hintergrund für die Figuren der Serie.

Trotz des Versuches, der Gesellschaft Capricas durch einen ungewöhnlichen 50er-Jahre-Look eine gewisse Exotik zu verleihen, lassen sich Parallelen zur gegenwärtigen US-amerikanischen und westlichen Gesellschaft kaum abstreiten. Themen wie Rassismus und Migration, Internet-Subkulturen oder die fragwürdige technologische Dominanz einzelner Unternehmen besitzen, nicht nur in den Vereinigten Staaten, eine ähnliche Aktualität wie seinerzeit die Terrorismus-Allegorie von "Battlestar Galactica".

Der Pilotfilm scheut sich dabei nicht, diese Aspekte ähnlich offen zu zeigen und zu problematisieren, wie "Galactica" dies mit religiösem Fundamentalismus getan hat – als Bestandteil des Serienuniversums und Spiegel unserer eigenen Gesellschaft. Wo der Glaube an den Einen Gott jedoch als ein interessantes Kuriosum der zylonischen Gesellschaft verstanden werden konnte, sind die Abwertung der Bewohner Taurons oder der Generationenkonflikt (inklusive der Verrohung der Gesellschaft) in "Caprica" mit unter schon etwas zu stark aufgesetzt. Wenngleich diese Probleme durchaus aktuell und interessant sind, hätte eine etwas subtilere Darstellung ihrer Glaubwürdigkeit und Eindringligkeit sicher gut getan.

Neben diesen Themen setzt "Caprica" außerdem die Erkundung nach der Frage menschlicher Identität fort, welche bereits in "Battlestar Galactica" oft aufgekommen ist: Was zeichnet einen Menschen aus? Wo liegt der feine Unterschied zwischen Kopie und Original? Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für alle Umstehenden? Der Pilot lässt dabei zunächst nur Meinungen aufeinanderprallen und liefert, wenig überraschend, noch keine Antworten. Es lässt sich jedoch vermuten, dass sich die Serie intensiv mit diesem fundamentalen Thema auseinandersetzen wird.

Schauspielerisch kann der Pilotfilm den hohen Qualitätsstandard von "Battlestar Galacitca" nur bedingt beibehalten. Eric Stoltz brilliert in seiner Rolle als manipulativer Technologiemogul Daniel Graystone und steht ohne Frage im Mittelpunkt des Geschehens. Paula Malcomson und Polly Walker verleihen ihren Figuren emotionale Tiefe, wenngleich deren Potential noch lange nicht ausgeschöpft ist. Gelungen ist auch die Darstellung von Magda Apanowicz' Lacy Rand, die zudem überraschend viel Screentime erhalten hat.

Die Darstellung Joseph Adamas hingegen wirkt ein wenig hölzern. Es wird sich zeigen müssen, ob dies ein Problem des Drehbuchs oder des Schauspielers Esai Morales ist. Auch die jugendlichen Darsteller Alessandra Torresani, Avan Jogia und Sina Najafi zeigen in ihrer Darbietung Schwächen. Eine gewisse Natürlichkeit kann ihren Figuren dabei nicht abgesprochen werden, allerdings ist der qualitative Unterschied zu den älteren und erfahreneren Kollegen zu groß, als dass er nicht negativ auffallen würde.

Stilistisch geht der Pilotfilm viele eigene Wege. Wo "Battlestar Galactica" auf dunkle Farben und hohe Kontraste, körniges Bildrauschen, indirekte Beleuchtung und eine dokumentarische Handkamera gesetzt hat, präsentiert sich "Caprica" in kühlen Pastelltönen, sanften und weichen Bildern und einer ruhigen und intimen Kameraführung. Regisseur Jeffrey Reiner hat es verstanden, die fremde Welt dieser Serie durch die Augen ihrer Protagonisten zu zeigen – gerade die lähmende Stille nach dem Terroranschlag zu Beginn wurden dabei in einigen eindrucksvollen und poetischen Bildern umgesetzt, ebenso überzeugen einige sehr gelungene Dialogszenen.

Visuelle Effekte spielen in "Caprica" eine weitaus weniger tragende Rolle als in der Mutterserie und sind dennoch überraschend stark präsent. Die Darstellung Caprica Citys ist ebenso Detailverliebt wie ihr Gegenstück im "Battlestar"-Finale und kann größtenteils überzeugen. Schön anzusehen ist ebenfalls der kleine Haushaltsroboter im Hause Graystone, der sich fast nahtlos in seine Umgebung einfügt. Die größten Abstriche gibt es leider bei der Darstellung des zylonischen Prototypen: Obwohl dieser deutlich ausgefeilter wirkt als die alten Zylonen in "Razor", kann seine Herkunft aus dem Computer kaum überspielt werden – nicht zuletzt in den Kampfsimulationen, in denen auch die gesamte Umgebung virtuell erzeugt wurde.

Für die musikalische Untermalung ist "Galactica"-Komponist Bear McCreary verantwortlich, der sich bewusst dazu entschlossen hat, "Caprica" einen ganz eigen- und fast bodenständigen Score zu verleihen. Streichinstrumente und Klaviermusik geben im Piloten den Ton an und unterstreichen die ruhigen Bilder überwiegend mit der Variation eines einzigen Themas. Was sich im Vergleich zu "Battlestar Galactica" langweilig anhören mag, funktioniert im Kontext des Piloten äußerst gut – nicht zuletzt, da McCreary auch einige wenige Taiko-Arrangements zur Vertonung der Zylonen-Szenen einsetzt und in einem äußerst passenden Moment ein Zitat des altbekannten "Adama Family"-Themas anbringt.

Fazit: Der Pilotfilm von "Caprica" besticht nicht nur durch seinen interessanten Plot und einige wundervoll gezeichnete Charaktere, sondern auch durch die Bereitschaft aller Beteiligten, sich von "Battlestar Galactica" klar abzugrenzen. Wenngleich es auch in diesem Review schwer gefallen ist, keine Parallelen zur Mutterserie zu ziehen, so scheint es doch fair, diese neue Serie als eigenständiges Werk zu akzeptieren, welches nur einige Oberflächlichkeiten mit dem 60 Jahre später angesiedelten Endzeitdrama gemein hat.

Die erste Episode macht insgesamt einen guten Eindruck und dürfte allen, die sich auf ein ruhigeres Charakter- und Gesellschaftsdrama freuen, sicher Lust auf mehr machen. Kleine Einstiegsfehler erlaubt sich der Pilot jedoch: Die schwächelnde Darbietung einiger Schauspieler oder der überzeichnete Fremdenhass der Gesellschaft Capricas, seien hier noch einmal als Beispiele genannt.

Trotz der frühen Veröffentlichung des Pilotfilms wird nach dem Anschauen auch schnell klar, dass dieser nie als Einzelepisode geplant war, sondern als Einstieg in eine Serie dienen soll, welche sich ausführlicher mit den interessanten philosophischen Problemen auseinandersetzen und einigen viel zu kurz gekommenen Charakteren mehr Spielraum verleihen kann. Ob dies tatsächlich gelingt, wird sich zeigen, sobald die erste Staffel ab Januar 2010 in den USA anläuft.

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  Miniserie

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  – Guide zum Pilotfilm
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Deutsche Caprica-DVD

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• FedCon XXII in Düsseldorf. Mit Tricia Helfer

23. Mai

• Caprica komplett auf DVD

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• Galacticon III in Dallas

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• Soundtrack zur 1. Staffel von Caprica

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• BSG-LARP Twelve Colonies 4 im Sauerland

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